Oberweiler (Eifel)


Oberweiler (Eifel)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberweiler
Oberweiler (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberweiler hervorgehoben
50.0441666666676.4438888888889430
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburg-Land
Höhe: 430 m ü. NN
Fläche: 5,31 km²
Einwohner:

134 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06569
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 098
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburg-land.de
Ortsbürgermeister: Nico Steinbach
Lage der Ortsgemeinde Oberweiler im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Oberweiler ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburg-Land an.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Oberweiler liegt in der Südwesteifel ca. 15 km nordwestlich der Kreisstadt Bitburg. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf dem Höhenrücken zwischen Nims und Prüm und wird vom Finkenbach entwässert. Von dem 5,31 km² großen Gemeindegebiet ist mit 38,2 % ein vergleichsweise geringer Anteil Landwirtschaftsfläche, 54,7 % sind von Wald bestanden.

Geschichte

Aus der vorchristlichen Zeit zeugt eine Wehranlage mit Wallgräben auf dem „Ritschberg“, der ursprünglich auf der Gemarkung Beifels stand. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als „Wilre Juxta Ham“ stammt aus dem Jahre 1257, wobei dieser Name zusammen für die heute getrennten Orte Ober- und Niederweiler stand. Der Ortsname alleine konnte für 1473 nachgewiesen werden, als er noch als „Oberwiller“ firmierte. Damals bestand die Ortschaft aus 5 Haushalten, wie dem luxemburgischen Feuerstellenverzeichnis zu entnehmen ist. Ab dem Mittelalter lag nahe bei Oberweiler der Hof „Beifels“, der bei einem Brand im Jahre 1962 den Flammen zum Opfer fiel.

Als eigene Herrschaft gehörte Oberweiler bis zur französischen Zeit Anfang des 19. Jahrhunderts zum Herzogtum Luxemburg. Verwaltet wurde es von der Mairie und späteren Bürgermeisterei Biersdorf, die 1856 in die Bürgermeisterei Bickendorf (1927 in Amt Bickendorf umbenannt) eingegliedert wurde. Letzteres wurde 1970 im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalreform 1970 mit vier weiteren Ämtern zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land zusammengeschlossen.

Am 1. Juli 1967 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Beifels mit zwei Einwohnern eingemeindet.[2]

Zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Oberweiler von 184 Menschen bewohnt. Während die Einwohnerzahl bis 1871 auf 200 Einwohner angewachsen war, ging sie in den nachfolgenden Jahrzehnten rapide zurück, so wurden 1953 nur noch 123 verzeichnet. Heute haben wieder etwa 160 Einwohner ihren Hauptwohnsitz in der Ortsgemeinde Oberweiler.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Oberweiler besteht aus sech Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die sechs Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen mit vier und zwei Sitzen. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahre 2004 wurden die Ratsmitglieder in einer Mehrheitswahl gewählt.

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Filialkirche „St. Hubertus“ stammt aus dem Jahre 1950. Sehenswert ist auch das heute in Privatbesitz befindliche Gut Merkeshausen, das am Ufer der Prüm liegt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Oberweiler

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 191 (PDF)

Weblinks

 Commons: Oberweiler (Eifel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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