Stahlstechkunst

Stahlstechkunst, oder Siderographie, wurde, nachdem sie schon im 15. Jahrh. erfunden worden war, 1820 durch den Engländer Charles Heath wieder in Anwendung gebracht und zugleich bedeutend vervollkommnet, so daß sie jetzt der jugendlich frischeste Zweig der viertehalbhundertjährigen, ehrwürdigen Kupferstechkunst ist. Das harte, spröde Material des Stahls gibt den Platten große Dauerhaftigkeit; auch zeichnen sich die Siderographien durch eine weit größere Feinheit des Stichs vor den Kupferstichen aus.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Siderogrăphie — (v. gr.), 1) Stahlstechkunst, auch ein Stahlstich selbst; 2) Kunst, mittelst geätzter Steinplatten zu drucken …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Lithogrăphie — (v. gr., Steindruck), eine, auf einem Stein od. ähnlichen Gegenstand mit der Feder od. mit chemischer Kreide entworfene, od. auch mit der Nadel u. dem Grabstichel eingegrabene od. mittelst Ätzens mit Scheidewasser erhaben hervortretende u.… …   Pierer's Universal-Lexikon

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