Asphodelaceae
Affodillgewächse
Gelbe Junkerlilie (Asphodeline lutea)

Gelbe Junkerlilie (Asphodeline lutea)

Systematik
Überabteilung: Samenpflanzen (Spermatophyta)
Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
Klasse: Einkeimblättrige (Liliopsida)
Unterklasse: Lilienähnliche (Liliidae)
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse
Wissenschaftlicher Name
Asphodelaceae
Juss.
Illustration: Gelbe Junkerlilie (Asphodeline lutea).

Die Affodillgewächse (Asphodelaceae) sind eine Familie der Einkeimblättrigen Pflanzen. Sie wurden früher den Liliengewächsen (Liliaceae) zugeordnet, sind aber nach neueren Erkenntnissen nur entfernt mit diesen verwandt.

Die Familie der Affodillgewächse enthält elf Gattungen und fast 800 Arten. Die Verbreitung ist altweltlich, mit Schwerpunkten in Afrika und da besonders im südlichen Afrika, ein weiterer Schwerpunkt ist vom Mittelmeergebiet bis Zentralasien. Als Besonderheit in der Verbreitung ist die Gattung Bulbinella in Neuseeland beheimatet.

Einige Arten sind Arzneipflanzen - so die Aloe vera.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Es sind meist ausdauernde, krautige Pflanzen, die oft Rhizome als Überdauerungsorgane ausbilden, einige Taxa sind Sukkulenten, selten sind es baumförmige Pflanzen. Die Laubblätter sind wechselständig und überwiegend spiralig in Blattrosetten angeordnet; meist sind Rosetten grundständig aber bei baumartigen Arten endständig und schopfartig. Die einfachen und parallelnervigen Laubblätter sind krautig oder ledrig.

Die Blüten stehen meist in endständigen traubigen oder ährigen Blütenständen mit Hochblättern zusammen. Die Blüten sind wie bei den meisten Einkeimblättrigen dreizählig. Es sind sechs Blütenhüllblätter vorhanden; sie sind gleich oder verschieden geformt und frei oder verwachsen. Es sind zwei Kreise mit freien, fertilen Staubblättern vorhanden. Die drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen.

Die Blütenformel lautet: \star P_{3+3} \; A_{3+3} \; G_{\underline{(3)}}

Es werden Kapselfrüchte gebildet.

Inhaltsstoffe

Anthracenderivate (Anthranoide, Anthraglykoside) sind meist in sogenannten Aloinzellen - anthranoidhaltigen parenchymatischen Zellen - enthalten, die die Phloemseite der Blattleitbündel umgeben; Steroidsaponine fehlen nahezu.

Systematik

Die Familie Asphodelaceae enthält elf Gattungen:

Nicht mehr zur Familie gehören:

Bilder

Quellen

Weblinks


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