Elisabeth, Kaiser Albrecht's II. Gemahlin

Elisabeth, Kaiser Albrecht's II. Gemahlin

Elisabeth, Kaiser Albrecht's II. Gemahlin, war Kaiser Siegmund's einzige Tochter und Erbin Sie wurde ihrem Gemahl als er noch Erzherzog von Oestreich war, im Jahr 1422 vermählt Seine ritterliche Tapferkeit, und sein edler, milder und zuverlässiger Charakter bewogen Kaiser Siegmund, ihn unter allen Fürsten welche um die Hand seiner schönen und reichen Tochter warben zum Schwiegersohn auszuwählen, und seine Hoffnung, Elisabeth's Glück dadurch zu begründen, war nicht vergebens; denn sie lebte mit Albrecht in einer sehr zufriedenen Ehe, die aber im 17. Jahre ihrer Dauer schon durch den Tod des Gatten wieder getrennt wurde Zwei Söhne und zwei Töchter waren die Früchte derselben. Georg der Erstgeborene starb im Knabenalter; Ladislaus, der jüngste, er blickte das Licht der Welt erst dann, als es für seinen edlen Vater bereits erloschen war. Dieser, dem die seltene Auszeichnung des Glücks, oder vielmehr der Würdigung seiner Verdienste zu Theil ward, daß er in einem Jahr zu drei Kronen, nämlich der ungarischen, der böhmischen und der deutschen, berufen wurde, war gegen das Ende seines schon im 45. Jahre dahin sinkenden Lebens im Kriege mit den Türken begriffen. Da sucht die Ruhr sein Feldlager mit ihren Verheerungen heim, und er selbst erkrankte an dieser gefährlichen Krankheit. Fern von den Seinigen und sich zu ihnen hinsehnend, dachte er auf den Heimzug, um sich dort unter der treuen Pflege seiner Elisabeth zu neuer Thätigkeit zu erholen. Doch als er nach Ofen kam, wo man ihm einen wohl zubereiteten Pfau zum Mahle auftrug, fühlte er sich nach dem Genuß desselben kränker, und verschiedene darauf erfolgende Symptome ließen ihn sowohl als seine Umgebung befürchten, daß die Speise vergiftet gewesen sei. Späterhin, als er langsam weiter reisete, obgleich der Rath der Aerzte dagegen war, verschlimmerte sich sein Zustand. Die gewaltsame Erschütterung, die sein Körper einige Zeit vorher durch einen Fall von einer Treppe erlitten, und nicht ganz überwunden hatte, mochte wohl ebenfalls zu seinem frühen Tode beitragen. Doch hielt er, als das ihm Wahrscheinlichste, die Vergiftung des Pfauengerichts für die Ursache seines Todes. Er wünschte sehnlichst, in den Armen seiner Elisabeth zu verscheiden, aber das Schicksal gönnte ihm dieß nicht, und er starb, ohne sie wieder gesehen zu haben, den 17. October 1439, nachdem sein versöhnungsreiches Gemüth noch in den letzten Augenblicken für die unbekannten Meuchelmörder gebetet hatte. Als seine Gemahlin diese Trauerbotschaft vernahm, eilte sie trotz dem, daß ihre Mutterhoffnungen ihr die größte Schonung zur Pflicht machten, der theueren Leiche entgegen, und begleitete sie bis nach Stuhl-Weißenburg, wo sie in der Gruft der ungarischen Könige mit angemessener Pracht bestattet wurde. Als die tief betrübte Witwe ihm dadurch den letzten Zoll der Liebe entrichtet hatte, schied sie mit heißen Thränen von seiner letzten Ruhestätte, und fühlte nun erst ganz den Schmerz ihrer vereinsamten Lage, indem sie verlassen und schutzlos da stand, und nicht wußte, wie sie dem noch ungeborenen Kinde, falls es ein Sohn wäre, die bedeutenden Reiche sichern könnte. Sie berief daher die ungarischen Bischöfe und Standesherrn, und bat sie weinend, ihr und dem noch unter ihrem Herzen ruhenden, jetzt vaterlosen Kinde ihren Schutz und Beistand nicht zu versagen. Sie fühle, sprach sie, daß sie nur zu weiblichen Beschäftigungen fähig, und nicht geeignet sei, der Regierung großer Länder vorzustehen. Daher bewillige sie gern, daß man einen tauglichen Statthalter und Reichsverweser erwähle, der von jetzt an, und wenn sie einen Sohn zur Welt bringen sollte, bis zu der Mündigkeit desselben die höchste Gewalt ausüben möge. Nachdem sie dieß dringende Anliegen ihres beklommenen Herzens ausgesprochen, begab sie sich in ein anderes Gemach, um den Herren Freiheit zu lassen, sich mit einander zu berathen. Diese aber hatten der Kaiserin Meinung mißverstanden, und dehnten die ihnen von ihr gestattete Vollmacht weiter aus, indem sie zu der Erwählung eines neuen Königs schritten, König Uladislaw von Polen dünkte ihnen dazu der angemessenste, und da die kaiserliche Witwe noch in blühenden Alter und schön war, glaubten sie am besten für beide Theile zu sorgen, wenn sie eine Vermählung zwischen ihnen beschlössen. Mit tiefer Betrübniß vernahm Elisabeth diese ihr so mißfälligen Plane, und erwiederte, sie habe die Herren aufgefordert, einen Reichsverweser, nicht einen König, zu wählen, und sie hoffe, man werde ihre doppelt hilflose Lage nicht mißbrauchen, und in ihr die Witwe und die Tochter zweier Kaiser ehren, welche sich Ansprüche auf ihre Dankbarkeit erworben hatte. Da ihr aber ein hartnäckiger und stürmischer Widerstand entgegen trat, konnte sie, so abgewendet ihr Gemüth auch einem solchen Vorschlag war, ihn dennoch nicht verhindern. Sie mußte es also geschehen lassen, daß man Abgesandte nach Polen schickte, welche Uladislaw einladen sollten, die ungarische Krone, und späterhin, wenn ihr Kind geboren sei, ihre Hand anzunehmen. Elisabeth machte, dem Himmel ihr Loos empfehlend, die Bedingung, daß wenn Gott ihr einen Sohn schenken würde, der ganze Vertrag ungiltig sein, und ihrem Sohne alsdann allein das Königreich Ungarn vorbehalten bleiben solle. Man ließ ihr jedoch auf eine unzarte Weise merken, daß es für das Land nicht vortheilhaft sei, auf das Heranwachsen eines noch ungeborenen Kindes zu warten, weil ein Mann voll Kraft und Energie von nöthen sei, den Feindseligkeiten der Türken muthig die Stirn zu bieten. Bringe die Kaiserin wirklich einen Sohn zur Welt, so sei ja Böhmen, Oestreich und Mähren ein hinlängliches Erbtheil, um ihm zu genügen. Die Gesandten zogen daher trotz ihrer dringenden Bitte, doch erst ihre Entbindung abzuwarten, ihres Weges; allein kaum mochten sie die Hälfte desselben zurückgelegt haben, als Elisabeth am 22. Februar 1440 eines schönen Knaben genas, der in der Taufe den Namen Ladislaus empfing. Elisabeth ließ es nun ihr erstes und ernstestes Begehren sein, daß den abgegangenen Gesandten ein Eilbote mit der Kunde nachgeschickt werde, den Ungarn sei so eben ein König geboren, und es bedürfe keines Fremden mehr für den Thron des Landes. Aber die Gesandten befanden sich schon zu Krakau, und hatten erfahren, daß das Gerücht ihrer Sendung ihnen vorausgeeilt, und auch dem König schon bekannt sei. Sehr wahrscheinlich mischte sich auch der Eigennutz in's Spiel, indem sie nicht wünschten, die ansehnlichen Geschenke zu verlieren, welche eine so vortheilhafte Botschaft sie hoffen ließ. Sie kehrten sich daher nicht an die ganz anders lautenden Befehle, die sie nun erhielten, sondern setzten ihre Reise fort, und entledigten sich bei dem König von Polen der Auftrage, die sie zuerst erhalten hatten, den Widerruf derselben keineswegs erwähnend. Indeß konnten sie doch die Nachricht von der Geburt des Prinzen Ladislaus nicht verbergen; sie schreckte dessen ungeachtet Uladislaw nicht ab, den ihm angebotenen Scepter zu ergreifen. Reich beschenkt entließ er die Gesandten mit der Versicherung, daß er bald mit einem Heer nachfolgen, und den Thron der Ungarn besteigen werde. Unterdessen hatten sich die Kurfürsten nach Frankfurt begeben,. um dort zu einer Kaiserwahl zu schreiten. Diese fiel auf Herzog Friedrich von Oestreich, dem unter dem Namen Friedrich III. diese Würde zu Theil ward, und der von Kaiser Albrecht II. in seinen letzten Stunden nebst dem Grafen Ulrich von Eily, falls die Kaiserin Elisabeth einen Sohn gebären werde, zur Vormundschaft desselben erkoren worden war. In höchster Entrüstung vernahm Elisabeth, daß die Gesandten nicht nach dem ihnen nachgeschickten Befehl, sondern lediglich nach ihrer Willkür gehandelt hatten. Sie versammelte die Stände und Großen des Reichs, und widerrief in ihrer Gegenwart feierlich die vor der Geburt ihres Sohnes ihr in ihrem muthlosen und bekümmerten Zustand abgedrungene Zusage, sich mit König Uladislaw verbinden zu wollen; auch bestand sie darauf, daß man ihren Prinzen, noch bevor Uladislaw Ungarn erreichen könne, zum König krönen solle. Die zurück gekehrten Gesandten, die so eigenmächtig ihren Vortheil dem Wohl des Ganzen vorgezogen hatten, ließ sie in's Gefängniß werfen, und berief nun zu Komorn den Cardinal und Erzbischof Dionysius Zech, Herzog Albrecht von Oestreich, im Namen Herzog Friedrich's, des Vormundes des königlichen Kindes, und die Bischöfe von Vesprim und Raab, den Graf Ulrich von Eily als Mitvormund, und noch viele der vornehmsten Edelleute und Standesherrn, mit welchen sie sich nach Stuhl-Weißenburg begab, wo der erst vier Monate alte Thronerbe auf dem Schoos seiner Mutter sitzend, unter den gebräuchlichen Ceremonien als rechtmäßiger König von Ungarn gesalbt, gekrönt, gesegnet und ausgerufen wurde. Diese Feierlichkeit war so erhebend, daß selbst die eisenfestesten Ritter und Herrn sich der tiefsten Rührung nicht erwehren konnten, als sie dem Knäblein Treue schwuren, das, während man die Krone seinem zarten Haupte aufsetzte, in den Armen der schönen, aber in stillem Gram erbleichten, und von Thränen überströmten Mutter zu weinen anfing. Wer aber hätte ahnen sollen, daß in dieser tief erschütternden Stunde Elisabeth einen listigen Einfall ausführte, der nach ihren Ansichten und nach den Begriffen der damaligen Zeit der vaterlosen gekrönten Waise für immer den Thron der Väter sichern sollte? Die ungarische Krone, ein Heiligthum in den Augen des Volkes, so wie der Vornehmen, pflegte nach jedesmaligem Gebrauch sorgsam in ein seidenes Tuch gewickelt, in ein Kästchen verschlossen, und dieses von den angesehensten Beamten sofort versiegelt zu werden. Elisabeth hatte eine adelige Jungfrau ihres Gefolges, welche Frauenauer hieß, und ihrer Ergebenheit wegen ihr volles Vertrauen besaß, von ihrem Vorhaben gehörig unterrichtet, und diese sich anheischig gemacht, es ihr ausführen zu helfen. Als nämlich die Krönungsceremonie vorüber war, wickelte sie mit eigner Hand in Gegenwart aller Magnaten und Bischöfe die Krone in das zu ihr gehörige Tuch, und übergab sie dem Fräulein von Frauenauer, um selbige zu dem unsern stehenden Kästchen zu tragen. Diese hatte schon vorher in ein eben solches seidenes Tuch etwas Schweres eingewickelt, das, wenn man es durch seine vielfache Umhüllung anfühlte, an Form jener Krone zu gleichen schien. Mit vieler Gewandtheit vertauschte sie nun in Gegenwart Aller das heiligste Kleinod des Landes mit dem Scheinbild, das sie unter ihrem Mantel bereit gehalten hatte, und es wurde mit den gewöhnlichen Formalitäten eingeschlossen, mit den Wappen vieler der Angesehensten versiegelt, und in Wissegrad aufbewahrt Elisabeth glaubte nun, durch diese schlaue Vorkehrung die Zukunft ihres Sohnes gesichert zu haben, denn sie war in frommer Einfalt überzeugt, daß die Ungarn Keinen für ihren echten König halten würden, dessen Haupt nicht durch diese Krone geweiht sei. Doch gab der listige Streich, den sie ausgeführt, ihr eine Unruhe, die fast den Gewissensbissen glich, und die sich selbst durch das Mißtrauen nicht beschwichtigen ließ, das ihr die Stände einflößten, welche sich mehr oder weniger, eine geringe Zahl unwandelbar Treuer ausgenommen, von ihrem noch in der Wiege befindlichen König abwendeten, um der neu aufgehenden Sonne entgegen zu blicken, die in König Uladislaw ihre eigensüchtigen Hoffnungen belebte. Seine Annäherung die sich durch Pracht und Freigebigkeit schon aus weiter Ferne ankündigte, erfüllte Elisabeth mit Schauder, Schmerz und Zorn, und sie begab sich zuerst nach Preßburg, um Kaiser Friedrich III., der ihr seinen Schutz zugesagt hatte, näher zu sein, dann aber, als sie sich hier nicht mehr sicher glaubte, nach Neustadt, wo er sich aufhielt, und wo sie sich und ihre Kinder sammt der geretteten, oder, wie die Ungarn sagten – geraubten Krone seiner kaiserlichen Obhut empfahl, die er ihr auch auf die theilnehmendste und edelste Weise angedeihen ließ. Mit großem Pomp zog Uladislaw nun in das Land, nahm Besitz von den königlichen Schlössern, und verleitete die Stände, theils durch Ueberredung, Güte und Bestechung, theils durch Drohung und Gewalt zur Untreue gegen ihren unmündigen König. Man räumte ihm die festen Plätze ein, und holte in feierlicher Prozession das Kästchen von Wissegrad, um ihn mit der Krone seiner Vorgänger zu krönen. Welches Entsetzen, als man die, durch ihren jetzt bewiesenen Wankelmuth nun fast gerechtfertigte List Elisabeth's erkannte! Die bittersten Schmähungen wurden gegen sie ausgesprochen, und Jeder suchte seine eigene Treulosigkeit dadurch zu beschönigen, daß er sie und ihren Charakter, dieser That wegen, auf das Unwürdigste verunglimpfte. Indeß verlangte Uladislaw, baldigst gekrönt zu werden, um sich des neuen Reiches völlig zu versichern. Da nun die rechte Krone fehlte, mußte man sich begnügen, mit der, die auf dem Hochaltar zu Stulweißenburg die Bildsäule St. Stephan's, des ersten Königs von Ungarn, schmückte jene Feierlichkeit zu vollziehen. Doch erregte dieß bange Ahnungen unter dem Volke, und man hielt diese nothgedrungene Abweichung von dem Herkömmlichen, das durch eine lange Gewohnheit geheiligt war, für ein böses Vorzeichen, welches Viele bewog, zu der Partei des kleinen Ladislaus zurück zu kehren. Da nun unter diesen Spaltungen das Wohl Ungarns höchst traurig unterbrochen und gefährdet wurde, so entschloß sich der Papst Eugenius, als Vermittler dieses Zwistes aufzutreten. Er sendete den Cardinal Julianus Cesarius zuerst zu König Uladislaw, sein Gemüth für eine friedliche Uebereinkunft zu stimmen, und als dieß gelungen war, zu Elisabeth, der er vorstellen ließ, wie die Verantwortung der aus solcher Zwietracht hervorgehenden Uebel des Landes dereinst vor Gott ihr schwer anheim fallen werde, und wie sie nicht das Wohl des Volkes auf das Spiel setzen solle, und einem kaum dreijährigen, allen Kinderkrankheiten und Gefahren der ersten Lebensjahre noch unterworfenen Knäblein, das bereits ein reiches Erbe besitze, und vielleicht nicht ein Mal dieses zu genießen vom Himmel bestimmt sei, das ungarische Reich, das eines kräftigen Mannes bedürfe, zu erhalten. Elisabeth erklärte, daß sie ihr Unvermögen fühle, sich der Macht des Feindes länger entgegen zu stellen, daß sie aber nur unter der Bedingung Frieden machen könne, wenn man alle die Getreuen, die, ihrem Eid gemäß, ihrer und ihres Sohnes Sache ergeben geblieben wären, unverfolgt und ungekränkt lassen wolle. Denn obgleich ein schwaches und bekümmertes Weib werde sie doch lieber Alles durch Gewalt verlieren, als in dieser Pflicht der Dankbarkeit für treue Dienste wanken, oder durch Furcht oder Gleichgiltigkeit auch nur das Geringste von dieser Forderung erlassen. Der Cardinal bewunderte ihre edle Denkungsart, und gab sich Mühe, die Friedensbedingungen in ihrem Geist und zu ihrem Vortheil vorzuschlagen. Es wurde ein Vergleich gemacht, nach welchem König Uladislaw das Reich als des kleinen Ladislaus's Vormund bis zu dessen Mündigkeit regieren, sich aber, so lange dieser als zuerst gesalbter König lebe, des königlichen Titels enthalten möge. Falls jedoch diesem gekrönten Kinde nicht beschieden sei, in reife Jahre zu treten, oder auch, falls er erwachsen sterben werde, ohne männliche Nachkommen zu hinterlassen, so solle Uladislaw Titel und Königreich als sein rechtmäßiges Erbtheil betrachten. Die Losgebung aller Gefangenen, und mehrere menschenfreundliche Wünsche und Bitten schlossen sich dieser Hauptbedingung an, und König Uladislaw verfügte sich auf des Cardinals Aufforderung mit ihm nach Raab, wo Elisabeth ihn erwartete, um diese Uebereinkunft förmlich zu bestätigen. Sie gewann durch ihr edles, würdevolles und anmuthiges Betragen die tiefste Hochachtung des ihr nun versöhnten Gegners. Sie ermangelte auch nicht, ihm ihren Gegenbesuch in Ofen abzustatten, wohin sie sich mit einem glänzenden Gefolge begab, und wo der Friede, zu Jedermanns Freude öffentlich ausgerufen wurde. Kaum aber war sie nach Raab zurückgekehrt, als sie von den heftigsten Schmerzen befallen wurde, die Einige einer plötzlich entstandenen Gicht, Andere einer Vergiftung beimaßen, und woran sie nach dreitägigen schweren Leiden starb. Die ungeheuchelte Betrübniß König Uladislaw's bei der Nachricht von ihrem Tode zeigte, wie sehr ihre persönliche Bekanntschaft ihn gewonnen hatte, und daß, wenn sich wirklich ihr Leben durch Gift endete, er doch persönlich gewiß unschuldig an dieser Gräuelthat war. Sie starb im Jahr 1443.

A.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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