Kostbeaf

Kostbeaf, oder englischer Rinderbraten, darf, wenn er ächt englisch bereitet sein soll, nicht völlig gar werden. Deßhalb bratet man ihn auch besser bei jähem Feuer am Spieß, als in der Pfanne. Seine Berühmtheit macht die Behauptung der Gutschmecker, daß alles Fleisch durch die gewöhnliche Behandlungsweise am Safte verlöre. Der rostbeaf blutet oft noch beim Anschneiden. Das dazu gehörende Stück des Rindes sitzt zwischen der Keule und den Nieren. Ein Theil Lende gehört mit dazu. Es soll schön mit Fett durchwachsen und 6–8 Tage altschlachten sein.

F.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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