Narcisse (Botanik)

Narcisse (Botanik), zu den Coronarien gerechnet, eine große Pflanzengattung, die wegen ihrer zierlichen Gestalt, Füllung und Färbung der Blumen und deren gewürzhaftem Geruch, theils in Gärten gezogen, theils in Töpfe gepflanzt und in Gewächshäusern früher zur Blüthe gebracht wird. Die hauptsächlichsten Arten sind: die gemeinegelbe Narcisse, in England, Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland auf den Wiesen wachsend, blüht im März und April und bringt kultivirt gefüllte Blumen. Die weiße Narcisse oder Dichternarcisse, wächst in England, Italien, in der Schweiz und einigen Gegenden Deutschlands, blüht im Mai und variirt in Gärten mit gefüllten Blumen. Die Mai-Narcisse gleicht der weißen und blüht zu derselben Zeit. Die wohlriechende Narcisse hat linienförmige Blätter und gelbe wohlriechende Blumen. Die Tazetten-Narcisse, aus Japan, Kleinasien und Südeuropa, ist eine allgemein beliebte Zierpflanze, deren Blumen meistens zweifarbig sind und Schönheit mit Wohlgeruch verbinden. Die Jonquille-Narcisse hat kleine gelbe wohlriechende Blüthen, stammt aus dem südlichen Frankreich und wird häufig in unsern Gärten gezogen. Blumensprache: Selbstliebe.

L. M.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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