Böhmen

Böhmen. Kronland der österreich. Monarchie, 902,9 QM. groß. von dem Erzherzogthum Oesterreich, Mähren, Schlesien, Sachsen u. Baiern begränzt, ist ein natürliches Ganzes, indem es durch das Riesengebirge, das Sandsteingebirge der sächs. Schweiz, das Erzgebirge, Fichtelgebirge, den Böhmerwald und das böhmisch-mährische Gebirge nach allen Seiten hin getrennt wird; letzteres ist jedoch als eine zusammenhängende Reihe von Hochflächen keine eigentliche Scheidewand. Mit Ausnahme einiger unbedeutender Zuflüsse an die Donau und Oder ist ganz.B. Elbegebiet. Die Elbe entspringt aus vielen Quellbächen im Riesengebirge, wird bei Melnik durch die Moldau mehr als verdoppelt, nimmt bei Theresienstadt die Eger auf und durchbricht das Gebirge der sächs. Schweiz in ihrem weiteren nördl. Laufe. B. ist aber nicht allein von Gebirgen umwallt, auch das Innere des Beckens ist von bedeutenden Erhebungen durchzogen, die sich meistens zu Hochflächen gestalten; merkwürdig ist das Mittelgebirge auf dem rechten Ufer der Eger, das die großartigsten Basaltbildungen zeigt, wie der Basalt überhaupt in B. häufiger als in jedem anderen Lande Europas auftritt. Der Boden ist im Allgemeinen sehr fruchtbar; der Ackerbau vervollkommnet sich immer mehr, ebenso die Viehzucht; der Bestand der Pferde wird auf 160000, des Rindviehs 1253000, der Schafe auf 2228000, der Schweine auf 245000 Stück berechnet. Das Weideland (684000 Joch) ist jedoch zum Wieslande (916500 Joch) noch immer in einem Mißverhältnisse, auch ist der Rindviehschlag kein besonders guter. Bedeutend ist die Gänsezucht, Fasanerien gibt es gegen 200; die Teichfischerei wird auf 34000 Ctr. berechnet; Bienenstöcke werden über 106000 gezählt; der Wildstand hat sich gegen früher sehr vermindert. – Der mineralische Reichthum B.s ist von Alters her gepriesen und wird in neuerer Zeit mehr und mehr ausgebeutet; 1849 wurde gewonnen: an Silber 46931 Mark. an Zinn 7771/3 Ctr., an Kupfer 251/3 Ctr., Bleierze 172691/2 Ctr., Blei 33309 Ctr., Bleischliche 2881/2 Ctr., Bleiglätte 26357 Ctr., Schwefel 10352 Ctr., Alaun 62211/2 Ctr., Arsenik 426 Ctr., Graphit 178071/2 Ctr., Eisenvitriol 881861/2 Ctr., Kupfervitriol 3857 Ctr., Roheisen 3345611/2 Ctr., Gußeisen 143594 Ctr., Stein- und Braunkohlen 7724720 Ctr., und viele reiche Lager sind noch gar nicht in Angriff genommen. Von Edelsteinen werden Granaten und Achate am meisten gefunden, außerdem Carneole, Chalcedone, Heliotrope, Topase. An Mineralquellen ist B. das reichste Land der Erde; die berühmtesten sind: das Karlsbad, Marienbad, Eger-Franzensbad, Teplitz, Seidschütz, Sedlitz, Püllna, Stecknitz, Sternberg, Tetschen, Mariaschein, Liebwerda, Gießhübel, Bilin u.s.w. – B. ist das industriellste Land der österr. Monarchie; seine Glas- und Spiegelfabrikation ist weltberühmt; die Leinenmanufaktur ist vorzüglich im Gebirge daheim und setzt 30000 Webstühle in Thätigkeit; die Wollenspinnerei hat über 60 größere Anstalten und die Wollenweberei liefert gute Mitteltuche. Baumwollenspinnereien zählt man über 100 mit 400000 Spindeln. Außerordentlich ist die Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, es bestehen 104 Fabriken. Außerdem liefert die böhmische Industrie Seidewaaren, Lederwaaren, Papier, Stahlwaaren, Schießgewehre, Uhren, Flechtarbeiten etc. – Die Einwohnerzahl beträgt 4432474 in 286 Städten, 279 Märkten, 12072 Dörfern, 8920 Katastralgemeinden und 583320 Häusern. Fast 2/3 davon sind slavische Tschechen, die anderen Deutsche u. 74000 Juden. Der kathol. Kirche gehört die große Mehrzahl der Bewohner an; die Zahl der Protestanten beläuft sich auf nicht ganz 90000. – Die musikalische Anlage der Böhmen ist weltbekannt, sie sind überhaupt ein aufgewecktes talentvolles Volk, dabei von kräftigem Körperbau. – Seit 1849 ist B. in 7 Kreise getheilt: Prager Kreis mit 8, Budweiser Kreis mit 9, Pardubitzer Kreis mit 11, Gitschiner Kreis mit 16, Böhmisch-Leippaer Kreis mit 10, Egerer Kreis mit 12, Pilsener Kreis mit 13 Bezirkshauptmannschaften. Prag ist eigener Bezirk unter der Kreisregierung. – B. hat ein Erzbisthum in Prag, 11 Bisthümer zu Leitmeritz, Königgrätz und Budweis; 1 Universität zu Prag, 4 theolog. Diöcesanlehranstalten, 22 Gymnasien, Gewerbe- und Realschulen in den bedeutenderen Städten, 3500 Elementarschulen. – Die Geschichte nennt als die ältesten Bewohner B.s die keltischen Bojer, von denen es Bojohemum, Böheim, B. genannt wurde; um Christi Gehurt wurden sie von den deutschen Markomannen Marobods verdrängt oder unterjocht, diese selbst aber begannen unter den Antoninen ihre Wanderungen und zur Zeit der großen Völkerwanderung nahmen die slavischen Tschechen das Land ein. Im 6. Jahrh. wurde B. von den Awaren abhängig; Samo befreite es und wurde Herzog von 627–62. Nach der Volkssage herrschte im 8. Jahrh. Kroch und seine Tochter Libussa, die fürstliche Zauberin, welche durch Przemysl die Ahnfrau der bis 1306 dauernden Dynastie wurde. Karl d. Gr. griff B. vergeblich an, ebenso Ludwig der Deutsche 849. Am Ende des 9. Jahrh. war B. ein Bestandtheil des großmährischen Reiches; um diese Zeit drang das Christenthum in B. ein; 894 ließ sich Herzog Borziwoy u. seine Gemahlin die hl. Ludmila mit 14 böhmischen Großen taufen und Wenzel I., der Heilige, ermordet 936, förderte das Christenthum mit Erfolg; Boleslaw II., der Fromme, aber stiftete 973 das Prager Bisthum. In diese Zeit fällt auch die Verbindung B. mit Deutschland, was zu vielen Kämpfen Veranlassung gab; 859 geschah durch die Herzoge zu Prag der erste Schritt. Brzetislaw I. (1037–55) vereinigte Mähren mit B., Wratislaw II. aber erhielt von Kaiser Heinrich IV. 1086 die Königskrone. Von dieser Zeit an nahmen die Herrscher B.s lebhaften Antheil an Kämpfen, welche Deutschland erschütterten und waren nebenher mit Polen und Ungarn vielfach im Kriege, während zugleich die großen Vasallen einen wechselvollen Streit mit der Krone fortsetzten. Dieser verhinderte es allein, daß B., der mächtigste slavische Staat, nicht der Kern eines großen östl. Reiches wurde. Erst Ottokar I. (1197 bis 1230) begründete das Erfolgerecht; sein Sohn Wenzel I. besiegte die eingefallenen Mongolen, bekriegte den Herzog von Oesterreich, Friedrich den Streitbaren, und bewirkte nach dessen Tode die Wahl seines Sohnes Ottokar zum Herzog von Oesterreich u. Steyermark. Dieser, Przemysl Ottokar II., besiegte den König Bela von Ungarn, erwarb Kärnthen. Krain und Friaul, schlug die deutsche Kaiserkrone aus, wollte aber doch Rudolf von Habsburg nicht als Kaiser anerkennen; in dem Kriege mit ihm verlor Ottokar II. 1278 Schlacht und Leben. Rudolf aber brachte Oesterreich, Steyermark. Kärnthen und Krain an sein Haus. Wenzel II. st. 1305, nachdem er auch von Polen u. Ungarn zum König erwählt war, sein Sohn, Wenzel III., aber wurde 1306 ermordet. Einige Jahre dauerte der Streit um die böhmische Krone, 1310 aber gelang es Heinrich VII. von Luxemburg sie für seinen Sohn Johann zu erwerben. Unter den Luxemburgern erreichte B. die höchste Stufe von Macht und Glanz; Johann mischte sich nur zu viel in die europ. Wirren und verlor darüber viele Erwerbungen, die sich bis in die Lombardei erstreckten; er fiel 1346 für die Franzosen fechtend in der Schlacht von Crecy. Sein Sohn. Kaiser Karl IV., gab die erfolglosen Bemühungen auf, die Kaisermacht in Italien und Deutschland neu zu begründen und hob mit um so größerem Erfolge seine Hausmacht; er erwarb Schlesien, Brandenburg, die Lausitz. Theile von Polen und da er B. seine ganze Sorgfalt zuwendete, blühte das Land herrlich auf. Durch ihn wurden Prag und Breslau zu großen Handelsstädten, die Elbe u. Moldau schiffbar, die Bergwerke außerordentlich betrieben; er stiftete auch 1348 die Universität Prag; er st. 1378. Sein ältester Sohn und Nachfolger Wenzel war der Mann nicht, um den unruhigen Geist des Adels zu bannen; er machte sich durch wüstes Treiben verächtlich, durch Grausamkeiten verhaßt und war mehrmals Gefangener seiner Verwandten und der Großen. Unter ihm und anfangs von ihm begünstigt brachen die hussitischen Wirren aus; er st. 1419, wahrscheinlich von den Hussiten ermordet. Unter seinem Bruder und Nachfolger Sigismund (1419–37) wütheten 16 Jahre lang die Hussitenkriege, in welchen die B. alle eingefallenen Heere schlugen und den Schrecken ihrer Waffen tief in die benachbarten Länder trugen. Die Prager Compactaten (1433) u. ein besonderer Vertrag mit Sigismund (1436) gaben dem Lande für kurze Zeit Ruhe. Denn Sigismund st. 1437, sein Schwiegersohn und Nachfolger Albrecht von Oesterreich 1439, und nun folgte eine Regentschaft voller Unruhen während der Minderjährigkeit von Albrechts nachgeborenem Sohne Ladislaus, der schon 1457 st.; darauf gelang es dem Georg Podiebrad, der Mitglied der Regentschaft gewesen und 1458 zum Könige erwählt worden war, sich gegen alle seine zahlreichen Feinde im In- und Auslande ruhmvoll zu behaupten. Als er 1471 gestorben war, wurde Wladislaw (Ladislaus) von Polen erwählt, der 1490 auch König von Ungarn wurde; aber ein Krieg zwischen Adel und Städten wurde von ihm nicht gehindert, auch die religiösen Zwistigkeiten regten sich wieder und nach seinem 1516 erfolgten Tode trat für seinen minderjährigen Sohn Ludwig eine Regentschaft ein, während welcher sich die Lehre Luthers in B. ausbreitete u. neue Zerwürfnisse zu den alten häufte. Ludwig fiel 1526 in der Schlacht von Mohacz gegen die Türken und nun wurde sein Schwager Ferdinand I. von Oesterreich König von B. Dieser regierte fest u. gerecht u. als die protest. Böhmenwährend des Schmalkaldener Krieges eine Gegenregierung einsetzten und ein eigenes Heer aufstellten, unterwarf sie Ferdinand mit Waffengewalt, vernichtete auf dem Landtage von 1547 die angemaßten Privilegien und stellte das Erbfolgerecht wieder her. Unter Max II. (1564–76) war eine allgemeine Ruhe, aber unter seinem Sohne Rudolf II. (1576–1611) begannen seit 1602 die Unruhen aufs neue; das Streben des Adels und der Städte (der Stände), sich der Regierungsgewalt vollends zu bemächtigen, das Mißtrauen der Protestanten und ihre Verbindungen mit allen Unzufriedenen in den anderen österr. Ländern und mit den deutschen Protestanten, Rudolfs Zerwürfniß mit seinen Brüdern, erhielten das Land in beständiger Aufregung. Den Ständen schien alles zu gelingen; Rudolf unterschrieb 1609 den Majestätsbrief, der den Protestanten eine eigene politische Verfassung gab, dankte 1611, von den Ständen); gezwungen, zu Gunsten seines Bruders Mathias ab, als dieser den Ständen willfähriger schien. Als jedoch die von diesem ernannten Statthalter (10 kath., 3 prot. Herren) die Gesetze gegenüber den Protestanten handhaben wollten, gehorchten diese nicht und an der Spitze des prot. Adels bewirkte der Graf Mathias von Thurn die Auftritte in Prag vom 23. Mai 1618, wo die Statthalter Martinitz und Slawata mit dem Sekretär durch das Schloßfenster hinausgestürzt wurden. Damit war die offene Rebellion erklärt. welche durch die Wahl des Pfälzers Friedrich zum Könige von B. den 26. Aug. 1619 besiegelt wurde. Der 30jährige Krieg verwüstete sein Geburtsland B. fürchterlicher als jedes andere; am Schlusse desselben soll es kaum noch 600000 E. gezählt haben; das nationale Leben, welches freilich viele Auswüchse getrieben hatte, war durch ihn fast vernichtet. Im österr. Erbfolgekriege besetzte Karl Albrecht von Baiern Prag u. ließ sich krönen, konnte sich aber trotz seiner franz. Hilfstruppen nicht behaupten, auch Friedrich II. mußte es in seinen Kriegen gegen Maria Theresia immer wieder räumen. Unter Maria Theresia, Joseph II., Leopold II., Franz II. entwickelte sich B. wieder zu dem Wohlstande, zu dem es seine Natur berechtigt und nach dem Frieden von 1815 zeigte sich ein Streben, das nationaltschechische Element wieder zu erhöhter Geltung zu bringen. Es knüpfte sich zunächst an die Literatur an; diese hatte sich in der Zeit der böhm. Selbstständigkeit zu einer schönen Blüthe entwickelt, allein die neuere Zeit widerstrebt einer oppositionellen Vereinzelung der Volksstämme im politischen wie im literarischen Leben. u. so willig die Gleichberechtigung der tschechischen Sprache in Volksleben u. Literatur anerkannt wird, so wenig ist es zu billigen und läßt sich ein gedeihlicher Erfolg erwarten, wenn damit eine planmäßige Feindseligkeit gegen das deutsche Element, mit dem nun B. ein für allemal verwachsen ist, verbunden wird. Im Jahr 1848 offenbarte sich dieses Widerstreben gegen alles Deutsche in offenem Aufstande, der aber durch die Energie des Fürsten von Windischgrätz am 15. Juni niedergeschlagen wurde. Seitdem hat Kaiser Franz Joseph die Gleichberechtigung der tschechischen Sprache in Wort und That ausgesprochen und B. bildet einen Theil des neuorganisirten großen Kaiserstaates unter dem glorreichen Hause Habsburg; solchen Staat konnten weder Swatopluk durch das große mährische Reich, noch die böhm. Ottokar, noch die böhmischungarischen Wladislaus dauernd begründen, Versuche, welche beweisen, daß der große östliche Ländercomplex, Oesterreich, durch politische Nothwendigkeit zu einem großen Ganzen zusammengehört, u. ein Blick auf die Karte zeigt, daß Wien dessen natürlicher Mittelpunkt ist. (Pelzel, Geschichte der Böhmen, Prag 1817; Palacky, Geschichte von B., Prag 1836–47; Jordan, Gesch. des böhm. Volkes u. Landes, Leipzig 1845–47.)


http://www.zeno.org/Herder-1854.

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