Sympathie

Sympathie, eigentlich Mitleidenheit, der eigenthümliche Zusammenhang, die Wechselwirkung, in welcher die Organe zu einander stehen, so daß, wenn das Eine leidet, auch das Andere mitfühlt. Man spricht auch von einer S. der Seelen, wenn sie durch eine geheime Kraft, in Neigungen, Wünschen und Leiden, zu einander hingezogen werden, so wie von einer S. der Töne, welche nur Gleiches mit Gleichem harmonisch vermählt. Sonst bezeichnete man mit diesem Worte auch jene mystische Beziehung, welche gewisse Gegenstände zu einander haben sollten, woraus der Aberglaube viel Seltsames folgerte.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • sympathie — [ sɛ̃pati ] n. f. • 1420; lat. sympathia « fait d éprouver les mêmes sentiments »; gr. sumpatheia « participation à la souffrance d autrui » 1 ♦ Vx Affinité morale, similitude de sentiments entre deux ou plusieurs personnes. « À une anecdote, il… …   Encyclopédie Universelle

  • Sympathie — (von altgriechisch συμπᾰθεία sympatheía, Substantiv aus dem Verbum συμπάσχειν sympás|chein „mit leiden“) ist die aus gefühlsmäßiger Übereinstimmung kommende Zuneigung. Ihr Gegenteil ist die Antipathie (Abneigung). Inhaltsverzeichnis 1 Begriff 2… …   Deutsch Wikipedia

  • sympathie — SYMPATHIE. s. f. Vertu naturelle par laquelle deux corps agissent l un sur l autre, comme l ambre sur la paille, & l aimant sur le fer. Ces deux sortes de plantes ou d animaux ont de la sympathie l une avec l autre. On appelle, Onguent, Poudre de …   Dictionnaire de l'Académie française

  • Sympathie — Sf std. (17. Jh.) Entlehnung. Entlehnt aus l. sympathīa, dieses aus gr. sympátheia, zu gr. sympathḗs mitleidend, mitfühlend , zu gr. páthos n. Erleiden, Erdulden, Gemütsbewegung, Affekt, Leidenschaft und gr. syn . Adjektiv: sympathisch; Verb:… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • sympathie — Sympathie, Sympathia, C est une similitude et comme conjonction de nature, Naturalis consensus et conuenientia, Condolentia, Communis affectus. Estimant qu il y eust quelque sympathie et symbolization ensemble. Pasquier …   Thresor de la langue françoyse

  • Sympăthie — (v. gr., d.i. Mitempfindung), 1) im psychischen Sinne die unwillkürliche Nachempfindung eines fremden Zustandes, also entweder Mitleid od. Mitfreude. Das Charakteristische dieser sympathetischen od. sympathisirenden Gefühle ist, daß der… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Sympathīe — (griech., »Mitempfindung«), die Fähigkeit, Freude und Leid andrer mitzufühlen, die von einigen Ethikern (Shaftesbury, Hume, A. Smith, Comte, Spencer) als die subjektive Grundlage aller Sittlichkeit betrachtet wird (vgl. Ethik). Dann auch, im… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Sympathie — Sympathīe (grch.), Mitempfindung, natürliche Gefühlsübereinstimmung; vermeintliche Geheimkraft, Wirkung eines Körpers auf den andern; Teilnahme eines Organs an der vermehrten oder verminderten Tätigkeit eines andern, z.B. Veränderung der Stimme… …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Sympathie — Sympathie, Mitgefühl, Theilnahme; die geheimnißvolle Wirkung eines Körpers auf einen andern; in der Physiologie die Einwirkung eines gesteigert thätigen od. durch Krankheit leidenden Organs auf ein anderes; sympathetisch, mitfühlend;… …   Herders Conversations-Lexikon

  • Sympathie — »‹Zu›neigung; Wohlgefallen« (im Gegensatz zu ↑ Antipathie): Das seit dem 16. Jh. – zuerst im eigentlichen Sinne von »Mitleid; Mitgefühl« – bezeugte Fremdwort ist aus lat. sympathia entlehnt, das seinerseits aus griech. sym pátheia »Mitleiden,… …   Das Herkunftswörterbuch

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