Erbsünde

Erbsünde, die von den ersten Menschen auf uns übergegangene moralische Unvollkommenheit zum Guten und Geneigtheit zum Bösen, durch deren Bekämpfung wir uns zum wahren Tugendleben, dessen Ideal Christus ist, aufschwingen sollen.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Erbsünde — (Peccatum originis, Peccatuum originale, Peccatum hereditarium), die von Adam u. Eva (1. Mos. 3,16–19. Röm. 5, 12. Pecc. originans) auf alle von denselben abstammende Nachkommen übergegangene vererbte moralische Unvollkommenheit (Trägheit zum… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Erbsünde — (Peccatum s. Vitium originis, Peccatum originale), ein wesentliches Stück sowohl der katholischen als auch besonders der protestantischen Dogmatik. In der alten Kirche liefen über 300 Jahre lang bezüglich des zu erklärenden Tatbestandes der… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Erbsünde — (lat. peccātum origināle, origĭnis, hereditarĭum), in der christl. Dogmatik die allgemeine durch den Fall Adams entstandene, sich von Geschlecht zu Geschlecht forterbende Sündhaftigkeit der Menschen, nach Augustin eine naturhafte, aber das… …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Erbsünde — Erbsünde, Sünde des Menschengeschlechtes, peccatum hereditarium originale oder naturae, nennt man den Antheil, welchen jeder einzelne Mensch an der ersten Sünde unserer Stammeltern trägt und mit zur Welt bringt. Weil Gott aus Einem Blute das… …   Herders Conversations-Lexikon

  • Erbsünde — Sf std. (13. Jh.), mhd. erbesünde Stammwort. Lehnübersetzung von l. peccātum hērēditārium n. für die Sünde, die die Menschheit von Adam geerbt hat. ✎ LM 3 (1986), 2117 2120. deutsch s. Erbe, s. Sünde …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Erbsünde — Adam und Eva werden aus dem Paradies vertrieben. Fresko von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle, Anfang des 16. Jahrhunderts Erbsünde (lat. peccatum originale originatum) bezeichnet in der christlichen Theologie den durch die Ursünde (lat …   Deutsch Wikipedia

  • Erbsünde — Ẹrb|sün|de 〈f. 19; unz.〉 nach christl. Lehre die infolge des Sündenfalls Adams u. Evas jedem Menschen angeborene Sündhaftigkeit * * * Ẹrb|sün|de, die [mhd. erbesünde, LÜ von lat. peccatum hereditarium] (christl. Rel.): durch den Sündenfall dem… …   Universal-Lexikon

  • Erbsünde — Die Erbsünde ist der dorn, dauon alle missethat kumbt. – Agricola II, 286 …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Erbsünde —    ein deutsches, mißverständliches Wort, im 15.–16. Jh. geprägt u. von M. Luther († 1546) verbreitet, mit dem in der heutigen Theologie eine negative Vorprägung der ganzenMenschheit bezeichnet wird, eine Vorprägung, weil sie von Anfang an u.… …   Neues Theologisches Wörterbuch

  • Erbsünde — Ẹrb|sün|de …   Die deutsche Rechtschreibung

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