Gummiguttbaum

Gummiguttbaum

Gummiguttbaum. Unter den Bäumen, welche das bekannte Gummigutt liefern, bemerkt man zwei Gattungen, nämlich den gemeinen Gummiguttbaum und den echten. Ersterer findet sich vorzüglich in Malabar, wo er eine mittlere Größe erreicht und gelbe, rothe oder grüngestreifte äpfelähnliche Früchte von scharfem, sauerm Geschmack trägt. Diese Aepfel werden getrocknet von armen Leuten zu Brühen benutzt. Aus dem Stamme des Baumes tröpfelt ein citronengelber, zäher Saft, welcher nach und nach trocknet und dann bräunlich wird. Dieses ist das gemeine oder unechte Gummigutt. Die andere Gattung findet sich am häufigsten in Siam und Ceylon, ist etwas kleiner als jene und trägt große, runde, rothe Beeren. Theils durch Aufreißen der Rinde, meistens aber durch das Zerbrechen der dünnen Zweige und Blätter erhält man das echte Gummigutt, welches als ein zäher, gelber Saft tropfenweise hervordringt. Hinsichtlich der Arzneikräfte findet kein Unterschied zwischen beide Sorten Statt, wohl aber als Färbestoff, in welcher Qualität das echte Gummigutt wegen seiner Feinheit und Schönheit den Vorzug erhält.

L. M.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Garcinĭa — M., Gattung der Guttiferen, Bäume und Sträucher mit gegenständigen, meist lederartigen, lanzettlichen oder länglichen, ganzrandigen Blättern, end oder achselständigen, einzeln oder in Trugdöldchen, Trauben oder Bündeln geordneten Blüten und… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Farbpflanzen — Fig. 1. Caesalpinia echinata Lam., ein Baum aus der Familie der Leguminosen, mit kurzstacheligen Ästen, unpaarig gefiederten Blättern, kurzgestielten, gelb und rot gefleckten, wohlriechenden Blüten in fast rispigen Trauben und dornigen Hülsen,… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

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