weh, wehe [2]


weh, wehe [2]

2. weh, wehe, aeger (krank, z.B. Glied). – laesus (verletzt, z.B. Hand). – wehetun, wehtun, [2654] dolere (körperlich, z.B. lumbi sedendo, oculi spectando dolent: u. geistig, hoc dolet).dolorem facere od. efficere (Schmerz verursachen, körperlich, von Dingen). – mordere (gleichs. beißen = schmerzlich berühren, z.B. paupertas mordet).es tut mir etwas weh, dolet mihi alqd (sowohl körperlich, z.B. mihi oculi od. genua dolent: als geistig, id mihi vehementer dolet). – mihi alqd condoluit (körperlich, z.B. caput de vento [von der scharfen Luft]: latus mihi dicenti [beim Reden]) – doleo alqd od. alqā re od. de alqa re. dolorem mihi affert alqd (geistig). – pungit od. mordet me alqd. me od. animum fodicat alqd (geistig, es berührt mich etw. schmerzlich, es kränkt mich etwas sehr). – es tut mir w., daß etc., (hoc) mihi dolet, quod etc. od. mit folg. Akk. u. Infin.: es tut mir w., wenn etc., doleo, si etc.: es tut mir sehr w., wenn etc, doleo et acerbe fero, si etc.; vehementer doleo, si etc.: es tat mir w., als ich sah, dolebam, cum viderem. – jmdm. weh[e]tun (von Personen), dolorem alci facere od. efficere [körperlich und geistig]; alqm laedere, violare (körperlich und geistig verletzen); aegre facere alci (geistig kränken). – sich weh[e]tun, corpus laedere (den Körper verletzen); aegre sibi facere (bildl., sich selbst eine Kränkung zufügen).


http://www.zeno.org/Georges-1910. 1806–1895.

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  • Weh — oder Wehe, eine Partikel, welche auf gedoppelte Art gebraucht wird. 1. Als eine Interjection, welches ihre erste und ursprüngliche Bestimmung ist. (1) Als ein natürlicher und thierischer Ausruf eines empfundenen heftigen Schmerzens. Weh! Au Weh!… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Wehe — weh!: Die gemeingerm. Interjektion mhd., ahd. wē, got. wai, engl. woe, schwed. ve ist z. B. ‹elementar› verwandt mit awest. vayōi »wehe!«, lat. vae »wehe!« und lett. var »wehe!, ach!«. Eine Bildung zu »weh« ist das unter ↑ weinen (eigentlich… …   Das Herkunftswörterbuch

  • weh! — weh!: Die gemeingerm. Interjektion mhd., ahd. wē, got. wai, engl. woe, schwed. ve ist z. B. ‹elementar› verwandt mit awest. vayōi »wehe!«, lat. vae »wehe!« und lett. var »wehe!, ach!«. Eine Bildung zu »weh« ist das unter ↑ weinen (eigentlich… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Weh — weh!: Die gemeingerm. Interjektion mhd., ahd. wē, got. wai, engl. woe, schwed. ve ist z. B. ‹elementar› verwandt mit awest. vayōi »wehe!«, lat. vae »wehe!« und lett. var »wehe!, ach!«. Eine Bildung zu »weh« ist das unter ↑ weinen (eigentlich… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Wehe (Begriffsklärung) — Wehe steht für eine Muskelkontraktion der Gebärmutter, siehe Wehe Weh, ein altes Wort für Schmerz eine Verwehung (zusammengewehte Anhäufung) von Schnee oder Sand (z.B. Düne) Geografie: Wehe (Rahden), Ortsteil der Stadt Rahden im Kreis Minden… …   Deutsch Wikipedia

  • weh — Interj (auch n. Schmerz ) std. (7. Jh., Einsprengsel), mhd. wē, ahd. wah, wē, as. wē Stammwort. Aus g. * wai, auch in gt. wai, anord. vei, ae. wā. Außergermanisch entsprechen l. vae, mir. fae, kymr. gwae, lit. vaĩ, avest. vaiiōi und anderes.… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Wehe (Subst.) — 1. Alle tag weh, stirbt nimmermeh. – Gruter, III, 4; Eyering, I, 25. Scherzhafter Spott bei immer Klagenden, oder Ausdruck liebloser Ungeduld in Betreff Kranker, deren Pflege sehr lästig wird. 2. Auf Weh und Ach folgt Freude nach. – Gaal, 1082.… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Wehe (Adj.) — 1. Ahnde (täglich) weh, stirbt nit dest eh. – Sutermeister, 127. 2. Denen geschihet wehe, die kein frucht zeugen in der ehe. – Henisch, 801, 57. 3. Der nit darff sagen, das jm wee ist, dem ist wee. – Franck, I, 69a; Lehmann, II, 65, 159; Simrock …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Weh — Schmerz; Pein; Leid * * * weh [ve:] <Adj.>: 1. (ugs.) schmerzend: wehe Füße, einen wehen Finger, einen wehen Zahn haben. 2. (geh.) von seelischem Schmerz, Leid erfüllt, geprägt; schmerzlich: ein wehes Gefühl; ein wehes Lächeln; jmdm. ist… …   Universal-Lexikon

  • weh — Einem wehtun: jemandem Schmerz, Unrecht zufügen, aber auch: selbst Schmerz, Trauer empfinden, Herzeleid tragen. In diesem Sinne sagt Gretchen zu Faust, die Unheil für den Geliebten fürchtet, da sie das Teuflische seines Begleiters spürt:{{ppd}}… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Weh — Einem wehtun: jemandem Schmerz, Unrecht zufügen, aber auch: selbst Schmerz, Trauer empfinden, Herzeleid tragen. In diesem Sinne sagt Gretchen zu Faust, die Unheil für den Geliebten fürchtet, da sie das Teuflische seines Begleiters spürt:{{ppd}}… …   Das Wörterbuch der Idiome


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