Arnold Schoenberg
Schönberg in Los Angeles, etwa 1948

Arnold Schönberg (* 13. September 1874 in Wien; † 13. Juli 1951 in Los Angeles) war ein österreichischer Komponist jüdischen Glaubens, Musiktheoretiker, Lehrer, Maler, Dichter und Erfinder. Seit seiner Emigration nach Amerika 1933 schrieb er sich Schoenberg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Bis zum Ersten Weltkrieg

Arnold Schönberg wurde als Sohn des aus Ungarn stammenden Schuhmachers Samuel Schönberg (1838–1889) und der in Prag aufgewachsenen Pauline Nachod (1848–1921) geboren. Sein musikalischer Werdegang begann bereits mit 9 Jahren als Violinist und kompositorischer Autodidakt. Nach dem Tod seines Vaters 1889 war er gezwungen, für den Unterhalt der Familie zu sorgen, und begann eine Lehre als Angestellter in der Wiener Privatbank Werner & Co. Seiner Begeisterung für Musik konnte er in diesen Jahren nur als Zaungast bei Freiluftkonzerten im Augarten sowie im Wiener Prater nachgehen; einen Teil seines Lohns investierte er in zahlreiche Opernbesuche, bei denen er vor allem die Bühnenwerke von Richard Wagner bevorzugte.

Eigenen Erinnerungen zufolge verdankte Schönberg seine konsequente künstlerische Entwicklung drei Personen: Zum einen war es Oskar Adler, der ihm Grundkenntnisse in Musiktheorie, Poesie und Philosophie vermittelte, David Joseph Bach, der in Schönberg ein breites Bewusstsein für Ethik, Moral, sowie den „Widerstand gegen Gewöhnlichkeit und Allerweltsvolkstümlichkeit“ weckte, und schließlich Alexander von Zemlinsky, den Schönberg 1895 durch den Eintritt als Cellist in das Amateurorchester „Polyhymnia“ kennenlernte. Der Dirigent erkannte das Talent Schönbergs und verhalf ihm 1898 zur (erfolgreichen) Aufführung des ersten Streichquartettes in D-Dur im Bösendorfer-Saal des Wiener Musikvereins. Obwohl Schönberg einige Monate Kompositionsunterricht bei Zemlinsky nahm, hat er nach eigener Aussage das meiste durch das Studium der Werke großer Komponisten – vor allem Johannes Brahms, Richard Wagner, Gustav Mahler, Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart – gelernt.

Durch Zemlinsky konnte Schönberg im Musikleben von Wien und seiner Umgebung Fuß fassen. Nach der Kündigung des Bankpostens übernahm er Dirigate beim Mödlinger Gesangsverein „Freisinn“, dem Männergesangsverein Meidling sowie die Chormeisterstelle des Metallarbeiter-Sängerbunds Stockerau.

Am 7. Oktober 1901 heiratete Schönberg Zemlinskys Schwester Mathilde auf einem Standesamt in Preßburg, nachdem diese bereits im Frühjahr 1901 schwanger geworden war. Die kirchliche Trauung fand elf Tage später in der protestantischen Kirche in der Dorotheergasse in Wien statt. Arnold Schönberg und Mathilde Zemlinsky hatten zwei Kinder, Gertrud (1902–1947) und Georg (1906–1974).

Schönbergs erste Schülerin war Vilma von Webenau. Sie nahm bei ihm seit 1898/99 Harmonielehre- und Kompositionsunterricht und folgte ihm sogar bei seiner Übersiedlung nach Berlin im Dezember 1901. Dort begann er 1902 auf Einladung von Richard Strauss am Stern'schen Konservatorium Harmonielehre zu unterrichten, kehrte aber schon ein Jahr später nach Wien zurück, wo er persönliche Bekanntschaft mit Gustav Mahler machte.

1904 war er Mitbegründer der Vereinigung schaffender Tonkünstler, Anton Webern und Alban Berg wurden seine Schüler.

Die darauffolgenden Jahre bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs waren vom Schaffen bedeutender Werke geprägt: Es entstanden seine beiden ersten Streichquartette und die 1. Kammersymphonie (1907–08), deren Uraufführungen von Skandalszenen begleitet wurden, die Gurrelieder und seine Harmonielehre (1911) sowie "Pierrot Lunaire" (1912).

1910 wurde seine Bewerbung um eine Kompositionsprofessur an der Wiener Akademie abgelehnt, worauf er ein Jahr später als Dozent an das Sternsche Konservatorium nach Berlin zurückkehrte. 1915 wurde er zum Militär einberufen und als Reserveoffizier ausgebildet. Zunächst wurde Schönberg jedoch zurückgestellt, um 1917 erneut einberufen zu werden. Er absolvierte seinen Dienst in einer Militärkapelle.

Nach dem Ersten Weltkrieg

Nach Kriegsende gründete er in Wien den "Verein für musikalische Privataufführungen", der sich die Aufgabe gestellt hatte, neue und/oder von Schönberg und seinem Kreis als wichtig erachtete Werke aufzuführen. Zahlreiche Komponisten wie etwa Bela Bartok, Ferruccio Busoni, Claude Debussy, Gustav Mahler, Hans Pfitzner, Maurice Ravel, Max Reger, Alexander Skrjabin, Richard Strauss und Igor Strawinsky waren mit ihren Kompositionen in den Konzertprogrammen des Vereins vertreten. Die Aufführung sinfonischer Werke erfolgte in, zum Teil heute noch gespielten, Bearbeitungen für Kammerensemble.

1923 veröffentlichte er die Methode der "Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen" (Zwölftonmusik), einer Kompositionstechnik, die er allerdings nicht lehrte und über die er sich nur selten äußerte. Nach dem Tod seiner Frau Mathilde am 18. Oktober des gleichen Jahres in Mödling, heiratete er am 28. August 1924 Gertrud Kolisch, die Schwester seines Schülers Rudolf Kolisch. Mit ihr hatte er drei Kinder: Nuria (* 1932, spätere Ehefrau des Komponisten Luigi Nono), Ronald (* 1937) und Lawrence (* 1941).

Viele Jahre vergingen, bevor Schönberg als Komponist voll anerkannt wurde. 1925 berief ihn der Komponist Georg Schumann an die Preußische Akademie der Künste, wo er einen Meisterkurs für Komposition übernahm. Diese Stelle wurde ihm aus rassistischen Gründen durch die NS-Gesetzgebung im September 1933 entzogen, worauf er sich formell dem jüdischen Glauben wieder anschloss, den er in seiner Jugend aufgegeben hatte. Einen Monat später emigrierte er in die USA.

In den USA

Nach einem Jahr in Boston und New York war Schönberg jahrelang als Professor tätig, zunächst an der University of Southern California, dann an der University of California, Los Angeles. 1940 erlangte Schönberg die amerikanische Staatsbürgerschaft. In den Vereinigten Staaten vollendete Schönberg einige seiner bekanntesten Werke, darunter sein viertes Streichquartett (1936), seine Vertonung von Kol Nidre (1939), ein Klavierkonzert (1942) sowie „Ein Überlebender aus Warschau“ (1947) für Sprecher, Männerchor und Orchester, das die Erfahrungen eines Mannes im Warschauer Ghetto thematisiert. In dieser Zeit schrieb er auch vier seiner theoretischen Bücher: Models for Beginners in Composition (Modelle für Anfänger im Kompositionsunterricht, 1943), Structural Functions of Harmony (Die formbildenden Tendenzen der Harmonie, hrsg. 1954), Preliminary Exercises in Counterpoint (Vorübungen im Kontrapunkt, hrsg. 1963) und Fundamentals of Musical Composition (Grundlagen der musikalischen Komposition, hrsg. 1967). Von 1948 bis 1950 entspann sich zwischen Schönberg und Thomas Mann eine Kontroverse um dessen Roman Doktor Faustus, in dem die Zwölftonmusik zur Sprache kommt. Bei Schönbergs Tod am 13. Juli 1951 waren drei seiner Werke mit religiösem Inhalt unvollendet, nämlich die Kantate Die Jakobsleiter, die Oper Moses und Aron sowie der Zyklus Moderne Psalmen. Moses und Aron ist jedoch in der zweiaktigen Form ein großer Erfolg geworden; die dramatische Gegenüberstellung von Prophet und Priester ist eines der ausdrucksstärksten Werke Schönbergs.

Am 14. September 1949 wurde ihm die Bürgerurkunde seiner Heimatstadt Wien verliehen (→ Liste der Bürger ehrenhalber der Stadt Wien). 1951 erlag Schönberg einem Herzleiden, nachdem er bereits 1946 einen Herzinfarkt erlitten hatte.

Schönbergs umfangreicher Nachlass (Musikmanuskripte, Textmanuskripte, historische Fotos, Schönbergs Bibliothek ...) wurde zunächst im Arnold Schoenberg Institute an der University of Southern California, Los Angeles aufbewahrt. 1998 wurden diese Materialien nach Wien ins Arnold Schönberg Center transferiert, wo sie seither von Archivbenutzern eingesehen werden können.

Werk und Wirkung

Die ersten Kompositionen Schönbergs sind im Bereich der Nachromantik anzusiedeln, sie enthalten typische Merkmale dieser Zeit: einen überbordenden Orchesterapparat sowie genreübergreifende Kompositionen mit oft literarischem Hintergrund (Streichsextett Verklärte Nacht, Gurre-Lieder, sinfonische Dichtung Pelleas und Melisande, Chorwerk Friede auf Erden). Viele seiner Werke wurden im Wiener Musikvereinssaal uraufgeführt. Andere wichtige Werke aus dieser Zeit sind die Erste Kammersinfonie für 15 Instrumente (1906) sowie die im gleichen Jahr begonnene, doch erst 1939 fertiggestellte Zweite Kammersinfonie für 19 Instrumente.

Von 1908 an ist seine Musik nicht mehr im herkömmlichen Dur-Moll-tonalen System anzusiedeln, das heißt, ab diesem Zeitpunkt (2. Streichquartett) ist seine Musik atonal. Schönberg lehnte diese Bezeichnung ab, er selbst zog die Bezeichnung „atonikal“ vor; dennoch haben sich die Begriffe „atonal“ bzw. „Atonalität“ durchgesetzt, werden aber in der Musik viel diskutiert und sind nicht synonym zu verstehen.

Aus Drei Klavierstücke op. 11 Nr. 1

Diese Phase der sogenannten „Freien Atonalität“ führte nach Schönbergs Auffassung kompositorisch in eine Sackgasse, da für jede neue Komposition erst wieder ein neuer Material- und Regelkatalog entworfen werden muss. Nach zahlreichen Versuchen schrieb er seinem Schüler Josef Rufer im Juli 1921: „Heute habe ich etwas entdeckt, das die Überlegenheit der deutschen Musik für die nächsten hundert Jahre versichern wird.“

1921 entwickelte Schönberg in Mödling seine „Methode des Komponierens mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“, auch bekannt geworden als „Dodekaphonie“ oder eingedeutscht „Zwölftonmusik“. Diese Methode entstand unabhängig von jener des Komponisten Josef Matthias Hauer, der ebenfalls eine zwölftönige Kompositionstechnik entwickelt hatte, die allerdings mit Schönbergs Methode wenig gemein hat. Mit diesem neuen System glaubte sich Schönberg nun in die Lage versetzt, jedem Werk theoretisch ein inneres Gefüge geben zu können. Ursprünglich nur als persönliche Lösung für einen persönlichen Konflikt gedacht, wurde die Zwölftonmethode von seinen Schülern enthusiastisch aufgegriffen, obgleich Schönberg sie in seinen Theoriestunden selbst nie gelehrt hat. Seine unmittelbaren Schüler erschlossen sie sich durch Analyse aus den Werken. Erst nach der Publikation von Lehrbüchern anderer ab 1940 (Krenek) und durch die vehemente Fürsprache Theodor W. Adornos wurde sie rasch von vielen Komponisten adaptiert, darunter Igor Strawinskij. Schönberg benutzte die Zwölftonmethode bis ans Ende seines Lebens für sein Hauptwerk, für Gelegenheitswerke wie der Suite im alten Stile (G-Dur für Streichorchester 1934) oder Variationen für Blasorchester g-moll op.43a (1943) kehrte er zum tonalen System zurück.

Schönberg war durchaus ein Mann des Wortes. Er schrieb die Libretti seiner Oratorien und Opern und vieler seiner Lieder selber. Geschult durch seine umfangreiche Lehrtätigkeit und anhaltende Korrespondenz, sowie durch den Druck seine Werke und Theorien fortwährend öffentlich verteidigen zu müssen, eignete er sich einen apodiktischen, oft polemischen Stil an, der analytische Schärfe mit hohem Ernst und gelegentlichem Pathos verbindet. Mehrere seiner Aufsätze und Essays sind als Grundlagentexte der Musikästhetik des 20.Jahrhunderts anzusehen.

Der Einfluss Schönbergs auf die Musik des 20. Jahrhunderts kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die radikalen Entwicklung der Kompositionstechnik und ihrer theoretischen Grundlagen, die von der Atonalität über die Zwölftontechnik zur seriellen Musik und schließlich zur Elektronischen Musik führten, wurden durch ihn angestoßen.

Schüler, Interpreten und Freunde

Das Ehrengrab Arnold Schönbergs am Wiener Zentralfriedhof (32C-21A)

Um Schönberg bildete sich mit Alban Berg, Anton Webern und weiteren Schülern und Interpreten ein Kreis Gleichgesinnter, der als Zweite Wiener Schule bezeichnet wird.

Namhafte Interpreten aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts setzten sich für Schönberg ein, darunter die Pianisten Artur Schnabel und Eduard Steuermann, die Dirigenten Hans Rosbaud und Hermann Scherchen sowie Schönbergs Schwager, der Geiger Rudolf Kolisch.

Schönberg war mit dem Wiener Architekten Adolf Loos, den er in dem Salon der Eugenie Schwarzwald kennengelernt hatte, eng befreundet. Loos setzte sich zeitlebens für die Aufführung der Schönbergschen Kompositionen ein, von denen er einige sogar insgeheim subventionierte (dabei vermutlich unter anderem auch das berühmte Skandalkonzert 1913 („Watschenkonzert“)). Schönberg wurde auch in seiner Haltung zu Fragen von künstlerischer Moral und Wahrheit durch Adolf Loos sehr beeinflusst. Die Forderung Schönbergs „Musik soll nicht schmücken, sie soll wahr sein“ kann in direkten Bezug zur Loos'schen Ästhetik gesetzt werden, insbesondere zu seinem Kampf gegen jede Form von angewandter Kunst und für die Dignität der reinen und Bildenden Kunst, die sich durch keinerlei Zugeständnisse an einen Publikumsgeschmack 'prostituieren' dürfe.

Neben der Wiener existierte auch noch eine Berliner Schule um Arnold Schönberg.

Siehe auch: Liste der Schüler Arnold Schönbergs

Schönberg als Maler

In den Jahren 1906–1912 sowie 1913 beschäftigte sich Schönberg intensiv mit der Malerei. Bereits zu Lebzeiten waren seine Bilder bei zehn Ausstellungen beteiligt, darunter bei der von seinem Freund und Kollegen Wassily Kandinsky initiierten Schau Der Blaue Reiter. Vielen kritischen Äußerungen ob seines Dilettantismus zum Trotz gewann das bildnerisches Werk nach Schönbergs Tod immer mehr an Bedeutung und steht heute als eigenständige Position zwischen Malerzeitgenossen Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Richard Gerstl, Gustav Klimt, Max Oppenheimer und Albert Paris Gütersloh.

Inhaltlich gliedert sich Schönbergs 361 Bilder umfassendes Werk in mehrere Genres: Neben zahlreichen Selbstportraits und Portraits besitzen vor allem seine „Visionen“ und „Blicke“ ein hohes Maß an Ausdruckskraft, des Weiteren existiert eine Reihe von Landschaftsbildnissen und Bühnenbildentwürfen zu eigenen Werken. Wie in seinen musikalischen Werken ist Schönbergs Kompositionsweise der etwa zwischen 1906 und 1911 geschaffenen Gemälde frei assoziierend, er malt nicht eines »schönen, liebenswürdigen« Bildes wegen, sondern um »seine subjektive Empfindung zu fixieren« (Wassily Kandinsky), sie sind als Ergebnisse innerer Notwendigkeit zu betrachten.

Im Gegensatz zu seiner kompositorischen Tätigkeit, die er durch ein autodidaktisches Studium der „alten Meister“ selbst meisterhaft beherrschte, betrachtete sich Schönberg in bildnerischer Hinsicht als Amateur. Er besaß weder theoretische noch ästhetische Ausbildung, war jedoch nach eigenen Aussagen ein guter Zeichner mit einem zuverlässigen Gefühl für Proportionen und Maße. Inwieweit Schönberg seine Malerei mit seiner Musik in Verbindung sah, geht nicht eindeutig aus den vorhandenen Quellen hervor. Einerseits äußert er sich: „Malerei und meine Musik haben nichts gemein. Meine Musik ist das Resultat rein musikalischer Theorie und sollte nur hinsichtlich ihrer rein musikalischen Gegebenheiten bewertet werden.“ (1913). Andererseits „war es dasselbe für mich wie komponieren. Es gab mir die Möglichkeit, mich auszudrücken, meine Emotionen, Ideen und Gefühle mitzuteilen; das ist vielleicht der Schlüssel, diese Bilder zu verstehen – oder auch nicht.“ (1949). Tatsächlich scheint sich das eine Medium aufgrund von Schönbergs Dilettantismus als Maler nicht vom anderen ableiten zu lassen; das zwar ebenso expressiv veranlagte, jedoch theoretisch ausgefeilte Grundgerüst seines musikalischen Oeuvres steht in keinem Verhältnis zur unmittelbaren Spontaneität der Gemälde.

Komplettes Verzeichnis der bildnerischen Werke Schönbergs

Trivia

Schönberg litt an Triskaidekaphobie, das heißt, er fürchtete sich vor der Zahl 13. Er ist an einem 13. geboren. Sein Todestag fiel auf einen Freitag den 13.

Koalitionsschach, Designs und Erfindungen

Spielkarten-Design von Arnold Schönberg

Schönberg konzipierte in den 1920er Jahren eine Koalitions-Schach benannte Schachvariante für vier Spieler, die auf einem 10x10 Felder großen Brett mit 36 Figuren gespielt wird, die er aus einfachen Materialien selbst entwarf. Bei einem Besuch des Schachweltmeisters Emanuel Lasker verbarg er jedoch seine Erfindung und kommentierte dies mit den Worten „Das wäre für Lasker ebenso schlimm, wie für mich eine Komposition von ihm“.

Daneben existieren diverse Möbelentwürfe, Pläne für eine mechanische Notenschreibmaschine, selbst designte Spielkarten sowie eine Methode zur schriftlichen Dokumentation eines Tennisspiels (Schönberg war leidenschaftlicher Tennisspieler). Des Weiteren verbesserte und bastelte Schönberg Büromaterialien für seinen Arbeitsalltag, so etwa einen Rastral zum gleichzeitigen Ziehen von fünf Notenlinien, einen platzsparenden Reisenotenständer, Zwölftonreihenschieber in verschiedensten Formen, Klebebandroller, Stifthalter u. v. m.

Werkverzeichnis (Auswahl)

Opern

Vokalwerke

  • Zwei Gesänge op. 1 für eine Baritonstimme und Klavier (1898). Texte: Karl von Levetzow (1871–1945)
  • Vier Lieder op. 2 für eine Singstimme und Klavier (1899)
  • Brettl-Lieder (1901) für Gesang und Klavier
  • Sechs Lieder op. 3 für eine mittlere Singstimme und Klavier (1899–1903)
  • Deinem Blick mich zu bequemen (1903). Lied für eine Singstimme und Klavier. Text: Johann Wolfgang von Goethe
  • Acht Lieder op. 6 (1903–1905) für eine Singstimme und Klavier
  • Sechs Orchesterlieder op. 8 (1903–1905)
  • Drei kanonische Chöre zu 4 Stimmen (1905). Texte: Johann Wolfgang von Goethe (Sprüche)
  • Zweites Quartett (fis-Moll) op. 10 (1907–1908) für 2 Violinen, Viola, Violoncello und eine Sopranstimme (im 3. und 4 Satz). Texte: Stefan George
  • Friede auf Erden op. 13 für gemischten Chor a cappella (1907). Text: Conrad Ferdinand Meyer
  • Zwei Lieder op. 14 (1907–1908) für Gesang und Klavier
  • Das Buch der hängenden Gärten op. 15 (1908–1909) für eine Singstimme und Klavier. Texte: Stefan George
  • Am Strande („Vorüber die Flut, noch braust es fern“; 1909). Lied für eine Singstimme und Klavier. Text: Rainer Maria Rilke
  • Gurre-Lieder (1900–1911). Kantate für Soli, Chor und Orchester. Texte: Jens Peter Jacobsen (aus En cactus springer ud), deutsch von Robert Franz Arnold. UA 23. Februar 1913 Wien (Musikverein, Großer Saal; Anna Bahr-Mildenburg [Waldtaube], Marya Freund [Tove], Franz Nachod [Waldemar]; Philharmonischer Chor; Dirigent: Franz Schreker)
  • Herzgewächse op. 20 („Meiner müden Sehnsucht blaues Glas“; 1911) für hohen Sopran, Celesta, Harmonium und Harfe. Text: Maurice Maeterlinck, deutsch von Karl Anton Klammer und Friedrich von Oppeln-Bronikowski
  • Pierrot Lunaire op. 21 (1912) für Sprechstimme und Kammerensemble (Klavier, Flöte [auch Piccolo], Klarinette [auch Bassklarinette], Geige [auch Bratsche] und Violoncello). Texte: Dreimal sieben Gedichte von Albert Giraud (1860–1929), deutsch von Otto Erich Hartleben
  • Der deutsche Michel („Sankt Michel, der vor Gottes Thron“; 1899–1901 / 1915–1916[?]). Schlachtlied für 7stimmigen Männerchor a cappella. Text: Ottokar Kernstock (1848–1928)
  • Vier Lieder op. 22 (1913–1916) für Gesang und Orchester
  • Die Jakobsleiter (1918). Oratorium (Fragment; 1955 ergänzt von Winfried Zillig). Text: Arnold Schönberg
  • Serenade op. 24 (1920–1923) für Klarinette, Bassklarinette, Mandoline, Gitarre, Geige, Bratsche, Violoncello und eine tiefe Männerstimme (im 4. Satz)
  • Vier Stücke für gemischten Chor op. 27 (1925)
  • Drei Satiren für gemischten Chor op. 28 (1925–1926). Texte: Arnold Schönberg
Anhang I. Ein Spruch und zwei Variationen über ihn (1925–1926)
Anhang II. Canon (C-Dur) für Streichquartett (1926)
Anhang III. Legitimation als Canon. (George) Bernard Shaw zum 70. Geburtstag in Bewunderung (1926)
  • Sechs Stücke für Männerchor op. 35 (1929–1930). Texte: Arnold Schönberg
  • Drei Lieder op. 48 (1933) für tiefe Stimme und Klavier. Texte: Jakob Haringer
  • Wer mit der Welt laufen will, muß Zeit haben (1926–1934). Kanon. Text: Arnold Schönberg
  • Kol Nidre (g-Moll) op. 39 (1938) für Sprecher (Rabbi), gemischten Chor und Orchester. UA 4. Oktober 1938 Los Angeles (am Vorabend von Jom Kippur; Dirigent: Arnold Schönberg)
  • Ode to Napoleon Buonaparte (Ode an Napoleon) op. 41 („'Tis done – but yesterday a King!“; 1942) für Sprecher, Streichquartett (oder Streichorchester) und Klavier. Text: Lord Byron. Deutsche Fassung: Arnold Schönberg („Vorbei! – Noch gestern Fürst und groß“)

UA (Orchesterfassung) 23. November 1944 New York (Carnegie Hall; Mack Harrell [Sprecher]; Eduard Steuermann [Klavier], New Yorker Philharmoniker, Dirigent: Artur Rodzinsky). UA (Quartettfassung) 10. Juli 1946 London Goldsmith’s Hall (Cuthbert Kelly [Sprecher]; Else Cross [Klavier], Aeolian String Quartet)

  • Prelude op. 44 (1945) für gemischten Chor und Orchester. UA 18. November 1945 Los Angeles (Wilshire Ebell Theatre; Janssen Symphony of Los Angeles, Dirigent: Werner Janssen)
  • A Survivor from Warsaw (Ein Überlebender aus Warschau) op. 46 („I cannot remember ev’rything“; 1947) für Sprecher, Männerchor und Orchester. Text: Arnold Schönberg (nach Augenzeugenberichten aus dem Warschauer Ghetto; Schlusschor: Schma Jisrael). UA 4. November 1948 Albuquerque, New Mexico (Carlisle Gymnasium, University Campus; Sherman Smith [Sprecher]; Albuquerque Civic Symphony Orchestra, Dirigent: Kurt Frederick)
  • Drei Volksliedsätze für gemischten Chor a cappella op. 49 (1948)
  • Acht Kanons (1926–1949). Texte: Arnold Schönberg
  • Dreimal tausend Jahre op. 50a (1949) für gemischten Chor a cappella. Text: Dagobert David Runes (1902–1982; aus Jordanlieder). UA 29. Oktober 1949 Fylkingen, Schweden (Lilla Kammarkören [Lilla-Kammerchor], Dirigent: Eric Ericson)
  • Israel exists again (1949; Fragment) für gemischten Chor a cappella. Text: Arnold Schönberg. UA 12. Januar 1958 Hamburg (Dirigent: Hans Rosbaud)
  • Psalm 130 (De Profundis) op. 50b („Shir hamaalot mima'amakim keraticha adonai“; 1950) für 6stimmigen gemischten Chor a cappella. UA 29. Januar 1954 Köln (Chor des Westdeutschen Rundfunks, Dirigent: Bernhard Zimmermann)
  • Moderner Psalm op. 50c („O, Du mein Gott! Alle Völker preisen Dich“; 1950; Fragment) für Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text: Arnold Schönberg. UA 29. Mai 1956 Köln (Dirigent: Nino Sanzogno)

Orchesterwerke

  • Pelleas und Melisande op. 5 (1902–1903). Symphonische Dichtung nach dem Drama von Maurice Maeterlinck
  • Kammersymphonie (Nr. 1) op. 9 (1906) für 15 Soloinstrumente. − Fassung für großes Orchester op. 9b (1906)
  • Zweite Kammersymphonie (es-Moll) op. 38 (1906–1939) für kleines Orchester. UA 15. Dezember 1940 New York (Carnegie Hall; Orchestra of the Friends of New Music, Dirigent: Fritz Stiedry)
  • Fünf Orchesterstücke op. 16 (1909, revidiert 1922). UA 3. September 1912 London (Queen’s Hall; Queen’s Hall Orchestra, Dirigent: Henry Wood)
  • Verklärte Nacht op. 4. Fassung für Streichorchester (1917, revidiert 1943)
  • Variationen für Orchester op. 31 (1926–1928). UA 2. Dezember 1928 Berlin (Berliner Philharmoniker, Dirigent: Wilhelm Furtwängler)
  • Begleitungsmusik zu einer Lichtspielscene op. 34 (1929–1930). Ursendung 8. April 1930 Frankfurt (Südwestfunk; Dirigent: Hans Rosbaud). UA 6. November 1930 Berlin (Orchester der Krolloper, Dirigent: Otto Klemperer)
  • Suite im alten Stile (G-Dur; 1934) für Streichorchester
  • Concerto for Violin and Orchestra op. 36 (1934[35?]–1936). UA 6. Dezember 1940 Philadelphia (Louis Krasner; Philadelphia Orchestra, Dirigent: Leopold Stokowski)
  • Concerto for Piano and Orchestra op. 42 (1942). UA 6. Februar 1944 New York (NBC Orchestra’s Radio City Habitat; Eduard Steuermann; NBC Symphony Orchestra, Dirigent: Leopold Stokowski)
  • Theme and Variations for Full Band (für Blasorchester) op. 43a (1943). – Fassung für Sinfonieorchester op. 43b (1943)

Kammermusik

  • Verklärte Nacht op. 4 (1899). Sextett für 2 Violinen, 2 Violen und 2 Violoncelli, nach dem Gedicht von Richard Dehmel („Zwei Menschen gehn durch kahlen, kalten Hain“)
  • Quartett Nr. 1, d-moll op. 7 (1904–1905) für 2 Violinen, Viola und Violoncello
  • Zweites Quartett (fis-moll) op. 10 (1907–1908): siehe unter Vokalwerke
  • Drei Klavierstücke op. 11 (1909)
  • Drei Stücke für Kammerensemble (1910)
  • Sechs kleine Klavierstücke op. 19 (1911)
  • Die eiserne Brigade (1916). Marsch für Streichquartett und Klavier
  • Weihnachtsmusik (1921; Bearbeitung des Chorals „Es ist ein Ros entsprungen“) für 2 Geigen, Violoncello, Klavier und Harmonium
  • Fünf Klavierstücke op. 23 (1920–1923)
  • Serenade op. 24 (1920–1923): siehe unter Vokalwerke
  • Suite für Klavier op. 25 (1921–1923)
  • Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op. 26 (1923–1924)
  • Suite op. 29 (1925–1926) für Kleine Klarinette, Klarinette, Bassklarinette, Geige, Bratsche, Violoncello und Klavier
  • Drittes Streichquartett op. 30 (1927)
  • Klavierstückeop.33a und b (1929/31)
  • Fourth String Quartet op. 37 (1936). UA 8. Januar 1937 Los Angeles (University of California, Josiah Royce Hall; Kolisch-Quartett)
  • Variations on a Recitative (d-moll) für Orgel op. 40 (1941). UA 10. April 1944 New York (Carl Weinrich)
  • Sonata für Orgel (1941; Fragment)
  • String Trio op. 45 (1946)
  • Phantasy op. 47 (1949) für Violine und Klavier

Schriften

Musiktheorie

  • Harmonielehre. (Wien, 1911; 3te Auflage 1922).
  • Models for Beginners in Composition. (Los Angeles, 1942, erweitert 1943). – Für Laien bestimmt, führt bis zur Komposition eines Scherzo.
  • Der musikalische Gedanke und die Logik, Technik und Kunst seiner Darstellung. [1934–36], Ü: P. Carpenter und S. Neff (New York, 1995).
  • Preliminary Exercises in Counterpoint. [1936–50], Hg: L. Stein (London, 1963). – Traditioneller Kontrapunkt auf Basis der Dur-Moll-Tonalität statt der Kirchentonarten.
  • Grundlagen der musikalischen Komposition. [Fundamentals of Musical Composition, 1937–48] Ü: Rudolf Kolisch, Hg: Rudi Stephan (Wien, 1979). – Einführung in die Lehre der erweiterten Tonalität.
  • Die formbildenden Tendenzen der Harmonie. [Structural Functions of Harmony, 1948] Ü: Erwin Stein (Mainz 1954).

Essays und Aufsätze

Stil und Gedanke. Aufsätze zur Musik [1909–1950]. Gesammelte Schriften 1. [mehr nicht erschienen], Ü: Gudrun Budde, Hg: Ivan Vojtech. (Frankfurt, 1976) – Bislang umfangreichste Schriftensammlung in deutscher Sprache. Teil I entspricht der von Schönberg selbst vorbereiteten Essay-Sammlung Style and Idea (New York, 1950).

I. Stil und Gedanke.

  • Das Verhältnis zum Text. 1912.
  • Mahler. 1912.
  • Neue Musik, veraltete Musik, Stil und Gedanke. 1930/45.
  • Brahms, der Fortschrittliche. 1933/47.
  • Komposition mit zwölf Tönen. 1935.
  • Ein gefährliches Spiel. 1944.
  • Schulung des Ohrs durch Komponieren. 1939.
  • Herz und Hirn in der Musik. 1946.
  • Kriterien für die Bewertung von Musik. 1946.
  • Symphonien aus Volksliedern. 1947.
  • Menschenrechte. 1947.
  • On revient toujours. 1948. (über Tonalität)
  • Der Segen der Sauce. 1948. (über Nadia Boulanger)
  • Das ist meine Schuld. 1949.
  • Zu den Kais. 1949.

II. Aufsätze zur Musik.

  • Ein Interview. 1909.
  • Über Musikkritik. 1909.
  • Probleme des Kunstunterrichts. 1910.
  • Franz Liszts Werk und Wesen. 1911.
  • Parsifal und Urheberrecht. 1912.
  • Die Vereinfachte Studier- und Dirigier-Partitur. 1917. (über die Notation des op.22).
  • Seminar für Komposition. 1917.
  • Musik. 1919.
  • Gewißheit. 1919.
  • Der moderne Klavierauszug. 1923.
  • Die Zukunft der Orchesterinstrumente. 1924.
  • Zu einigen Punkten der Frage, ob man Kammermusik dirigeren soll. 1924.
  • Eine neue Zwölfton-Schrift. 1924.
  • Tonalität und Gliederung. 1925.
  • Gesinnung oder Erkenntnis. 1925.
  • Mechanische Musikinstrumente. 1926.
  • Probleme der Harmonie. 1927.
  • Die glückliche Hand. 1928.
  • Interview mit mir selbst. 1928.
  • Zur Frage des modernen Kompositionsunterricht. 1929.
  • Mein Publikum. 1930.
  • Nationale Musik. 1931.
  • Vortrag über op.31. 1931.
  • Diskussion im Berliner Rundfunk. 1931.
  • Zur Kompositionslehre. 1931.
  • Analyse der 4 Orchesterlieder op.22. 1932.
  • Die erste amerikanische Rundfunksendung. 1933.
  • Why no great American Music. 1934.
  • Einige objektive Gründe. 1934.
  • Faschismus ist kein Exportartikel. 1935.
  • Sieben kurze Vorträge.
    • Rundfunksendung USC. 1934.
    • Was haben die Leute von Musik zu erwarten? 1935.
    • Ins Paradies vertrieben. 1934.
    • Erziehung zur zeitgenössischen Musik. 1938.
    • Die jüdische Situation. 1933.
    • Wir jungen jüdischen Künstler. 1935.
    • Erfolg und Wert. 1935.
  • Wie man einsam wird. 1937.
  • Wie kann ein Musikstudent seinen Lebensunterhalt verdienen? 1939.
  • Kunst und Film. 1940.
  • Unterstützt den Kleinmeister. 1940.
  • Einige Probleme für den Erzieher. 1944.
  • Komposition mit zwölf Tönen. 1935.
  • Zeitwende. 1948.
  • Selbsanalyse (Reife). 1948.
  • Urheberrecht. Copyright. Erklärung. Ein Brief. 1949.
  • Zu dem Rundgespräch in San Francisco über moderne Kunst. 1949.
  • Rückblick. 1949.
  • Bemerkungen zu den vier Streichquartetten. 1949.
  • Analyse von “Peleas und Melisande". 1949.
  • Analyse der Kammersymphonie. 1949.
  • Aufgabe des Lehrers. 1950.
  • J.S.Bach. 1950.
  • Programm-Anmerkungen zu “Verklärte Nacht”. 1950.

Briefe

  • Briefe, Hg: Erwin Stein (Mainz, 1958).
  • Arnold Schönberg – Wassily Kandinsky: Briefe, Bilder und Dokumente einer aussergewöhnlichen Begegnung, Hg: J. Hahl-Koch (Salzburg, 1980).
  • Arnold Schoenberg Correspondence: a Collection of Translated and Annotated Letters Exchanged with Guido Adler, Pablo Casals, Emanuel Feuermann and Olin Downes, Hg: E.M. Ennulat (Metuchen, NJ, 1991).
  • Briefwechsel der Wiener Schule, Bd. 1: Alexander Zemlinsky – Briefwechsel mit Arnold Schönberg, Anton Webern, Alban Berg und Franz Schreker, Hg: Horst Weber (Darmstadt, 1995).
  • Briefwechsel der Wiener Schule, Bd. 3: Briefwechsel Arnold Schönberg – Alban Berg, Hg: Thomas Ertelt (in 2 Bänden, Mainz, 2006).

Dauerausstellungen

  • Mödling, Niederösterreich: In dem Haus, in dem Schönberg zwischen 1918 und 1925 wohnte, wird das Wirken in dieser Zeit dokumentiert und dargestellt.

Literatur

  • Theodor W. Adorno: Philosophie der neuen Musik. 6. Auflage, Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1991.
  • Alfred Baumgartner: Musik des 20. Jahrhunderts. Kiesel-Verlag, 1985, S. 148–153, ISBN 37023-4005-X
  • Carl Dahlhaus: Schönberg und andere: gesammelte Aufsätze zur Neuen Musik, Mainz 1978.
  • Eberhard Freitag: Schönberg. 11. Auflage, Rowohlt, Reinbek 2000. ISBN 349950202X
  • Manuel Gervink: Arnold Schönberg und seine Zeit. Laaber-Verlag, Laaber 2000. ISBN 3921518881
  • Peter Gradenwitz: Arnold Schönberg und seine Meisterschüler. Zsolnay, Wien 1998. ISBN 3552048995
  • Mathias Henke: Arnold Schönberg. dtv, München 2001. ISBN 3423310464
  • Matthias Herrmann: "Arnold Schönberg in Dresden." Hellerau-Verlag Dresden 2001. ISBN 3-910184-84-7
  • Hartmut Krones: Arnold Schönberg: Werk und Leben. Edition Steinbauer, Wien 2005. ISBN 3902494034
  • René Leibowitz: Schoenberg et son Ecole. Paris 1947
  • Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn, Hgg. „Arnold Schönbergs »Berliner Schule«.“, hg. von Ludwig Holtmeier, Musik-Konzepte 117/118. edition text+kritik, München 2002. ISBN 3883777153
  • Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn, Hgg. „Schönbergs Verein für musikalische Privataufführungen.“ Musik-Konzepte 36. edition text+kritik, München 1984. ISBN 3883771708
  • Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn, Hgg. „Schönberg und der Sprechgesang.“ Musik-Konzepte 112/113. edition text+kritik, München 2001. ISBN 3883776602
  • Christian Meyer und Therese Muxeneder, Hgg. Arnold Schönberg – Catalogie Raisonné Wien: Eigenverlag Arnold Schönberg Center, 2005. ISBN 3902012072 (Paperback) sowie Christian Brandstätter Verlag, 2005 ISBN 385498412X (Hardcover)
  • Alexander L. Ringer: Arnold Schönberg: Das Leben im Werk. Metzler, Stuttgart 2002. ISBN 3476019063
  • Josef Rufer: Das Werk Arnold Schönbergs. Bärenreiter, Kassel 1959.
  • Arnold Schönberg: Stil und Gedanke. Fischer, Frankfurt a.M. 1995. ISBN 3596236169
  • Arnold Schönberg: „Stile herrschen, Gedanken siegen“. Ausgewählte Schriften. Schott, Mainz 2007. ISBN 9783795704865
  • Nuria Schönberg-Nono: Arnold Schönberg 1874–1951. Lebensgeschichte in Begegnungen. Ritter, Klagenfurt 1998. – umfangreiche Sammlung an Bildern und Dokumenten.
  • Rudolf Stephan: Einleitung, in: Die Wiener Schule, Darmstadt 1989.
  • Hans Heinz Stuckenschmidt: Arnold Schönberg: Leben, Werk, Umwelt. Piper u. a., München u. a. 1989. ISBN 3492182399

Weblinks


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