Dur-Tonarten

Dur-Tonarten (harte) nennt man diejenigen, die auf dem vollkommenen Dreiklang mit der großen Terz und reinen Quinte beruhen. Sie sind in der Musik das männliche, die Moll-Tonarten dagegen das weibliche Geschlecht. Die Dur-Tonarten eignen sich mehr für frohe und lebhafte, und die Moll-Tonarten für traurige und elegische Empfindungen.

E. O.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Dur — (v. lat. durus „hart“; franz. Mode majeur, engl. major, ital. Modo maggiore) bezeichnet in der Musik ein Tongeschlecht. Dieses kann sich auf eine Tonart, eine Tonleiter oder einen Akkord beziehen. Dur und Moll verdrängten im Verlauf des… …   Deutsch Wikipedia

  • Dur-Tonleiter — Eine Tonleiter oder Skala ist in der Musik eine definierte auf oder absteigende Folge von Tönen, die in einem musikalischen Zusammenhang stehen. Im Allgemeinen hat eine Tonleiter den Umfang einer Oktave und wiederholt sich dann wieder, mit der… …   Deutsch Wikipedia

  • Dur — 〈n.; s; unz.; Mus.〉 eins der beiden Tongeschlechter mit großer Terz im Dreiklang der Tonika; Ggs Moll 1 [zu mlat. b durum „der Ton h“ eigtl. „hartes b“; zu durus „hart“, nach der als „harter Klang“ empfundenen großen Terz] * * * Dur, das; [s]… …   Universal-Lexikon

  • Tonarten — Tonarten. Je nachdem man in der diatonischen Tonleiter (s. d.) bald von diesem, bald von jenem Tone anfängt und das Verhältniß der Stufen durch Erhöhung oder Erniedrigung bald so, bald anders bildet, entstehen die verschiedenen Tongattungen (Dur… …   Damen Conversations Lexikon

  • Dur — (v. lat.), 1) (Duraccord), Bezeichnung des Dreiklanges mit der großen Terz; 2) harte Tonart, diejenige von den beiden Haupttonarten, bei welcher die große Terz des Grundtons herrschend ist, od. welcher ein Duraccord zu Grunde liegt; so: C Dur, D… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Dur — Sn das männliche Tongeschlecht erw. fach. (17. Jh.) Entlehnung. Die Bezeichnung geht letztlich zurück auf l. dūrus hart . So wurde zunächst der Ganztonschritt zum zweiten Notenwert von der Erniedrigung um einen Halbton unterschieden (b durum und… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Dūr — (v. lat. durus, »hart«), in der Musik ursprünglich (s. Buchstabentonschrift) der Name für das eckige, harte B (♮ durum) zum Unterschied von dem runden, weichen (♭ molle, rotundum), ging zunächst in der Solmisationslehre auf das Hexachord g e über …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Dur — das; , <zu lat. durus »hart«> Tongeschlecht aller Tonarten, bei denen nur ein Halbton zwischen der dritten u. vierten sowie der siebten u. achten Stufe der Tonleiter liegt; Ggs. 1↑Moll …   Das große Fremdwörterbuch

  • Tonarten — Eine Tonart ist in der tonalen Musik eine Stufenfolge von Tönen (Tonleiter), die auf einem gegebenen Grundton (Tonika) aufgebaut ist. Die Tonart bestimmt somit eine Untermenge von Tönen aus der Obermenge der chromatischen Tonleiter. Beispiele für …   Deutsch Wikipedia

  • Dur-Moll-Tonalität — Der Begriff Dur Moll Tonalität wird als Oberbegriff oder Synonym für die in unserem Kulturkreis vorherrschende Tonalität gebraucht, welche auf der Verwendung von Dur und Molltonleitern beruht. Es handelt sich um ein hierarchisches Ordnungssystem …   Deutsch Wikipedia

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