New Jersey Devils
New Jersey Devils
Logo der New Jersey Devils
Gründung 8. Juni 1972
Geschichte Kansas City Scouts
19741976
Colorado Rockies
19761982
New Jersey Devils
seit 1982
Stadion Prudential Center
Standort Newark, New Jersey
Teamfarben Rot, Schwarz, Weiß
Liga National Hockey League
Conference Eastern Conference
Division Atlantic Division
Cheftrainer KanadaKanada Peter DeBoer
Kapitän Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zach Parise
General Manager Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lou Lamoriello
Besitzer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeffrey Vanderbeek
Kooperationen Albany Devils (AHL)
Kalamazoo Wings (ECHL)
Stanley Cups 1994/95, 1999/00, 2002/03
Conferencetitel 1994/95, 1999/00, 2000/01,
2002/03
Divisiontitel 1996/97, 1997/98, 1998/99,
2000/01, 2002/03, 2005/06,
2006/07, 2008/09, 2009/10

Die New Jersey Devils (IPA: [njuː ˈdʒɜrzi ˈdɛvəls]) sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Newark im Bundesstaat New Jersey. Es wurde am 8. Juni 1972 unter dem Namen Kansas City Scouts gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1974/75 den Spielbetrieb auf. Vor der Spielzeit 1976/77 zog das Franchise zunächst von Kansas City nach Denver um und spielte bis Ende der Saison 1981/82 unter dem Namen Colorado Rockies. Im Sommer 1982 erfolgte schließlich der Umzug an die Ostküste und die Umbenennung in den derzeitigen Namen. Die Teamfarben sind Rot, Schwarz und Weiß.

Die Devils tragen ihre Heimspiele im Prudential Center aus und sind das einzige Franchise, das innerhalb der Liga zweimal den Standort wechselte. Seit Beginn der 1990er Jahre gehört das Team zu den erfolgreichsten der Liga und verpasste seit 1988 nur in zwei Spieljahren die Playoffs. Zudem gewann die Mannschaft seit 1995 bei vier Finalteilnahmen dreimal den prestigeträchtigen Stanley Cup. Die Devils sind für ihre defensiv ausgerichtete Spielweise bekannt. Sie führen eine Rivalität mit den New York Rangers und den Philadelphia Flyers. Die Devils gewannen neun Mal die Atlantic Division, zuletzt in der Saison 2009/10.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erfolglose Jahre nach dem Umzug an die Ostküste (1982 bis 1987)

Das Franchise wurde bereits 1974 gegründet und spielte die ersten zwei Jahre unter dem Namen Kansas City Scouts. Aus finanziellen Gründen zog das Team bereits nach zwei Spielzeiten zur Saison 1976/77 nach Denver und wurde zu den Colorado Rockies. Hier kam es im Sommer 1978 zu einem Besitzerwechsel. Der neue Eigentümer Arthur Imperatore verkündete gleich, dass er das Team gerne nach New Jersey umsiedeln wollte. Noch stellte sich die National Hockey League diesem Wunsch entgegen, da es dort keine angemessene Spielstätte gab. Die Rockies hatten es in der Folge mit dem stetig im Raum stehenden Umzug schwer. Schließlich kaufte John McMullen das Team und vollzog zur Saison 1982/83, als die Brendan Byrne Arena fertiggestellt war, den Umzug. Da sie mit ihrem Standort in bestehende territoriale Rechte anderer Teams eingriffen, war es erforderlich, die New York Rangers, New York Islanders und Philadelphia Flyers finanziell zu entschädigen. Mit diesen Teams hatte man auch starke regionale Konkurrenz. Um sich in der neuen Heimat die erforderliche Akzeptanz zu verschaffen, wurde eine Umfrage nach dem neuen Teamnamen gestartet. Über 10.000 Stimmen wurden abgegeben und die Entscheidung fiel mehrheitlich auf New Jersey Devils.[1]

Logo der New Jersey Devils zwischen 1982 und 1992

Der populärste Spieler in der ersten Spielzeit war Torhüter Glenn Resch, die erfolgreichsten Spieler waren Aaron Broten und Don Lever. Dazu kam Bob MacMillan, der der jüngere Bruder von Cheftrainer Bill MacMillan war und in der Verteidigung der Finne Tapio Levo, als einziger europäischer Stammspieler. In den letzten Spielen der ersten Saison zeigte der junge Pat Verbeek, dass er ein wichtiger Bestandteil der Devils-Zukunft sein würde. Auch wenn in der ersten Saison nur 17 Spiele gewonnen wurden – die wenigsten Siege der Liga –, belegten die Devils mit 48 Punkten den vorletzten Platz in ihrer Division. Für die zweite Spielzeit wurde Mel Bridgman von den Calgary Flames im Tausch für Joel Quenneville und Steve Tambellini geholt. Neben Verbeek konnte sich auch der junge Verteidiger Joe Cirella etablieren. Ihr Debüt geben auch Ken Daneyko und John MacLean. Nachdem sich aber der sportliche Erfolg nicht einstellte, trennten sich die Devils noch während der Saison von Trainer und General Manager Bill MacMillan. Nur zwei Siege aus den ersten 20 Spielen machten den Handlungsdruck zu groß. Tom McVie übernahm das Traineramt bis zum Saisonende, während Max McNab neuer General Manager wurde. Am Ende der Saison reichten 17 Siege erneut zum vorletzten Platz in der Division. Gekrönt wurde der Fehlstart von einer Aussage Wayne Gretzkys, der die Devils als Mickey-Mouse-Team“ bezeichnet hatte. Beim nächsten Gastspiel der Edmonton Oilers trugen viele Zuschauer Mickey-Mouse-Ohren.[2]

Mit Doug Carpenter als neuem Cheftrainer gingen die Devils in die Saison 1984/85. Die Verteidigung wurde mit Bruce Driver und dem Deutschen Uli Hiemer verstärkt. Im Angriff tat sich der starke Rookie Kirk Muller hervor, mit Greg Adams unterstütze ein weiterer Neuling das Team. Auch wenn es wieder nur für den vorletzten Platz reichte, war das Team mit 22 Siegen näher an den vor ihnen liegenden Teams dran. Zwar verbesserten sich die Devils stetig und brachten es in den beiden folgenden Spielzeiten auf je 28 Siege, da mit Mario Lemieux jedoch beim bisherig Letzten, den Pittsburgh Penguins, ein schneller Aufschwung kam, musste sich New Jersey mit dem letzten Platz in der Division zufriedengeben. Nachdem auch 29 Siege in der Saison 1986/87 nicht reichten, um die rote Laterne der Division abzugeben, und auch verpflichtete Spieler wie der Torhüter Karl Friesen nicht einschlugen, holte Besitzer McMullen als Team-Präsident Lou Lamoriello. Dieser war im College-Eishockey über viele Jahre erfolgreich gewesen, besaß aber keine Erfahrung im Profibereich.

Erste Erfolge (1987 bis 1994)

Lamoriello entließ im Sommer 1987 Max MacNab als General Manager und übernahm diese Position selbst. Mit Brendan Shanahan und Doug Brown kamen wieder hoffnungsvoller Spieler und für Greg Adams sowie Torhüter Kirk McLean hatten die Devils aus Vancouver Patrik Sundström verpflichtet. Mitten in der Spielzeit holten die Devils mit Jim Schoenfeld einen neuen Trainer. Am letzten Spieltag der Saison konnten die Devils aus eigener Kraft erstmals die Playoffs erreichen. In einem dramatischen Spiel bei den Chicago Blackhawks erzielte John MacLean das entscheidende Tor in der Overtime. Die New York Rangers hatte man im Rennen um die Endrunde ausgestochen, in der ersten Playoff-Runde waren die New York Islanders dann der erste Gegner. Nachdem das erste Spiel in Overtime gewonnen werden konnte, wurde die Serie in sechs Spielen gewonnen. Auch den Boston Bruins boten die Devils einen harten Kampf über sieben Spiele, bevor sie ausschieden. In dieser Serie kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Trainer Schoenfeld und Schiedsrichter Don Koharski. Auf dem Weg in die Kabine stolperte Koharski während eines Verbalgefechts. Er beschuldigte den Trainer ihn geschubst zu haben. Schoenfeld wurde gesperrt, erstritt über ein ordentliches Gericht die Aussetzung der Sperre. Daraufhin verweigerten die Schiedsrichter ihren Einsatz. Daher wurde ein Spiel mit unterklassigen Schiedsrichtern, die zufällig in der Halle waren, ausgetragen.[3] Der erfolgreichste Spieler der Playoffs war Patrik Sundström.

Nach diesem Erfolg folgte zunächst ein Rückschritt. Die Qualifikation für die Endrunde wurde deutlich verpasst und der Umbau des Teams damit vorangetrieben. Pat Verbeek wurde im Tausch für Sylvain Turgeon an die Montréal Canadiens abgegeben. Zusätzlich nutzen die Devils die Öffnung des Eisernen Vorhangs und holten mit Wjatscheslaw Fetissow und Alexei Kassatonow zwei erfahrene Verteidiger aus der Sowjetunion. Im Laufe der Saison ging mit Aaron Broten der letzte Spieler, der in der ersten Saison der Devils im Kader stand. So umgebaut erreichte das Team den zweiten Platz in ihrer Division, doch schieden sie in der ersten Playoff-Runde gegen die Washington Capitals aus. Besonders die Verpflichtung von Claude Lemieux, für den Turgeon nach Montreal zurückkehrte, war Zeichen für eine defensivere Spielweise. Auch andere Transfers zeigten dies, so kam für Brendan Shanahan mit Scott Stevens von den St. Louis Blues der künftige Schlüsselspieler in der Verteidigung, für Kirk Muller kamen aus Montréal Tom Chorske und Stéphane Richer.

Die wichtigste Personalie war seinerzeit noch nicht so auffällig. Im NHL Entry Draft 1990 hatten die Devils in der ersten Runde einen talentierten Torhüter ausgewählt, der drei Jahre später den Durchbruch schaffen sollte, Martin Brodeur. Lamoriello hatte den Kader gut umgebaut. Die erfolgreich im Draft der 1980er Jahre geholten Spieler waren gegen Spieler getauscht worden, aus denen die Stützen des Teams wurden. Im Draft bewiesen die Scouts eine geschickte Auswahl, als Spieler wie Scott Niedermayer und Brian Rolston geholt wurden. Niedermayer konnte an der Seite von Stevens seine offensiven Qualitäten zeigen. Dazu kamen mit Bernie Nicholls und Bobby Carpenter noch Routiniers, die dem Team Stabilität gaben. Nachdem das Team viermal in Folge in der ersten Playoff-Runde gescheitert war, erreichten die Devils in der Saison 1993/94 erstmals über 100 Punkte in der regulären Saison und verloren in den Conference Finals gegen ihren Lokalrivalen, die New York Rangers. Im siebten Spiel beendete Stéphane Matteau im zweiten Abschnitt der Verlängerung mit seinem Tor die Hoffnung auf den Finaleinzug. Erstmals wurden Spieler der Devils auch bei der Vergabe der individuellen Trophäen am Saisonende berücksichtigt. Martin Brodeur erhielt als bester Rookie die Calder Memorial Trophy, Scott Stevens gewann den NHL Plus/Minus Award und Jacques Lemaire wurde als bester Trainer mit dem Jack Adams Award ausgezeichnet.

Zwei Stanley-Cup-Siege (1995 bis 2000)

Martin Brodeur war bei allen drei Cup-Siegen der große Rückhalt der Devils

Bedingt durch einen Streik begann die Saison 1994/95 erst im Januar und wurde verkürzt mit nur 48 Spielen ausgetragen. Das Team, dem das unglückliche Aus in den letzten Playoffs noch anzumerken war, war weitgehend unverändert geblieben. Mit dem Routinier Bernie Nicholls konnten sich die Devils nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Die dadurch entstandene Lücke schloss der Ende Februar verpflichtete Neal Broten, der von den Dallas Stars kam. Nach 30 Spielen hatten die Devils mehr Niederlagen als Siege zu verbuchen, mit einem starken Schlussspurt kämpften sich die Devils aber noch auf den fünften Platz der Eastern Conference und damit in die Playoffs. Hier standen sie in der ersten Runde den Boston Bruins gegenüber, die in den ersten beiden Heimspielen in Boston Martin Brodeur nicht überwinden konnten. Nach einer Niederlage im dritten Spiel war es erneut Brodeur, der mit seinem dritten Shutout die Serie fast im Alleingang gewann. Auch gegen die Pittsburgh Penguins, die in der zweiten Runde der Gegner waren, setzten sich die Devils durch. Nur im ersten Spiel in Pittsburgh konnten die Penguins triumphieren, bevor die Devils mit vier Siegen in Folge in das Conference Finale einzogen. Hier waren die Philadelphia Flyers um Topscorer Eric Lindros der klare Favorit.

Nachdem die ersten fünf Spiele jeweils durch das Auswärtsteam gewonnen worden waren, durchbrachen die Devils diese Serie im sechsten Spiel und entschieden so die Serie zu ihren Gunsten. Im Finale waren es dann die stark favorisierten Detroit Red Wings der Gegner. Mit zwei Siegen kehrten die Devils aus Detroit zurück und bestätigten zuhause die starke Leistung. Nach zwei Siegen mit jeweils 5:2 gelang der Sweep, wie in Nordamerika ein glatter Sieg in einer Serie von Spielen ohne eigene Niederlage bezeichnet wird, und das Team gewann erstmals den Stanley Cup. Besonders zwei Spieler, die in der Regel vor allem durch ihren Körpereinsatz auffielen, hatten sich in den Playoffs gesteigert. Claude Lemieux und Randy McKay hatten in der regulären Saison zusammen elf Tore erzielt. In den Playoffs brachten es die beiden zusammen auf 21. Lemieux wurde auch als bester Spieler der Playoffs mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet. Turbulent war die folgende Saison. Es gab Gerüchte über einen Umzug der Devils nach Nashville. Hierdurch genötigt, stimmte der Bundesstaat New Jersey einer Renovierung der in die Jahre gekommenen Halle zu.[4]

Sportlich lief es nach einem guten Start nicht mehr so erfolgreich. Der Abgang von Claude Lemieux konnte nicht kompensiert werden und lange war der Einzug in die Playoffs in Gefahr. Positiv viel vor allem der junge Petr Sýkora auf. Als am letzten Spieltag auch gegen die Ottawa Senators, das schwächste Team jener Saison, verloren wurde, hatte sich erstmals seit der Saison 1969/70 und somit 26 Jahren der amtierende Stanley-Cup-Gewinner nicht für die Playoffs qualifiziert. In den folgenden Jahren setzten sich die Devils wieder in der Ligaspitze fest. Dreimal in Folge konnte das Team den ersten Platz in der Eastern Conference erreichen. Neue Leistungsträger waren mit Dave Andreychuk und Doug Gilmour aus Toronto gekommen. Daneben tat sich mit Patrik Eliáš ein junger Spieler aus Tschechien hervor. Trotz der Erfolge in der regulären Saison, enttäusche das Team in den Playoffs. So verlängerten die Devils im Sommer 1998 den Vertrag mit Gilmour nicht und holten mit Jason Arnott einen jüngeren Leistungsträger.

Die Namen der Stanley-Cup-Gewinner des Jahres 2000 eingraviert auf der Trophäe

Für die Saison 1999/2000 kam mit Scott Gomez ein weiterer Rookie in den Kader. Mit Eliáš und Sykora führten so drei junge Spieler, die von den Devils zwischen 1994 und 1998 gedraftet worden waren, die interne Scorerliste an. Um auch in den Playoffs wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren, wurde während der Saison mit Claude Lemieux einer der Leistungsträger des letzten Stanley-Cup-Siegs zurückgeholt. Hinter den Philadelphia Flyers landeten die Devils auf dem zweiten Platz in ihrer Division. In der ersten Playoff-Runde stellten die Florida Panthers kein Problem dar, bevor in der zweiten Runde Martin Brodeur gegen die Toronto Maple Leafs mit seinem zweiten Shutout im sechsten Spiel einer der maßgeblichen Spieler war, der die Serie zu Gunsten der Devils entschied. Dabei profitierte er von der hervorragend organisierten Defensivarbeit seiner Vorderleute, die im entscheidenden Spiel nur sechs Torschüsse zuließen. Ein Wert, der seit 1967 nicht mehr erreicht worden war.[5]

Die Philadelphia Flyers waren dann der erwartet schwere Gegner in der Conference-Finalserie. Nach einem erfolgreichen Auftakt im ersten Spiel folgten drei Niederlagen und die Flyers hatten im fünften Spiel schon die Möglichkeit die Serie zuhause für sich zu entscheiden. Claude Lemieux brachte die Devils in diesem Spiel zurück in die Serie, die nach einem Heimsieg im sechsten Spiel zur Entscheidung nach Philadelphia zurückkehrte. Scott Stevens nahm im ersten Drittel mit einem harten Check Eric Lindros, den Spielmacher der Flyers, aus der Partie. Knapp drei Minuten vor Spielende markierte Patrik Eliáš den Siegtreffer, der die Devils nach fünf Jahren erneut in die Finalserie brachte. Dort traf das Team auf den amtierenden Stanley-Cup-Sieger, die Dallas Stars. Nach einem furiosen 7:3-Sieg im ersten Spiel folgte eine Niederlage im zweiten. Mit zwei Siegen in Dallas kehrten die Devils mit der Chance zur Entscheidung zurück in die Meadowlands. Das torlose Spiel wurde zur Geduldsprobe und erst im dritten Abschnitt der Verlängerung rettete Mike Modano nach 107 Minuten die Stars in die sechste Partie. Auch das sechste Spiel ging in die Overtime, doch dieses Mal war es Jason Arnott, der das entscheidende Tor zum zweiten Stanley-Cup-Gewinn der Devils erzielte.

Der letzte Titelgewinn und Folgezeit (seit 2000)

Das Siegerteam des Jahres 2003 zu Gast bei US-Präsident George W. Bush im Weißen Haus

Als die Devils im Jahr nach dem zweiten Titelgewinn automatisch als einer der Favoriten in die Saison 2000/01 gingen, konnten sie den Ansprüchen eines Titelverteidigers gerecht werden. Die reguläre Spielzeit wurde mit dem ersten Platz in der Eastern Conference abgeschlossen. In der ersten Runde der anschließenden Playoffs traf das Team auf die Carolina Hurricanes, die mit 4:2-Spielen besiegt wurden. Die Devils gewannen bereits die ersten drei Partien und hatten die Serie damit schon fast für sich entschieden. Anschließend gewannen die Hurricanes die Spiele 4 und 5 und hatten in der sechsten Partie die Chance die Serie auszugleichen. Dies gelang ihnen jedoch nicht, da New Jersey das sechste Spiel in eigener Halle gewann. Anschließend wurden auch die Toronto Maple Leafs in einer engen zweiten Playoff-Runde mit 4:3-Spielen, sowie die Pittsburgh Penguins in der Conference-Finalserie besiegt. Somit zogen die New Jersey Devils zum zweiten Mal hintereinander in das Finale um den Stanley Cup ein. Dort verloren die Devils gegen die Colorado Avalanche, die mit dem Kanadier Joe Sakic den besten Scorer der Playoffs ihn ihrer Mannschaft hatten. Bei den Devils zeigten der Tscheche Patrik Eliáš, sowie sein Landsmann Petr Sýkora gute Leistungen und gehörten ebenfalls zu den fünf besten Scorern der Endrunde.

Während der Klub in der Spielzeit 2001/02 bereits in der ersten Playoff-Runde scheiterte, konnte er im Jahr 2003 den dritten Stanley-Cup-Sieg seiner Vereinsgeschichte feiern. Nach einem zweiten Platz in der Eastern Conference nach der regulären Saison, trafen die Devils im Conference-Viertelfinale auf den Siebtplatzierten, die Boston Bruins. Diese wurden deutlich in fünf Spielen besiegt. Es folgten weitere Siege gegen die Tampa Bay Lightning und in der Conference-Finalserie gegen die Ottawa Senators. Damit zogen die Devils nach einer einjährigen Pause, erneut in die Finalserie um den Stanley Cup ein. Das Finale bestimmte vor allem das Duell der beiden Torhüter Martin Brodeur und Jean-Sébastien Giguère, die zu den besten der Liga zählten. Am Ende gewannen die New Jersey Devils das entscheidende siebte Spiel der Serie in der eigenen Halle mit 3:0. Damit hatten die Devils den Stanley Cup zum insgesamt dritten Mal in acht Jahren gewonnen. Jeff Friesen gehörte zu den besten Spielern der Finalserie. Er erzielte fünf seiner zehn Playoff-Tore in den Finalspielen und entschied somit unter anderem auch die siebte Partie mit zwei der drei Tore für sein Team. Der erfolgreichste Scorer der Playoffs war der US-Amerikaner Jamie Langenbrunner, der in 24 Partien 18 Mal punkten konnte.

Patrik Eliáš war in der Saison 2006/07 der erste in Europa geborene Mannschaftskapitän des Franchises

Nach dem Spielerstreik in der Saison 2004/05, woraufhin die komplette Spielzeit ausfiel und die Spieler überwiegend nach Europa wechselten, um dort weiterhin Eishockey zu spielen, zogen die Devils im Spieljahr 2005/06 wieder in die Playoffs ein. Nach einem ersten Platz in der Atlantic Division und dem dritten Platz in der Eastern Conference, trafen die Devils in der ersten Runde der Playoffs auf den Lokalrivalen New York Rangers. Die Serie gewann der Klub glatt mit 4:0 und zog somit in die zweite Runde ein. Gegen den späteren Stanley-Cup-Sieger, die Carolina Hurricanes, verloren die Devils mit 1:4-Niederlagen und schieden damit im Conference-Halbfinale aus.

Während die Mannschaft im folgenden Jahr erneut im Conference-Halbfinale ausschied und gegen die Ottawa Senators verlor, kam es in der Saison 2007/08 in der ersten Runde der Playoffs erneut zum Duell mit den New York Rangers. Nach dem Sieg im Jahr 2006, konnten die Devils diese Serie nicht gewinnen und schieden somit erstmals seit 2004 in der ersten Playoff-Runde aus. Die Rangers, die in der zweiten Runde am späteren Finalisten, den Pittsburgh Penguins, scheiterten, gewannen bereits die ersten beiden Spiele der Serie und setzten die Devils damit unter Druck. Diese entschieden das dritte Spiel in der eigenen Halle mit 4:3 für sich und gestalteten die Serie damit nochmals offen. Letztlich konnten die Devils keine weitere Partie gewinnen und verloren die Playoff-Serie mit 1:4-Niederlagen. Mit Martin Brodeur hatten die New Jersey Devils einen der besten Torhüter der Saison in ihren Reihen. Dieser kassierte in 77 Hauptrunden-Spielen durchschnittlich 2,17 Tore pro Partie.

Die Saison 2008/09 verlief ähnlich wie das vorherige Jahr. Trotz namhafter Neuzugänge vor der regulären Spielzeit, wie zum Beispiel Brian Rolston, der aus Minnesota nach New Jersey transferiert wurde, erreichte der Klub erneut nur die erste Playoff-Runde und schied dort gegen die Carolina Hurricanes aus. In einer engen Serie besiegten die in Hauptrunde schlechter platzierten Hurricanes die Devils mit 4:3-Siegen. Im Juli 2009 verloren die Devils mit John Madden und Brian Gionta zwei langjährige Teamstützen, die beide als Free Agents das Team verließen. Jacques Lemaire ersetzte Brent Sutter als Cheftrainer, der aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt hatte. Im Februar 2010 verpflichteten die Devils Ilja Kowaltschuk von den Atlanta Thrashers. Die Saison 2009/10 beendeten die Devils auf dem ersten Platz in der Atlantic Division und waren das zweitbeste Team der Eastern Conference. In der ersten Playoffrunde verloren sie in fünf Spielen gegen die Philadelphia Flyers. Lemaire erklärte nach dem Scheitern in den Playoffs seinen Rücktritt als Cheftrainer. Sein Nachfolger wurde John MacLean, der zuvor als Assistenztrainer in Newark gearbeitet hatte und war in der Saison 2009/10 auch Cheftrainer der Lowell Devils gewesen war. Der Staff wurde komplettiert durch die ehemaligen NHL-Spieler Larry Robinson und Adam Oates, beide bekamen den Job als Assistenztrainer. Im Juli 2010 sorgte die angebotene Vertragsverlängerung um Ilya Kowaltschuk für Aufruhr, weil die NHL sich zuerst weigerte, diesen stattzugeben. Die Devils hatten erst einen Vertrag für 17 Jahre angeboten, ein Schlichter entschied zugunsten der NHL den Vertrag als ungültig und der Russe war zeitweise wieder ein Free Agent. Anfang September 2010 einigte man sich schlussendlich auf einen Vertrag für 15 Jahre und ein Gehalt von 100 Millionen Dollar für diese Dauer.

Die Devils starteten schwach in die Saison und wichtige Leistungsträger wie Martin Brodeur und Zach Parise mussten wegen Verletzungen mehrere Monate aussetzen. Kurz vor Weihnachten 2010 wurde Cheftrainer John MacLean entlassen, nachdem das Team unter seiner Führung bis auf den letzten Platz in der NHL abgerutscht war und die Qualifikation für die Playoffs bereits verpasst schien. Erneut wurde Jacques Lemaire als Cheftrainer eingesetzt und die Formkurve der Mannschaft zeigte nach oben. Im Januar 2011 wurde Kapitän Jamie Langenbrunner an die Dallas Stars abgegeben. Während Martin Brodeur weiterhin verletzungsbedingt ausfiel, vertrat ihn Johan Hedberg und die Defensive der Devils, die während dieser Saison zuvor der Schwachpunkt gewesen war, wurde dank der starken Leistungen Hedbergs ein entscheidender Faktor beim Comeback der Devils. Sie gewannen im Februar 2011 elf von 13 Spielen und verkürzten den Rückstand auf die Playoffränge auf elf Punkte. Brodeur kehrte wieder ins Tor zurück und Kowaltschuk war ein entscheidender Faktor im Offensivspieler der Devils und erzielte vier Mal das Siegtor. In der Endphase der regulären Saison war das Team nicht imstande weiterhin für positive Resultate zu sorgen und wurde durch eine Schwächephase gebremst. Als Ergebnis wurde erstmals seit 1996 die Playoffs verpasst. Die Devils waren das Team mit den wenigsten Saisontoren und nur Kowaltschuk und Eliáš schossen mehr als 20 Tore. Cheftrainer Jacques Lemaire zog mit einem Schlussstrich unter seiner Karriere die Konsequenzen. Am 19. Juli 2011 stellten die Devils Peter DeBoer als dessen Nachfolger vor.

Spielstätten

Der Prudential Center, die aktuelle Spielstätte
Die Continental Airlines Arena, von 1982 bis 2007 Heimat der Devils

Die Devils tragen ihre Heimspiele seit Oktober 2007 im Prudential Center, einer 17.615 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Die Namensrechte an der Arena hält die Prudential Financial seit Eröffnung der Halle, diese gelten noch bis 2027. Das Unternehmen zahlt für die gesamte Dauer von 20 Jahren 105,3 Millionen US-Dollar.

Von 1982 bis 2007 spielte der Klub in der 1981 eröffneten Brendan Byrne Arena, die bei Eishockeyveranstaltungen eine Kapazität von 19.040 Plätzen hat. 1996 wurde die Halle in Continental Airlines Arena umbenannt. Nach dem Auszug der Devils stieg der Sponsor Continental Airlines aus seinem Vertrag aus. Aktuell heißt die Halle Izod Center.

Farmteams

Zeitraum Mannschaft Liga
1982–1984 Muskegon Mohawks IHL
1983–1987 Maine Mariners AHL
1984–1986 Fort Wayne Komets IHL
1986–1987 Indianapolis Checkers IHL
1987–1993 Utica Devils AHL
1988–1989 Flint Spirits IHL
Zeitraum Mannschaft Liga
1993–2006 Albany River Rats AHL
1994–1995 Flint Generals IHL
1994–1998 Raleigh IceCaps ECHL
1998–2000 Augusta Lynx ECHL
2006–2010 Lowell Devils AHL
2007–2011 Trenton Devils ECHL
seit 2010 Albany Devils AHL

Zu den Devils, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch Mannschaften in niederklassigeren Ligen, sogenannte Farmteams. Im Falle der Devils sind dies seit 2010 die Albany Devils in der American Hockey League.

Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die NHL-Spiele vorzubereiten. Besonders zu erwähnen ist die Zusammenarbeit mit den Albany River Rats die von 1993 und 2006 andauerte. In diesen 13 Jahren war das Team aus Albany der Talentstützpunkt der Devils. Den Nachwuchs beziehen die Devils dabei, wie die anderen Vereine, vor allem über den NHL Entry Draft, über den alljährlich die vielversprechendsten Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.[6]

Erfolge und Ehrungen

Sportliche Erfolge

Stanley Cups
Saison
1994/95, 1999/2000, 2002/03
Conference Championships Saison
Prince of Wales Trophy 1994/95, 1999/2000, 2000/01,
2002/03
Division Championships Saison
Atlantic Division 1996/97, 1997/98, 1998/99,
2000/01, 2002/03, 2005/06,
2006/07, 2008/09, 2009/10

Den ersten großen Erfolg feierten die New Jersey Devils in der Saison 1994/95. Nachdem sich das Team als fünftbestes der Eastern Conference für die Playoffs qualifiziert hatten, setzten sie sich innerhalb der Conference durch und gewannen dafür die Prince of Wales Trophy. Im Finale trafen Sie auf die favorisierten Detroit Red Wings, gegen die sie sich überraschend klar mit 4:0 durchsetzten und den ersten Stanley Cup der Klub-Geschichte gewinnen konnten.

Die eingravierten Namen der Meistermannschaft von 2000 auf dem Stanley Cup

In den folgenden Jahren waren die Devils stets bestes Team der Atlantic Division und erreichten in der Saison 1999/2000 erneut die Finalspiele um den Stanley Cup. Dort waren der Titelverteidiger, die Dallas Stars, ihr Gegner. Im fünften Spiel ging es in die dritte Overtime, bis Dallas die Entscheidung noch einmal aufschieben konnte. In sechsten Spiel – erneut in Overtime – holten die Devils ihren zweiten Stanley Cup. Ein Jahr später drang New Jersey als bestes Team der Eastern Conference zum wiederholten Male in die Finalserie vor, wo sie gegen die Colorado Avalanche in sieben Spielen unterlagen.

Gegenüber den Stanley-Cup-Bannern hängen im Prudential Center diverse Banner für Division- und Conference-Titel

Im vierten Anlauf waren die Devils wieder erfolgreich. Als klarer Favorit trafen sie in den Finalserie der Spielzeit 2002/03 auf die Mighty Ducks of Anaheim. Nachdem sie die ersten beiden Spiele mit jeweils 3:0 gewonnen hatten, kehrten die Ducks in die Serie zurück und zwangen New Jersey ins entscheidende siebte Spiele, das die Devils mit 3:0 gewannen und sich so den insgesamt dritten Titel seit 1995 sicherten.

Zudem gewannen die Devils neun Divisiontitel in der Atlantic Division.

NHL Awards

Seit der Gründung des Franchises gelang es 20 Mal einem Spieler oder Trainer der New Jersey Devils einen der individuellen NHL Awards zu gewinnen.

NHL All-Star Team-Nominierungen

Nur drei Spieler der Devils wurden in eines der All-Star-Teams gewählt, doch sie bringen es auf 13 Nominierungen, weitere zehn schafften es ins All-Rookie-Team.

NHL All-Star Game-Nominierungen

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen,
Pts = Punkte

Name von – bis GP G A Pts
Scott Stevens 1992–2003 10 2 7 9
Martin Brodeur 1996–2007 9
Kirk Muller 1985–1993 4 2 2 4
Patrik Eliáš 2000–2011 3 1 4 5
Scott Niedermayer 1998–2004 3 1 1 2
Brian Rafalski 2004–2007 2 0 2 2
John MacLean 1989–1991 2 1 0 1
Bobby Holík 1998–1999 2 0 1 1

Aus den Reihen der Devils standen 13 Feldspieler und drei Torhüter im Kader bei einem All-Star-Game. Die Feldspieler kamen zu 31 Einsätzen, bei denen ihnen neun Tore und 19 Vorlagen gelangen. Die Torhüter bringen zusätzlich noch elf Einsätze mit ein. Drei Rookies der Devils standen im Kader des YoungStars Game, das von 2002 bis 2009 ausgetragen wurde.

Mit zehn Teilnahmen für die Devils ist Scott Stevens der Spieler, der auf die meisten Teilnahmen in der Geschichte des Teams zurückblicken kann. Mit neun Punkten ist er auch der erfolgreichste Spieler. Martin Brodeur verpasste es 2008 verletzungsbedingt mit Stevens gleichzuziehen. Kirk Muller ist mit zwei Treffern gemeinsam mit Stevens der erfolgreichste Torschütze.

Beim All-Star Game 1983 war Hector Marini der erste Spieler, der für New Jersey teilnahm. Ihm gelang bei diesem Spiel eine Vorlage. Ein Jahr später beim All-Star Game 1984 gelang Joe Cirella der erste Treffer bei einem All-Star-Game.

Beim All-Star Game 1998 war mit Jacques Lemaire erstmals ein Trainer der Devils Cheftrainer der All-Star-Auswahl. Zudem waren Robbie Ftorek (1999) und Larry Robinson (2001) als Assistenztrainer nominiert.

Mit Zach Parise (2007) war einmal ein Spieler der Devils wertvollster Spieler des YoungStars Game.

Schon kurz nach dem Umzug von Denver nach New Jersey, waren die Devils beim 36. National Hockey League All-Star Game im Jahr 1984 Gastgeber des All-Star-Games. In der Brendan Byrne Arena besuchten 18.939 Zuschauer das Event.

An Stelle des All-Star-Games fand 1987 das Rendez-vous ’87 statt, bei dem das Team der NHL gegen die sowjetische Nationalmannschaft spielte. Mit Kirk Muller wurde ein Spieler der Devils berücksichtigt. Er kam in beiden Partien zum Einsatz.

Saisonstatistik

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime, SOL = Niederlagen nach Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, PIM = Strafminuten

Saison GP W L T OTL SOL Pts GF GA PIM Platz Playoffs
1982/83 80 17 49 14 48 230 338 1270 5., Patrick nicht qualifiziert
1983/84 80 17 56 7 41 231 350 1352 5., Patrick nicht qualifiziert
1984/85 80 22 48 10 54 264 346 1282 5., Patrick nicht qualifiziert
1985/86 80 28 49 3 59 300 374 1424 6., Patrick nicht qualifiziert
1986/87 80 29 45 6 64 293 368 1735 6., Patrick nicht qualifiziert
1987/88 80 38 36 6 82 295 296 2315 4., Patrick Sieg im Division Halbfinale, 4:2 (NY Islanders)
Sieg im Division Finale, 4:3 (Washington)
Niederlage im Conference Finale, 3:4 (Boston)
1988/89 80 27 41 12 66 281 325 2499 5., Patrick nicht qualifiziert
1989/90 80 37 34 9 83 295 288 1659 2., Patrick Niederlage im Division Halbfinale, 2:4 (Washington)
1990/91 80 32 33 15 79 272 264 2024 4., Patrick Niederlage im Division Halbfinale, 3:4 (Pittsburgh)
1991/92 80 38 31 11 87 289 259 1611 4., Patrick Niederlage im Division Halbfinale, 3:4 (NY Rangers)
1992/93 84 40 37 7 87 308 299 1815 4., Patrick Niederlage im Division Halbfinale, 1:4 (Pittsburgh)
1993/94 84 47 25 12 106 306 220 1734 2., Atlantic Sieg im Conference Viertelfinale, 4:3 (Buffalo)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:2 (Boston)
Niederlage im Conference Finale, 3:4 (NY Rangers)
1994/951 48 22 18 8 52 136 121 787 2., Atlantic Sieg im Conference Viertelfinale, 4:1 (Boston)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:1 (Pittsburgh)
Sieg im Conference Finale, 4:2 (Philadelphia)
Sieg im Stanley Cup Finale, 4:0 (Detroit)
1995/96 82 37 33 12 86 215 202 1486 6., Atlantic nicht qualifiziert
1996/97 82 45 23 14 104 231 182 1135 1., Atlantic Sieg im Conference Viertelfinale, 4:1 (Montréal)
Niederlage im Conference Halbfinale, 1:4 (NY Rangers)
1997/98 82 48 23 11 107 225 166 1488 1., Atlantic Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Ottawa)
1998/99 82 47 24 11 105 248 196 1355 1., Atlantic Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (Pittsburgh)
1999/00 82 45 24 8 5 103 251 203 1313 2., Atlantic Sieg im Conference Viertelfinale, 4:0 (Florida)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:2 (Toronto)
Sieg im Conference Finale, 4:3 (Philadelphia)
Sieg im Stanley Cup Finale, 4:2 (Dallas)
2000/01 82 48 19 12 3 111 295 195 1235 1., Atlantic Sieg im Conference Viertelfinale, 4:2 (Carolina)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:3 (Toronto)
Sieg im Conference Finale, 4:1 (Pittsburgh)
Niederlage im Stanley Cup Finale, 3:4 (Colorado)
2001/02 82 41 28 9 4 95 205 187 1010 3., Atlantic Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Carolina)
2002/03 82 46 20 10 6 108 216 166 938 1., Atlantic Sieg im Conference Viertelfinale, 4:1 (Boston)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:1 (Tampa Bay)
Sieg im Conference Finale, 4:3 (Ottawa)
Sieg im Stanley Cup Finale, 4:3 (Anaheim)
2003/04 82 43 25 12 2 100 213 164 894 2., Atlantic Niederlage im Conference Viertelfinale, 1:4 (Philadelphia)
2004/052
2005/06 82 46 27 5 4 101 233 225 948 1., Atlantic Sieg im Conference Viertelfinale, 4:0 (NY Rangers)
Niederlage im Conference Halbfinale, 1:4 (Carolina)
2006/07 82 49 24 1 8 107 206 193 830 1., Atlantic Sieg im Conference Viertelfinale, 4:2 (Tampa Bay)
Niederlage im Conference Halbfinale, 1:4 (Ottawa)
2007/08 82 46 29 3 4 99 198 193 956 2., Atlantic Niederlage im Conference Viertelfinale, 1:4 (NY Rangers)
2008/09 82 51 27 4 1 106 238 207 1038 1., Atlantic Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (Carolina)
2009/10 82 48 27 2 5 103 222 191 843 1., Atlantic Niederlage im Conference Viertelfinale, 1:4 (Philadelphia)
2010/11 82 38 39 3 2 81 174 209 747 4., Atlantic nicht qualifiziert
Gesamt 2246 1072 894 219 38 25 2424 6870 6727 37723 19 Playoff-Teilnahmen
39 Serien: 22 Siege, 17 Niederlagen
228 Spiele: 122 Siege, 106 Niederlagen
1 Saison wegen des NHL-Lockout 1994/95 verkürzt
2 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen

Franchiserekorde

Im folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Martin Brodeur hält diverse Franchise-Rekorde

Karriere

Name Anzahl
Meiste Spiele Ken Daneyko 1.283 (in 20 Spielzeiten)
Meiste aufeinanderfolgende Spiele Travis Zajac* 401 (seit 26. Oktober 2006)
Meiste Tore John MacLean 347
Meiste Vorlagen Patrik Eliáš* 481
Meiste Punkte Patrik Eliáš* 816 (335 Tore + 481 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Ken Daneyko 2.519
Meiste Shutouts Martin Brodeur* 116

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2010/11

Patrik Eliáš hält den Rekord für die meisten Punkte in einer Saison

Saison

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Brian Gionta 48 2005/06
Meiste Vorlagen Scott Stevens 60 1993/94
Meiste Punkte Patrik Eliáš 96 (40 Tore + 56 Vorlagen) 2000/01
Meiste Punkte als Rookie Scott Gomez 70 (19 Tore + 51 Vorlagen) 1999/00
Meiste Punkte als Verteidiger Scott Stevens 78 (18 Tore + 60 Vorlagen) 1993/94
Meiste Strafminuten Krzysztof Oliwa 354 2001/02
Meiste Siege als Torhüter Martin Brodeur 48 2006/07

Trainer

Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen
nach Overtime, Pts = Punkte, Win % = Siegquote

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T OTL Pts Win % GC W L
Bill MacMillan 1982/83–1983/84* 100 19 67 14 52 .190
Tom McVie 1983/84* 60 15 38 7 37 .250
Doug Carpenter 1984/85–1987/88* 290 100 166 24 224 .345
Jim Schoenfeld 1987/88*–1989/90* 124 50 59 15 115 .403 20 11 9
John Cunniff 1989/90*–1990/91* 133 59 56 18 136 .444 6 2 4
Tom McVie 1990/91*–1991/92 93 42 36 15 99 .452 14 6 8
Herb Brooks 1992/93 84 40 37 7 87 .476 5 1 4
Jacques Lemaire 1993/94–1997/98 378 199 122 57 455 .526 56 34 22
Robbie Ftorek 1998/99–2000/01* 156 88 44 19 5 200 .564 7 3 4
Larry Robinson 2000/01*–2001/02* 141 73 43 19 6 171 .518 48 31 17
Kevin Constantine 2001/02* 31 20 8 2 1 43 .645 6 2 4
Pat Burns 2002/03–2004/05 164 89 45 22 8 208 .543 29 17 12
Larry Robinson 2005/06* 32 14 13 5 33 .438
Lou Lamoriello 2005/06* 50 32 14 4 68 .640 9 5 4
Claude Julien 2006/07* 79 47 24 8 102 .595
Lou Lamoriello 2006/07* 3 2 0 1 5 .667 11 5 6
Brent Sutter 2007/08–2008/09 164 97 56 11 205 .625 12 4 8
Jacques Lemaire 2009/10 82 48 27 7 103 .628 5 1 4
John MacLean 2010/11* 33 9 22 2 20 .303
Jacques Lemaire 2010/11* 49 29 17 3 61 .622
Peter DeBoer seit 2011/12

* Wechsel während der laufenden Saison


General Manager

Name Saison
Bill MacMillan 1982/83–1983/84
Max McNab 1983/84–1986/87
Lou Lamoriello seit 1987/88

Beim Wechsel aus New Jesey blieb Bill MacMillan General Manager und übernahm zusätzlich noch den Trainerposten. Im zweiten Jahr startete das Team mit einer Niederlagenserie und MacMillan musste seinen Platz räumen. Sein Nachfolger Max McNab entwickelte das Team weiter, aber nicht so schnell, wie die Verantwortlichen sich dies erhofft hatten.

Als Team-Präsident geholt, konnte Lou Lamoriello auf eine erfolgreiche Zeit im College-Eishockey zurückblicken, aber es fehlte ihm die Erfahrung im Profi-Bereich. Eine seiner ersten Entscheidungen war die Entlassung von Max McNab. Lamoriello selbst übernahm diese Aufgabe und etablierte sich und das Team. Er führte das Team an die Spitze der NHL. Nach mehr als 20 Jahren im Amt wurde er in die Hockey Hall of Fame berufen und ist unter den General Managern der NHL eine feste Institution.

Spieler

Aktueller Kader der Saison 2011/12

Stand: 3. August 2011

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
1 SchwedenSchweden Johan Hedberg 5. Mai 1973 Leksand, Schweden 2010 Atlanta Thrashers
30 KanadaKanada Martin Brodeur 6. Mai 1972 Montreal, Québec, Kanada 1992 Saint-Hyacinthe Laser
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Peter Harrold 8. Juni 1983 Kirtland Hills, Ohio, USA 2011 Los Angeles Kings
2 KanadaKanada Mark Fraser 29. September 1986 Ottawa, Ontario, Kanada 2009 Lowell Devils
6 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Greene 30. Oktober 1982 Trenton, Michigan, USA 2006 Miami University
7 SchwedenSchweden Henrik Tallinder 10. Januar 1979 Stockholm, Schweden 2010 Buffalo Sabres
20 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt Taormina 20. Oktober 1986 Warren, Michigan, USA 2010 Lowell Devils
24 KanadaKanada Bryce Salvador 11. Februar 1976 Brandon, Manitoba, Kanada 2008 St. Louis Blues
28 RusslandRussland Anton Woltschenkow 25. Februar 1982 Moskau, Russische SFSR 2010 Ottawa Senators
29 SchwedenSchweden Alexander Urbom 20. Dezember 1990 Stockholm, Schweden 2010 Brandon Wheat Kings
34 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Fayne 15. Mai 1987 Nashua, New Hampshire, USA 2010 Providence College
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Carter C 3. August 1983 White Bear Lake, Minnesota, USA 2011 Florida Panthers
KanadaKanada Eric Boulton LW 17. August 1976 Halifax, Nova Scotia, Kanada 2011 Atlanta Thrashers
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cam Janssen RW 15. April 1984 St. Louis, Missouri, USA 2011 St. Louis Blues
TschechienTschechien Petr Sýkora RW 19. November 1976 Plzeň, Tschechoslowakei 2011 HC Plzeň 1929
8 LitauenLitauen Dainius Zubrus RW 16. Juni 1978 Elektrėnai, Litauische SSR 2007 Buffalo Sabres
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zach PariseC LW 28. Juli 1984 Minneapolis, Minnesota, USA 2005 Albany River Rats
10 KanadaKanada Rod Pelley C 1. September 1984 Kitimat, British Columbia, Kanada 2006 Ohio State University
11 KanadaKanada Adam Mair C 15. Februar 1979 Hamilton, Ontario, Kanada 2010 Buffalo Sabres
14 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim Sestito C 28. August 1984 Rome, New York, USA 2009 Springfield Falcons
16 SchwedenSchweden Jacob Josefson C 2. März 1991 Stockholm, Schweden 2010 Djurgårdens IF
17 RusslandRussland Ilja KowaltschukA LW 15. April 1983 Twer, Russische SFSR 2010 Atlanta Thrashers
18 RusslandRussland Wladimir Scharkow RW 10. Januar 1988 Elektrostal, Russische SFSR 2009 Lowell Devils
19 KanadaKanada Travis Zajac C 13. Mai 1985 Winnipeg, Manitoba, Kanada 2006 University of North Dakota
21 SchwedenSchweden Mattias Tedenby RW 21. Februar 1990 Vetlanda, Schweden 2010 HV71
23 KanadaKanada David Clarkson RW 31. März 1984 Toronto, Ontario, Kanada 2006 Albany River Rats
26 TschechienTschechien Patrik EliášA LW 13. April 1976 Třebíč, Tschechoslowakei 1996 HK Metallurg Magnitogorsk
32 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nick Palmieri RW 12. Juli 1989 Utica, New York, USA 2010 Lowell Devils

Mannschaftskapitäne

Jahr Name
1982–1984 Don Lever
1984–1987 Mel Bridgman
1987–1991 Kirk Muller
1991–1992 Bruce Driver
1992–2004 Scott Stevens
2004 Scott Niedermayer*
2005–2006 kein Kapitän
2006–2007 Patrik Eliáš
2007–2011 Jamie Langenbrunner
seit 2011 Zach Parise

* Interimskapitän

In der Geschichte der New Jersey Devils gab es bisher neun verschiedene Spieler, die das Amt des Mannschaftskapitäns bekleideten.

Mitglieder der Hockey Hall of Fame

Gesperrte Trikotnummern

In ihrer Franchise-Geschichte haben die New Jersey Devils bisher drei Trikotnummern offiziell gesperrt. Zudem wird eine weitere offiziell nicht mehr vergeben.

Die New Jersey Devils hängen die Nummer 4 von Scott Stevens an die Hallendecke
Nr. Name Sperrungsdatum
3 Ken Daneyko 24. März 2006
4 Scott Stevens 12. November 2007
27 Scott Niedermayer 16. Dezember 2011
99 Wayne Gretzky 6. Februar 2000 (ligaweit)

Erst 15 Jahre nachdem die Devils nach New Jersey umgezogen waren, wurde 2006 erstmals eine Nummer aus dem Umlauf genommen. Ken Daneyko, der erste Spieler der Devils, dem diese Ehre zuteil wurde, war nie ein Star in der NHL. 1983 gab er sein NHL-Debüt bei den Devils und blieb bis zu seinem Karriereende 2003 dem Team treu. Kein anderer Spieler trug das Trikot der Devils öfter als er. Im Jahr darauf wurde auch die Nummer von Scott Stevens gesperrt. Stevens war zwölf Jahre Mannschaftskapitän der Devils. In dieser Zeit gewannen die Devils dreimal den Stanley Cup. Beide Trikotnummern hängen unter der Hallendecke des Prudential Center und werden an keinen Spieler der New Jersey Devils mehr vergeben. Während Stevens’ Nummer auch in der derzeitigen Spielstätte geehrt wurde, musste Daneykos Nummer durch den Umzug in der Continental Airlines Arena abgehängt und im Prudential Center neu installiert werden.

Des Weiteren wird die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky nicht mehr an einen Spieler vergeben, da sie seit dem 6. Februar 2000 offiziell durch die Liga gesperrt ist.

Top-10-Wahlrechte im NHL Entry Draft

Name Jahr Draft-Position
Rocky Trottier 1982 8.
John MacLean 1983 6.
Kirk Muller 1984 2.
Craig Wolanin 1985 3.
Neil Brady 1986 3.
Brendan Shanahan 1987 2.
Bill Guerin 1989 5.
Scott Niedermayer 1991 3.
Lance Ward 1996 10.
Adam Larsson 2011 4.


Franchise-Top-Punktesammler

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2010/11 und der Playoffs 2010.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
Patrik Eliáš LW seit 1995/96 961 335 481 816 0,85
John MacLean RW 1983/84–1997/98 934 347 354 701 0,75
Kirk Muller C 1981/82–1990/91 556 185 335 520 0,94
Scott Niedermayer D 1991/92–2003/04 892 112 364 476 0,53
Bobby Holík C 1992/93–2001/02 786 202 270 472 0,60
2008/09
Scott Gomez C 1999/00–2006/07 548 116 334 450 0,82
Aaron Broten C 1982/83–1989/90 581 147 283 430 0,74
Scott Stevens D 1991/92–2003/04 956 93 337 430 0,45
Bruce Driver LW 1983/84–1997/98 702 83 316 399 0,74
Jamie Langenbrunner RW 2001/02–2010/11 564 142 243 385 0,68

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
Patrik Eliáš LW 138 40 77 117 0,85
John MacLean RW 88 31 44 75 0,85
Scott Gomez C 97 21 44 65 0,67
Scott Niedermayer D 146 17 47 64 0,44
Scott Stevens D 153 17 45 62 0,41
Brian Rafalski D 102 17 43 60 0,59
Claude Lemieux RW 82 34 23 57 0,70
Bobby Holík C 124 20 37 57 0,45
Jamie Langenbrunner RW 68 18 32 50 0,74
Petr Sýkora C 63 22 24 46 0,73

Bekannte ehemalige Spieler

Einzelnachweise

  1. The New York Times, SCOUTING; 'Jersey Devils' Wins Name Poll
  2. Kat´s Devils Den, Geschichte der New Jersey Devils
  3. Youtube, TSN Jim Schonfield goes after Don Koharski
  4. Sportsecyclopedia.com, Geschichte der New Jersey Devils
  5. sportsecyclopedia.com, Geschichte der New Jersey Devils
  6. azhockey.com, Liste der Farmteams der New Jersey Devils

Weblinks


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