Lychnis, Lichtröschen

Lychnis, Lichtröschen

Lychnis, Lichtröschen, eine sehr reiche Pflanzengattung, von welcher hier nur die hauptsächlichsten Arten angeführt werden sollen. Chalcedonische Lychnis, Feuernelke, auch brennende Liebe genannt (s. d.). Kukuks-Lychnis, auch Fleischblume oder Wiesenlichtröschen genannt, mit aufrechtem Stengel, lanzettförmigen Blättern und pfirsichrothen Corollenblättern. Sie wächst in Deutschland auf feuchten Wiesen, an Gräben und in Grasgärten. Kullivirt erscheinen die Blumen oft gefüllt und dienen zur Zierde der Rabatten. Klebrige Lychnis oder Pechnelke, zeichnet sich durch einen runden, glatten Stengel aus, der unter jedem Knoten oder Blätterpaar mit einer schwarzbraunen, klebrigen Substanz überzogen ist. Die Blumen sind rispenständig, roth, in Gärten meist gefüllt. Außerdem gibt es noch mehrere Lychnisarten, die im freien Lande gedeihen, und zur Zierde der Gärten dienen. Blumensprache: Chalcedonische Lychnis: brennende Liebe, klebrige Lychnis: Anhänglichkeit, Kukukslychnis: lautes Danken.

L. M.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Lichtröschen — Lichtröschen, die Pflanzengattung Lychnis …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Guckgucksblume, die — Die Guckgucksblume, plur. die n, eine Art Lichtröschen, welche auf den feuchten Wiesen Europens wächset; Lychnis Flos cuculi L. Guckgucksnägelein, im Oberd. Gauchblume. Vermuthlich, weil sie im May blühet, wenn sich der Guckguck wieder hören… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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