Asiatische Birne
Nashi-Birne
Nashi-Birne (Frucht)

Nashi-Birne (Frucht)

Systematik
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Spiraeoideae
Tribus: Pyreae
Untertribus: Kernobstgewächse (Pyrinae)
Gattung: Birnen (Pyrus)
Art: Nashi-Birne
Wissenschaftlicher Name
Pyrus pyrifolia
(Burm. f.) Nakai

Die Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia) (jap. , nashi, dt. Birne) ist eine Laubbaum-Art in der Gattung der Birnen (Pyrus). Sie wird oft auch als Japanische Birne, Koreanische Birne, Asiatische Birne, Chinesische Birne, Kumoi oder – wegen der Form Ihrer Früchte – Apfel-Birne bezeichnet. Die Früchte des Baumes sind essbares Obst.

Die Bezeichnung Nashi-Birne ist eine Doppelung, denn Nashi ist das japanische Wort für Birne.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Verbreitung

Plantage in Japan
Nashi-Birne
Kreuzung Benita

Ursprünglich stammt die Nashi-Birne aus China. Heute ist sie jedoch in ganz Ostasien und in Japan weit verbreitet. Seit einigen Jahren wird sie auch in Chile, Frankreich und Italien angebaut. Auf Grund ihres groß angelegten Anbaus in Japan existieren dort viele verschiedene Sorten dieser Art. Auch in Australien und Neuseeland wird sie gezüchtet.

Beschreibung

Der Baum erreicht Wuchshöhen von etwa 5 Meter. Die fünfblättrigen Blüten der Nashi-Birne sind weiß und verströmen einen süßlichen, angenehmen Geruch. Die Früchte besitzen eine harte und oft rauhe Haut. Die Grundfarbe ist durchgehend bronzebraun, kurz vor der Ernte stellen sich Sonnenbäckchen ein. Das Fruchtfleisch ist sehr saftig. Die Blüte beginnt Anfang April und dauert bis Anfang Mai an. Nashi ist ab Anfang September etwa drei Wochen lang pflückreif. Gelagert werden können sie nur drei Wochen ab der Ernte.

Sorten

Über 1200 Nashi-Sorten sind allein in Japan bekannt. Die Gesamtanbaufläche betrug 2005 dort 13752,9 ha, wobei die am häufigsten angebauten Sorten folgende sind: Kōsui (幸水) mit 5383,5 ha (39,1%), Hōsui (豊水) mit 3663,2 ha (26,6%), Nijisseiki (二十世紀) mit 1591,1 ha (11,6%) und Niitaka (新高) mit 1305,1 ha (9,5%).[1]

Die Endung der Sorten-Bezeichnungen deuten jeweils auf eine glatte (-seiki, dt. Jahrhundert) oder eine raue (-sui, dt. Wasser) Schale der Frucht hin.

Kreuzungen

  • Benita ist eine Kreuzung aus der Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia) und der Kultur-Birnen-Sorte (Pyrus communis) Général Leclerc (einer europäischen Birnen-Sorte), die dem Schweizer Peter Hauenstein im Jahr 1985 gelang. Diese Birne vereint die Vorteile beider Elternsorten, so ist sie sehr saftig und dennoch knackig. Sie kann direkt vom Baum gegessen, aber dennoch nach der Ernte bis zu drei Wochen gelagert werden.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ナシ品種別栽培面積 平成17年度. 独立行政法人 農業・食品産業技術総合研究機構 (National Institute of Fruit Tree Science), 2005. Abgerufen am 25. April 2009. (Japanisch)

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