Haare

Haare

Haare. Diese dem menschlichen Haupte von der Natur gegebene, so vortheilhafte Bedeckung, verdient vollkommen die Aufmerksamkeit, die ihr von fast allen gebildeten Völkern der Vergangenheit zu Theil ward und die ihr noch geschenkt wird, da sie nicht nur bedeutend zur Verschönerung beiträgt, sondern auch die nothwendige Ausdünstung des Körpers auf das Wirksamste befördert. Wirres und unreinliches Haar entstellt die reizendsten Züge, gibt bei Kindern zu Hautkrankheiten Veranlassung und schadet der Gesundheit allemal. Zu vieles Pomadisiren, Brennen und zu straffes Aufbinden aber ist stets nachtheilig. Der Kamm, dessen Erfindung sehr alt ist, brachte eine gewisse Ordnung in die entweder schlicht oder in Locken herabfallenden Haare; da inzwischen diese Tracht noch immer viele Unbequemlichkeiten hatte, und da das Abschneiden mancherlei Hindernisse in Vorurtheilen fand, so entstand das Aufbinden im Nacken oder auf dem Wirbel, wie es noch immer bei verschiedenen wilden Nationen gebräuchlich ist. Diese suchen sich dadurch. daß sie davon eine Art Mähne oder Helm bilden, ein furchtbareres Ansehen zu geben, und die Geschichte erzählt von den alten Sueven das Nämliche. Ein geschornes Haupt ward von ihnen wie von den germanischen Stämmen für schimpflich und nur Sclaven gehörig betrachtet, doch schnitten die Jünglinge der Katten ihr Haar über dem Leichname des ersten durch sie gefallenen Feindes ab. Unter den Franken war es nur den Königen und ihren Abkömmlingen erlaubt, langes Haar zu tragen, und Chlodwig, einer der Stiefsöhne der bösen Fredegunde (s. d.), ward daran von einem Fischer, der seinen Leichnam fand, als Prinz erkannt. Karl der Große und seine Nachfolger stutzten es, eben so die alten Gallier, doch stand langes Haar bei ihren Verdrängern, den Kelten, als Würde und Freiheit bezeichnend, in hohen Ehren. Die Frauen aller dieser Völker hielten mit nur geringen Abweichungen treu an der ältesten und schönsten Haartracht des weiblichen Geschlechts, d. h. sie ließen ihr meist blondes Gelock ungekünstelt oder in Zöpfe geflochten auf die Schultern herabfallen, und spät erst nahmen die Deutschen von den Gallierinnen den Gebrauch an, es durch Seife und Kalkwasser heller und röthlicher zu färben. Dem Haar eine andere Farbe zu geben, kannten auch schon die putzlustigen Aegyptierinnen und Griechinnen, doch begnügten sich Letztere mit den so eben erwähnten einfachen Flechten nicht, sondern ersannen vielfache Weisen, das Haar auf eine anmuthige, dem Gesichte wohlanstehende Art zu arrangiren. Die Spartanerinnen freilich, denen jede Eitelkeit untersagt war, wanden ihre Zöpfe nur in einen glatten Knoten am Hinterhaupt zusammen, doch schmückten und salbten ihre Männer das Haar, das bei ihnen als kriegerisches Abzeichen galt (Sclaven und Handwerker mußten es verkürzt tragen) wenn es zur Schlacht ging. Die zierlichen Athenienser hatten ihrerseits einen sehr gefälligen Haarschnitt, den wir noch an ihren Büsten und Statuen bewundern und hielten überhaupt viel auf die Haarpflege, die bei ihnen einen Hauptartikel der Kosmetik ausmachte. Sie kannten Haarkräusler und Haarschmückerinnen, und wem die Natur Lockenfülle versagt hatte, der ersetzte sie durch Kunst, ja selbst falsche Flechten schlichen sich ein, wie bei den Karthaginensern und Römern. Letztere, auf welche sich, seit den Eroberungen in Griechenland, ein großer Theil griechischer Sitte vererbte, begannen von da an erst Sorgfalt auf ihre Haare zu verwenden, und die Köpfe einer Julia und Livia zeigen uns deutlich, daß die römischen Damen damals ihr vorn gescheiteltes Haar, das gleichsam gebauscht um die Schlafe herumlief, im Nacken nach griechischer Art zusammenknüpften und dann aufrollten, oder auch noch einmal nach vorn zu legten. Die Zöpfe, die an Bildwerken jener Zeiten zu sehen sind, bestehen jederzeit in der sogenannten griechischen, oder, wie wir jetzt sagen, russischen Flechte, aus zwei Hälften, die durch Kreuztheilchen verbunden werden. Es scheint dieß die älteste Manier, das Haar zu flechten, gewesen zu sein, und für diese Annahme spricht der Umstand, daß sie noch immer bei den mehr im Naturzustande lebenden Nationen, die sich eines reichen Haarwuchses, der dazu unbedingt erfordert wird, erfreuen, üblich ist. Eine Statue auf der kapitolinischen Gallerie, die nach der Kenner Urtheil Agrippinen, die Gemahlin des Germanikus, vorstellen soll, trägt eine solche sehr starke Flechte als einzigen Schmuck um das Hinterhaupt, wie ein Diadem gelegt, doch bedienten sich die vornehmen Römerinnen auch des wirklichen goldenen. Als der Kopfputz nach August's Zeiten complicirter wurde, trat an seine Stelle ein kostbares, mit Perlen geschmücktes Bandeau, das die glatten Vorderhaare von einer Menge künstlich gekräuselter und oft etagenweise geordneter Locken schied. Eine noch schwierigere Art, das Haar aufzustecken, welche der damit beauftragten Sclavin manche Strafe von der gestrengen Domina zuzog, bestand in mehreren Zöpfen, die schneckenartig aufgewunden und höchst künstlich auf dem Scheitel in eine hohe Wulst gethürmt, und mit goldenen Schmucknadeln, dergleichen sich bei den Ausgrabungen in Herculanum vorfanden, durchstochen wurden. Zu mancher dieser Frisuren bedurfte es einer solchen Unmasse von Haaren, daß ihre Herstellung ohne Fälschung ganz unmöglich war, auch machte man in Rom gar kein Geheimniß aus dieser Toilettenlist, und die damit Handelnden saßen offen zu Markte. Vorzüglich beliebt wurden die schönen blonden Haare der Deutschen, als man sie durch die häufigen Kriege mit ihnen kennen gelernt hatte, und wer keine Perücke von deutschem Haar besaß, der bemühte sich, dem eigenen, durch beizende Salben, Puder und sogar Aufstreuen von Goldstaub jene gewünschte Blondheit zu ertheilen. Thusnelda, die Gemahlin des Cheruskerfürsten Hermann oder Armin, (so geht die Sage) hörte, daß der römische Statthalter ihr ausgezeichnet herrliches Haar der Kaiserin versprochen habe, wenn es ihm gelänge, ihren Stamm gänzlich zu unterjochen, und nun trieb sie mit erhöhtem Unwillen den Gemahl zum Aufstande und zur Schlacht gegen Varus, welcher mit seinen Legionen den Deutschen erlag. Germanien ward frei und das Gelock seiner Frauen wanderte nicht mehr erzwungen, als eine Art Tribut nach Rom, wo man andre Wege, es sich zu verschaffen, aufsuchen mußte. Auch unter den Männern der Weltstadt artete der anfänglich so löbliche Gebrauch, den Haaren mehr Aufmerksamkeit zu schenken, bald aus, so daß schon zu Cicero's Zeiten nicht bloß Stutzer, sondern selbst Männer, welche die ersten Staatsämter bekleideten, sich künstliche Locken machen ließen und von Salben dufteten. Nero soll seine Haare stufenweise gelockt getragen haben, so daß sie gleichsam Terrassen formten; das Wunderlichste aber fand bei Vermählungen Statt, wo die Haare der Braut mit einem lanzenähnlichen Instrumente gescheitelt und geordnet wurden, was spätre Ausleger für Anspielung auf die ersten, durch den Raub der Sabinerinnen gewaltsam geschloßnen Ehen hielten. Gewöhnlich deutete abgeschnittenes Haar Trauer an, so wie bei Frauen, daß sie nach dem Tode der geliebten Person auf allen Schmuck und jede Lebensfreude verzichteten. Sie wohnten mit aufgelöstem Haare Begräbnissen bei, und pflegten bei eigenem Kummer oder dem Vaterlande drohender Noth vor den Altären zu knien und diese damit zu kehren; auch ward das Haar oftmals von den Römern, Griechen und deren Zeitgenossen zum Danke für überstandene Gefahren den Göttern gelobt und geopfert. Berenice, die goldhaarige Gemahlin König Ptolemäus's III. von Aegypten, that ein solches Gelübde für die glückliche Heimkehr des geliebten Gemahls, als dieser kurz nach seinem Regierungsantritte einen Feldzug gegen die Syrer unternahm. Ihr Wunsch erfüllte sich und sie sandte ihr abgeschnittenes Haar in den Tempel der Venus, von wo es nach der Mythe als Liebeszeichen unter die Sterne versetzt ward, und noch heute tragen 7 kleine in einem Dreieck beisammenstehende Sternchen, unweit des Schweifes vom Sternbild des Löwen, den Namen des Haars der Berenice. Unter den Israeliten hatten die Nasiräer nebst einigen andern Gelobungen auch die Gewohnheit, ihr Haar Jehovah zu weihen, und trugen es eine bestimmte Zeit unverschnitten. Ein solcher Geweihter des Herrn war Simson, über dessen Haupt nie ein Schermesser ging. Hanna, die Mutter Samuel's, gelobte dasselbe für ihren Sohn. Kahl zu sein galt für eine große Schande, und wie die Jünglinge der Araber, so ließen auch die Hebräer in frühern Jahren ihr Haar wachsen und hielten viel auf seinen Reichthum. Die Frauen flochten es kunstreich und brachten viel Schmuck darauf an. Daß verheirathete Jüdinnen unsrer Zeit es unter Hauben bergen müssen, ist bekannt; allein schon Judith, als sie in's Lager des Holofernes gehen wollte, salbte und ordnete sorglich ihr Haar und setzte dann eine Mitra auf. Kamm und Nestnadeln erwähnt der Talmud, doch brauchte man erstern nur zum Strahlen, die letztern einzig zum Aufstecken der Haare. Die Frauen der Chinesen und Japonesen befestigen ihre langen, glänzend schwarzen Haare, die von der Stirn aufwärts gekämmt werden, mit ähnlichen Nadeln und schmücken sie gern mit den Prachtblumen ihres Wunderlandes. Die Araberinnen hingegen theilen ihre Haare in so viele herabhängende Zöpfe als möglich, flechten Gold- und Silberstückchen, Perlen, Edelsteine und Bänder hinein, sie binden sogar mitunter kleine Schellen an die Enden. Darüber wird nun noch ein buntseidnes Tuch, ein Stück Brokat oder Mußlin gewunden, über die Stirn läuft zuweilen eine mit Juwelen geschmückte Flechte und an den Schlafen fallen lange Haarbüschel nach Art unserer ehemals beliebten Seitenlocken herab. Bei den Neugriechinnen ist ein ähnlicher Kopfputz gebräuchlich, der indeß rücksichtlich des Aufsatzes, dessen Stelle bald ein Schleier, bald ein sonderbares Mützchen, wie bei den Chiotinnen vertritt, bedeutend variirt. Die Türkinnen und Perserinnen knüpfen auch seidene Flechten an, um die Länge der natürlichen zu vergrößern, doch finden sich weder seidene Locken, noch ganze Perücken bei ihnen, Alle Muselmänner, gleich den Chinesen und Japanesen, lassen ihr Haar bis auf einen kleinen Büschel am Wirbel abscheren, um die Reinlichkeit des Hauptes zu befördern. In Frankreich waren zu Ende des 14. Jahrhunderts blonde Haare ein Haupterforderniß der Schönheit, und Deschamps, ein Schriftsteller jener Zeit, empfiehlt den Eltern unter andern Erziehungsregeln, ihren Kindern blonde Haare zu verschaffen. Alle Dichter jener Epoche hatten nur Blondinen zu Heldinnen. In England kam 1650, sowohl bei Herren als Damen, die Mode auf, die Haare so über die Stirne zu streichen, daß die Augenbraunen davon berührt wurden. Unter Ludwig XIII. kamen die Perücken zuerst in Frankreich auf, weil wieder Jedermann langes Haar tragen wollte, wie vor Franz I., der das Abschneiden einführte, um eine am Haupte erhaltene Wunde zu zeigen. Bei den Damen jener Zeiten galt der Haarputz an und für sich nicht für die Hauptsache, er ward mit Ausnahme von wenig Löckchen und Flechten meistens durch Hauben und Aufsätze und noch früher durch Piretts (Baretts) und Schleier versteckt. Mit den Perücken begann auch das Kräuseln, Toupiren und Aufthürmen des Frauenhaars. Bald legte man sogar Kissen ein, um darüber nur recht ausbauen zu können, bald schlug man es wieder ganz gegen den Nacken herunter und mit allem dem ging der Puder Hand in Hand. Sich selbst zu frisiren, ward zur Unmöglichkeit für Damen, und da auch die wenigsten Kammerfrauen im Stande waren, allen Capricen der Mode und ihrer Herrinnen zu genügen, so erhoben sich die Friseurs zu einer großen Wichtigkeit. Um die beliebten Haargebäude zu errichten, bedurfte es außer vielen Fälschungen auch noch manch' schmerzhafter Vorbereitungen; aber mit wahrem Heroismus unterwarfen sich die Heldinnen jener Tage dem glühenden Brenneisen, das nicht selten Stirn und Ohren in Gefahr brachte, ließen sich sogar zuweilen schon den Abend vor einem Feste frisiren und harrten geduldig die Nacht im Lehnstuhle, weil der Friseur en vogue nicht alle Kundinnen zugleich zur bequemen Stunde befriedigen konnte. Mit der Revolution verschwanden diese Quälereien; denn da man die griechischen Gewänder wieder aufnahm, gehörte auch eine griechische Frisur dazu. Die schöne Welt des Kaiserhofes umgab die Stirn nur noch mit ganz kleinen Löckchen (tire-bouchons) und schlug das übrige Haar am Hinterkopfe zusammen, oder wählte den herabhängenden, mit Band umknüpften chignon, der vorzüglich in Deutschland viel Nachahmung gefunden hat. Wenige nur kleidete indeß diese, durchaus ein reines Profil erfordernde Coiffüre, und so entlehnte man allmälig von den Männern, die den Perücken und Haarbeuteln nebst Zubehör entsagt und sich zum Tragen des eigenen Haars bequemt hatten, den Haarschnitt à la Titus, welcher dem gewöhnlichsten Gesichtchen, wenn es nur frisch und freundlich ist, gut ansteht. Die im Nacken verlängerten Locken à l'enfant sind als eine spätere Variation dieser Mode anzusehen, und wenn man diesen reizenden Kopfputz, den sich schon die liebliche la Vallière den sie umgebenden Toupées zum Trotz erkor, wieder aufgab, so geschah es nur aus Neuerungssucht und weil die nicht Hübschen und Alten auch ihr Recht haben wollten. Man band das Haar wieder auf, die Herrschaft der Kämme glatt und durchbrochen, trat ein. Bald glänzte dazu auch noch das in vermeil nachgeahmte Diadem der Römerinnen, hinter der auf beide Seiten gescheitelten Lockenfülle und begrenzte einen mächtigen kranzartig, oder, wie es dazumal hieß, als »Marienschein« gelegten Zopf. Man mühte sich ab, nur recht breit zu flechten und die vordern Locken wuchsen und wuchsen, bis sie endlich zu den ungebührlichen Dimensionen gelangten, die man mit ungeheuern Nudeln verglich. Die breiten Flechten, Diadems und Kämme waren mittlerweile verschwunden und die Apolloschleifen kamen auf, bis auch sie durch Uebertreibung unangenehm wurden und zum 2. Male im 19. Jahrhunderte der griechische Kopfputz versucht ward, jedoch ohne allgemeinen Erfolg. Jetzt stehen wir nun endlich ohne Modetyrannei bei dem Einfachsten, und tragen das Haar, wie Geschmack und die Gesichtsbildung es verlangen; aber noch heute wie vor hundert und aber hundert Jahren gilt schönes, reiches Haar für eine liebliche und wünschenswerthe Naturgabe. Kunst und Speculation haben eine Menge Mittel zu seiner Erhaltung, Färbung und Verschönerung erfunden, doch sind unbedingt die meisten trügerisch und viele ganz schädlich. Die naturgemäßeste und folglich beste Behandlung desselben besteht einzig im täglichen Kämmen und Bürsten nebst mäßigem Gebrauche von Oelen und Pomaden; da aber nicht immer Krankheiten, wo der Arzt allein helfen kann, das Ausfallen der Haare herbeiführen, so stehe hier ein wenig bekanntes, doch in Wahrheit erprobtes Mittel dagegen. Ost ist nämlich bloße Schwäche der Haarwurzeln vorhanden, und man kann in diesem Falle nichts Besseres thun, als alle Morgen den Kopf mit reinem Kornbranntwein, vermittelst eines Schwammes zu befeuchten. Dieß befördert übrigens auch das Verlängern und Verdichten des Haarwuchses bei Kindern und Erwachsenen auf eine fast unglaubliche Weise und ist, nebst der reinen Rindsmarkpomade zum Glätten und Geschmeidigmachen, wohl das Kräftigste, was angewendet werden kann. Höchst unvorsichtig ist der Gebrauch vieler Männer, das Haar am Morgen mit kaltem Wasser zu nässen. Die Nerven der Kopfhaut leiden dadurch auf das Empfindlichste und das Haar ergraut vor der Zeit. Dasselbe gilt bei Erhitzungen und Baden, wo man das Haupt alle Mal rein abtrocknen sollte, anstatt dieß der Luft zu überlassen. Das Färben des Haares wirkt nur nachtheilig, und da sich gegenwärtig der Wunsch, es verändert zu sehen, nur noch für rothe und graue Haare kund giebt, so wende man im erstern Falle das Kämmen mit einem bleiernen Kamme an. Blässer werden sie durch tägliches Waschen mit starkem Wegbreitwasser, worin weiße, venetianische Seife abgekocht wurde (1 Loth Seife auf 16 Loth Wasser). Eine halbe Stunde darauf muß Puder aufgestreuet werden. Graue Haare dunkeln die Orientalen mit Hennapulver; unsere Mittel dazu sind meist schädlich. Die rothen Haare, welche übrigens bei uns so verpönt sind, und oft mit dem Spottnamen »impertinent blond« bezeichnet werden, waren einst in Rom, zur Zeit der Poppäa, der sehnlichste Wunsch aller Modedamen. Denn jene Kaiserin hatte solches Haar und ihr Gemahl Nero fand es so schön, daß er es selbst mit einem goldenen Kamme ordnete, daß er jedem Haare einen besonderen Namen gab und jedes ausgefallene in Gold und Edelsteine fassen ließ und der Juno weihte.

F.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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