Arrondissement Siegburg

Das Arrondissement Siegburg entstand am 3. August 1806 unter Joachim Murat als eine von vier vorläufigen Verwaltungseinheiten des Großherzogtums Berg.[1][2]

Das Arrondissement Siegburg hatte 69.264 Einwohner.[2] Es umfasste folgende vorherigen Ämter und Gemeinden: Blankenberg, Windeck, Löwenburg und Lülsdorf, Vilich und Schwarz-Rheindorf, Siegburg, Königswinter und die Herrschaften Homburg und Wildenburg.[1][2] Mit der Neubildung der Verwaltungsstrukturen im Großherzogtum im Jahre 1808 wurde das Arrondissement Siegburg aufgelöst. Die Gemeinden wurden dem Arrondissement Mülheim am Rhein im Département Rhein zugeordnet.[3]

Anton Jakob Vetter wurde erster Provinzialrat. Er wurde 1753 geboren und stammte aus Elberfeld. Vorher war er Richter und Steuereinnehmer. Am 2. September 1806 eröffnete er mit dem Provinzialsekretär Clemens August Kobell seinen Verwaltungssitz in der ehemaligen Abtei Michaelsberg. Juni 1808 wurde er als Kommissar der Regierung zur Kriegs- und Domänenkammer nach Hamm versetzt.

Sein Nachfolger wurde Provinzialrat Hermann.

Quellen

  • Karl Schröder: Zwischen Französischer Revolution und Preußens Gloria, Heimatverein Eitorf, 1989

Einzelnachweise

  1. a b Seite „Lage und Geschichte“ auf www.ruppichteroth.de
  2. a b c P. A. Winkopp: Der Rheinische Bund: Eine Zeitschrift historisch, politisch, statistisch, geographischen Inhalts, Band 2, J.C.B. Mohr, 1807, Seite 154
  3. Heinrich Karl Wilhelm Berghaus: Deutschland seit hundert Jahren, Band 2, Voigt & Günther, 1861, Seite 352

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