Asiatische Fußballmannschaften bei den Olympischen Spielen

Für asiatische Fußballmannschaften waren die Olympischen Spiele der erste Auftritt auf Weltebene. Während sich Südkorea als erster asiatischer Staat erst 1954 für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizierte, nahmen China und Japan bereits 1936 an den Olympischen Spielen teil. Seit 1956 gibt es ein asiatisches Qualifikationsturnier. Den größten Erfolg errang Japan 1968 als man in Mexiko-Stadt Bronze gewann. Seit diesem Zeitpunkt konnten sich zwar asiatische Mannschaften für die Endturniere qualifizieren, doch sie kamen nicht über das Viertelfinale hinaus. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Auftreten der Asiatischen Mannschaften zwischen 1972 (Erste Spiele nach der Bronze-Medaille Japans) und 1988 (Letzte Spiele vor der Einführung der U-23 Regel)

Die Leistungen der asiatischen Fußballnationalmannschaften bei Olympischen Spielen zwischen 1972 und 1988.

Inhaltsverzeichnis

München 1972

Qualifiziert waren der Iran, Burma und Malaysia. Keine von diesen Mannschaften überstand die Gruppenphase.

Der Iran war in seiner Gruppe mit Ungarn, Dänemark und Brasilien hoffnungslos unterlegen. Die Spiele gegen Ungarn bzw. Dänemark gingen mit 0:5 und 0:4 deutlich verloren. Am letzten Spieltag konnte man aber die Brasilianer, die nicht mit der A-Nationalmannschaft angetreten waren, mit 1:0 schlagen und wurde Gruppendritter.

Burma hatte mit dem Turnierfavouriten UdSSR sowie auf Mexiko und dem Sudan keine leichte Gruppe, die Mannschaft unterlag der Sowjetunion und Mexiko jeweils nur mit 1:0; das letzte Spiel gegen den Sudan gewann man mit 2:0.

Malaysia traf auf Gastgeber Deutschland, sowie auf Marokko und die USA. Gegen Deutschland verlor man mit 0:3 und gegen Marokko mit 0:6. Die USA besiegte Malaysia zwar mit 3:0, die Mannschaft schied aber trotzdem aus.

Montreal 1976

Qualifiziert waren: Iran, Israel und Nordkorea

Hierbei konnten sich alle drei asiatischen Teilnehmer für das Viertelfinale qualifizieren. Iran scheiterte dort an der Sowjetunion (1:2), Israel an Brasilien (1:4) und Nordkorea an Polen (0:5).

Moskau 1980

Qualifiziert waren: Irak, Kuwait und Malaysia (Malaysia boykottierte die Spiele und wurde durch Syrien ersetzt.)

Während Syrien nach einem 0:5 gegen die DDR bereits in der Vorrunde gescheitert war, konnten sich Irak und Kuwait für das Viertelfinale qualifizieren. Im Viertelfinale mussten sie sich Gastgeber UdSSR und Titelverteidiger DDR geschlagen geben.

Los Angeles 1984

Qualifiziert waren: Irak, Katar und Saudi-Arabien.

Alle drei Mannschaften schieden in der Vorrunde aus.

Siehe: Statistik

Seoul 1988

Qualifiziert waren: Südkorea, Irak und China.

Alle drei Mannschaften schieden in der Vorrunde aus. Allein der Irak konnte beim 3:0 gegen Guatemala ein Sieg verbuchen.


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