Hazardspiele

Hazardspiele, Glücksspiele, sind diejenigen Spiele, bei welchen Gewinn und Verlust nicht von der Geschicklichkeit und Berechnung der Spielenden, sondern vom Zufall abhängt. Sie sind in den meisten Staaten als unmoralisch verboten. Die pariser öffentlichen Spielbanken zählen jährlich mehrere Opfer, die, wenn sie alle Hoffnung betrogen, durch Selbstmord endigen. Aber die menschliche Leidenschaftlichkeit ist so groß, daß selbst diese blutigen Beispiele nicht abschrecken. Auch in den süddeutschen Badeorten sind die Hazardspiele gesetzlich erlaubt. Leider ist es nicht selten, daß in Frankreich und den meisten deutschen Badeorten auch Damen, die Weiblichkeit vergessend, an Hazardspielen Theil nehmen. – Die bekanntesten derselben sind: Faro, Roulette, Rouge et Noir, Trente et Quarante, Cinq et Neuf, Vingt-un, Passe a Dix', Würfeln, Lotto. – Das Letztere ist an vielen Orten erlaubt, weil zwischen Gewinn und Verlust ein ziemlich richtiges Verhältniß Statt findet.

– n.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Hazardspiele — (Glücksspiele), Spiele, welche lediglich in gewinnsüchtiger Absicht eingegangen werden u. bei denen Gewinn u. Verlust eigentlich ohne erhebliche physische od. geistige Kraftanstrengung nur vom Zufall abhängen, so sehr auch manche Spieler sich… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Hazardspiele — Einarmige Banditen auf der norwegischen Fähre »Kronprins Harald« Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel))… …   Deutsch Wikipedia

  • Glückspiel — Einarmige Banditen auf der norwegischen Fähre »Kronprins Harald« Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel))… …   Deutsch Wikipedia

  • Glücksspiel — Einarmige Banditen auf der norwegischen Fähre »Kronprins Harald« Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel))… …   Deutsch Wikipedia

  • Glücksspieler — Einarmige Banditen auf der norwegischen Fähre »Kronprins Harald« Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel))… …   Deutsch Wikipedia

  • Hasardspiel — Einarmige Banditen auf der norwegischen Fähre »Kronprins Harald« Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel))… …   Deutsch Wikipedia

  • Hazardspiel — Einarmige Banditen auf der norwegischen Fähre »Kronprins Harald« Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel))… …   Deutsch Wikipedia

  • Neapel — Neapel, 1) so v.w. Königreich beider Sicilien, s. Sicilien. 2) (Sicilien diesseit der Meerenge od. des Faro), der continentale Theil des Königreichs beider Sicilien, bildet die zwei südlichsten Spitzen des Festlandes von Italien u. grenzt… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Mailand — Mailand, 1) bis 1859 Gouvernement im österreichischen Lombardisch Venetianischen Königreiche, zwischen Venedig, Tyrol, der Schweiz, Sardinien, Parma u. Modena; umfaßte 392,15 geogr. QM. mit (1857) 3,009,500 Ew., an Sardinien, aber mit Abzug des… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Pointeur — (spr. Poängtör), einer, welcher in einem Hazardspiele (s.d.) gegen den Bankhalter spielt (pointirt); vgl. Pharao …   Pierer's Universal-Lexikon

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