Meliotenklee oder Mottenklee

Meliotenklee oder Mottenklee, eine gelbblühende Pflanze, die in ganz Deutschland an Bergen, Ackerrändern und an Feldern wächst, vom Juni bis August blüht und einen starken balsamischen, süßlichen Geruch hat, der beim Trocknen noch angenehmer wird. Blätter und Blumen benutzt man äußerlich zu erweichenden Umschlägen, auch zur Bereitung des bekannten Meliotenpflasters. Die honigreichen Blumen werden von den Bienen sehr gesucht. Einige Varietäten sind: der blaue Meliotenklee, eine europäische, einjährige, im Sommer blühende Pflanze, die zuweilen zur Zierde in Gärten gezogen wird, und deren Kraut einen starken Geruch hat. Die Schweizer mischen die Blätter dieser Pflanze unter ihren grünen Käse. Der weiße Meliotenklee theilt Standort und Blüthezeit mit den beiden andern Arten. L

. M.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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