Arwed Emminghaus (Schiff)

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Arwed Emminghaus
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Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDeutschland Deutschland
IslandIsland Island
andere Schiffsnamen
  • Hannes þ Hafstein 2188
Schiffstyp Seenotkreuzer
Klasse Rufzeichen DBAC
Bauwerft Schiffs- und Bootswerft Schweers, Bardenfleth
Baunummer 6389
Taufe 29. Mai 1965
Stapellauf 1965
Außerdienststellung Januar 1993
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
26,66 m (Lüa)
Breite 5,6 m
Tiefgang max. 1,62 m
Verdrängung 90 t
 
Besatzung 4 Mann
Maschine
Maschine 3 Motoren
Maschinen-
leistung
2.400 PS (1.765 kW)
Geschwindigkeit max. 18 kn (33 km/h)
Propeller 3
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Schiffsdaten
Schiffsname Alte Liebe
andere Schiffsnamen
  • Siggi Guðjons
Schiffstyp Tochterboot
Rufzeichen DA 6217
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
8,5 m (Lüa)
Breite 2,45 m
Tiefgang max. 0,65 m
Maschine
Maschinen-
leistung
100 PS (74 kW)
Geschwindigkeit max. 13 kn (24 km/h)

Die Arwed Emminghaus war ein Seenotkreuzer (SK) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) der 26-m-Klasse (so genannte Georg-Breusing-Klasse), der 1965 von der Schweers-Werft in Bardenfleth unter der Nr. 6389 erbaut wurde. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautete KRS 7.

Das Tochterboot Alte Liebe (Baunummer 6390) hatte die interne Bezeichnung KRT 7.

Inhaltsverzeichnis

Namensgebung

Getauft wurde das Schiff in Bremen-Vegesack am 29. Mai 1965 zum 100-jährigen Jubiläum der DGzRS zu Ehren von Arwed Emminghaus, dem Mann, der als treibende Kraft hinsichtlich der Gründung des organisierten Seenotrettungswesens in Deutschland angesehen werden kann.

Das Tochterboot wurde nach der Anlegestelle Alte Liebe in Cuxhaven benannt.

Stationierung

Von Mai 1965 bis Oktober 1985 war die Arwed Emminghaus in Cuxhaven stationiert. Danach war sie bis zur Außerdienststellung im Januar 1993 auf der DGzRS-Station in Grömitz zu Hause, wo sie vom Seenotkreuzer Bremen abgelöst wurde.

Verbleib

Nach der Außerdienststellung des Kreuzers bei der DGzRS wurde er an den isländischen Seenotrettungsdienst ICESAR verkauft und dort unter dem Namen Hannes þ Hafstein 2188 in Betrieb genommen. Das Tochterboot erhielt den Namen Siggi Guðjons. Bis Ende 2006 war das Schiff in Sandgerði/Island stationiert. Anfang 2007 erfolgte der Verkauf an privat – seit Mai 2007 ist das Schiff wieder in Deutschland (derzeit in Rostock).

Schwesterschiffe

Literatur

  • Wilhelm Esmann: Die Rettungsboote der DGzRS von 1864–2004. H. M. Hauschild GmbH, Bremen 2004.

Weblinks


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