Assassin's Creed
Assassin’s Creed
Assassin’s Creed
Entwickler: Ubisoft Montreal
Verleger: Ubisoft
Publikation: Playstation 3, Xbox 360:
15. November 2007 (EU)[1]
Nintendo DS, PC:
10. April 2008 [2]
Plattform(en): Microsoft Windows, Xbox 360, Playstation 3, Nintendo DS
Genre: Action-Adventure
Spielmodi: Einzelspieler
Thematik: Mittelalter
Steuerung: Xbox 360 Controller, Sixaxis, Tastatur, Maus
Medien: DVD-ROM, Blu-ray Disc
Sprache: Deutsch
Altersfreigabe: PEGI:
PEGI-Einstufung: 18+


USK:
Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG USK
Information: PEGI 12+ für Nintendo DS

Assassin’s Creed (dt. Kredo des Assassinen) ist ein Videospiel, das von Ubisoft Montreal entwickelt und von Ubisoft veröffentlicht wurde. Die Playstation-3- und Xbox-360-Versionen, sowie eine Fassung für das Handy erschienen am 15. November 2007; die PC-Version ist seit 10. April 2008 erhältlich. Außerdem erschien im Februar 2008 eine Version für den Nintendo DS und im Juni des gleichen Jahres eine Version für das Nokia N-Gage sowie Symbian-fähige Mobiltelefone. Eine Demoversion des Spiels war laut Verleger nicht geplant und ist auch nie erschienen.[3] Verantwortlich für die Entwicklung des Spiels ist Jade Raymond. An der Entwicklung haben unter ihrer Leitung mehr als 300 festangestellte Mitarbeiter vier Jahre lang gearbeitet.[4] Es gehörte laut New York Times zu den am stärksten erwarteten Spieletiteln des Jahres 2007.[5]

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Während des normalen Spielverlaufs werden auf dem Bildschirm kurzfristig Fehlermeldungen überblendet, die auf die äußere Rahmenhandlung anspielen.

Assassin’s Creed verfügt über eine Rahmenhandlung, die in einer näheren Zukunft angesiedelt wird. In dieser entführen Angestellte von Abstergo Industries, einer modernen Templer-Organisation, den Barkeeper Desmond Miles und unterwerfen ihn einem Verfahren, in dem er mittels des so genannten Animus das Szenario eines Vorfahren durchleben muss. Davon erhofft sich Abstergo, die restlichen Teile des Edensplitter, einem Artefakt, das zur Massenhypnose verwendet werden kann, zu finden.

Dieses Szenario setzt zeitlich im Jahre 1191 nach Christus an, als der Dritte Kreuzzug das Heilige Land zerriss. Im Geheimen verborgen und aufgrund ihrer Schonungslosigkeit gefürchtet, beabsichtigten die Assassinen, die Anfeindungen zwischen den verschiedenen Gruppen durch Unterdrückung aufzuhalten.

Zu Beginn des Spieles hat Richard Löwenherz gerade die Hafenstadt Akkon von den Sarazenen zurückerobert. Mit Hilfe dieser Ausgangsbasis bereiten sich die Kreuzfahrer darauf vor, nach Süden zu marschieren. Ihr Hauptziel ist Jerusalem, das sie im Namen der Kirche zurückerobern wollen. Allerdings beherrscht derzeit Saladin, Anführer der Sarazenenarmee, die Stadt. Gedemütigt durch Richards Sieg bei Akkon wird er diesem nicht erlauben, ihn erneut zu erniedrigen. Die Sarazenen formieren sich bei den Ruinen der Festung Arsur mit der Absicht, den Überfall der Kreuzfahrer abzuwehren und sie daran zu hindern, nach Jerusalem zu gelangen.

Wegen dieser Maßnahme ist der Rest des Heiligen Landes weitgehend ungeschützt. Während sich Richard und Saladin bekämpfen, erkennen die sich nun unbeobachtet fühlenden Statthalter in den verlassenen Provinzen die Chance, ihre Machtpositionen zu festigen. Ausbeutung, Manipulation und Provokation prägen das Bild.

Der Spieler übernimmt die Rolle von Altaïr, einem Assassinen, der nach dem Scheitern der Liquidierung des Templerführers Robert de Sable und der Wiederbeschaffung des Templerschatzes, in Ungnade fiel und zum Novizen degradiert wurde. Al Mualim, der Anführer der Assassinen, bietet ihm die Möglichkeit an, sich von seiner Schande zu befreien und seinen Rang wiederzuerlangen. Dafür muss Altaïr neun Personen ermorden, die für die erbitterten und sich ausweitenden Kampfhandlungen infolge des Kreuzzuges verantwortlich zu sein scheinen, um so ein Zeitalter des Friedens einzuläuten. Dabei lässt sich jede dieser Missionen in die Abschnitte Erkundung, Attentat und Flucht gliedern. Die potentiellen Opfer sind historische Personen aus der Zeit der Kreuzzüge. Je weiter sich der Spieler in der Geschichte fortbewegt, desto mehr gelangt er hinter die dunklen Machenschaften einer geheimen Verschwörung. Es ist ihm hierbei möglich, durch drei historische Städte der damaligen Zeit zu reisen: Jerusalem, Damaskus und Akkon. Auch Masyaf, die Bergfestung der Assassinen, die Kreuzfahrerstadt Arsur und das restliche Königreich stellen Spielorte der Handlung dar, die sowohl zu Fuß als auch zu Pferd zu erkunden sind.

Auf seinem Weg entdeckt Altaïr allerdings, dass seine Zielpersonen von mehr als nur der puren Lust an persönlichem Vorteil getrieben sind. Sie sind allesamt Mitglieder des Templerordens − einer Gruppe allzu ähnlich den Assassinen. Sie suchen nicht, wie anfangs geglaubt, nur nach Profit, sondern streben nach einer neuen Weltordnung. Nachdem Altaïr alle neun Templer umgebracht hat, stellt sich heraus, dass auch Al Mualim ein Templer ist und nun der alleinige Besitzer des Edensplitters ist. Obwohl Al Mualim mit dessen Hilfe Altaïr manipulieren kann, gelingt es diesem, seinen Meister zu töten und den Edensplitter an sich zu nehmen. Dieser zeigt auf einer Art Hologramm die Fundorte der restlichen Edensplitter.

Als Desmond wieder in die Gegenwart zurückkehrt, will ihn der Professor von Abstergo beseitigen, aber die Mitarbeiterin Lucy Stillman verhindert dies, indem sie den eventuellen zukünftigen Nutzen von Desmond bei der Bergung der Artefakte hervorhebt. Nun ist Desmond teilweise mit Altaïr synchronisiert und er kann dessen Adlerauge-Fähigkeit anwenden. Dadurch sieht er im Gebäude von Abstergo diverse Zeichen und Sätze. Außerdem sieht er dadurch, dass Lucy Stillmann seine Verbündete ist, was darauf schließen lässt, dass auch sie wie er ein Assassine ist.

Gameplay

Altaïr hält sich neben einem Mönch verdeckt.

Die Umgebung in Assassin’s Creed ist interaktiv: Die Städte werden von zahlreichen Bürgern bewohnt und die Art und Weise, auf die der Spieler Altaïr handeln lässt, bestimmt, wie die Umstehenden darauf reagieren. Zum Beispiel wird er kein großes Aufsehen erregen, wenn er sich behutsam durch eine Gruppe von Menschen bewegt. Wirft er allerdings jemanden zu Boden und tötet ihn, wird sich die Menge gegen ihn wenden und er wird einen Weg finden müssen, aus so einer misslichen Lage zu entkommen. Ähnlich verhält es sich, wenn er eine Person beiseite schiebt und eventuell auf grobe Weise zurückgeschoben wird. Sollte er Mauern erklimmen, werden sich Zivilisten um ihn sammeln, die so die Aufmerksamkeit der Wachen auf ihn lenken. Auch das Verhalten gegenüber Nichtspielercharakteren wirkt sich aus, wenn er zum Beispiel einigen von ihnen bei kleineren Gelegenheiten aushilft und dafür Unterstützung in Form von Informationen oder Fluchthilfe erhält. Andererseits können diese Charaktere den Spieler jedoch auch aktiv an seiner Flucht hindern, sollte er weniger hilfsbereit oder gar aggressiv auftreten.[6]

Altaïr ist dazu gezwungen, sich während der Attentate an bestimmte Grundregeln der Assassinengemeinschaft zu halten. Tut er dieses nicht, können sich daraus Nachteile in Folge der Handlung ergeben. Hierzu gehört: Unschuldige sind zu verschonen, die eigene Tarnung muss aufrecht erhalten bleiben, die Bruderschaft darf nicht gefährdet werden. Diese Regeln setzen eine besonnene Vorgehensweise voraus und verlangen eine vorausschauende und planende Handlungsweise des Spielers.

Altaïr kann sich an nahezu allem in seiner Umgebung festhalten oder hinauf klettern. Sie kann deshalb in größerem Ausmaß erforscht werden, als das in anderen Spielen möglich ist. Ubisoft rühmt sich damit, dass z.B. jedes Objekt, das mehr als etwa fünf Zentimeter aus einer Wand herausragt, in irgendeiner Weise zu benutzen ist.

Ein weiterer Hauptaspekt ist die Fähigkeit, auch in einer Menschenmenge untertauchen zu können, anstatt sich lediglich im Schatten zu verstecken.

Aus größeren Höhen können mit der so genannten Adlerauge-Fähigkeit von oben herab die Funktionen einzelner Nichtspielercharaktere anhand unterschiedlicher farblicher Markierungen erkannt werden.

Orte, die zum Beginn des Spiels noch nicht begehbar sind, werden erst nach und nach freigeschaltet.

Steuerung

Der offene Kampf: Altaïr pariert einen Schwerthieb.

Das Kontrollschema in Assassin’s Creed unterscheidet sich von dem anderer genretypischer Spiele. Anstatt einen bestimmten Knopf für eine bestimmte Aktion zu betätigen, drückt der Spieler die den jeweiligen Körperteilen zugeordneten Tasten, und das Spiel gibt eine je nach Spielsituation unterschiedliche Aktion aus. Zum Beispiel führt das Zulaufen auf eine Wand in Kombination mit der Fuß/Bein-Taste dazu, dass Altaïr einen Sprung über diese ausführt, während die Taste Arme ohne Waffen ihn dazu veranlasst, sich über ihr zu wölben.[7]

Auch im Kampf sind den vier Aktionstasten die entsprechenden Körperteile zugeordnet. Spieler betonen, wie eingängig die anfänglich sehr komplex scheinende Steuerung letztendlich sei. Man kann nur mit 2 Tasten einen Kampf führen: Angriff und Blocken. Dennoch dieser eingängigen Steuerung sind die Kämpfe doch immer anders, da dem Spieler freie Wahl der Waffen gelassen wird. Zudem hat man drei hauptsächliche Aktionen: Attacke, Verteidigung (Blocken) oder/und Kontern. Speziell das Kontern ist ein Highlight in Assassin's Creed, denn bei dieser Aktion führt der Hauptakteur eine andere Aktion aus.[8]

Diese Angaben zur Steuerung beziehen sich auf die Bedienung per Gamepad (Xbox 360 bzw. Playstation 3). In der PC-Version werden Bewegungen der Spielfigur durch die WASD-Tasten, die Kamera und Aktionen durch die Maus gesteuert.[9]

Waffen

Altaïr trägt eine große Anzahl an hochspezialisierten Waffen für seine Rolle als Attentäter mit sich. Unter anderem ein Schwert, ein Kurzschwert, Wurfdolche und seine Spezialwaffe für Attentate: ein am Handgelenk verborgener und auf Knopfdruck ausfahrbarer Katar an seinem linken Arm. Bei dem Initiationsritual zum Empfang des mechanischen Dolches verlor Altaïr seinen linken Ringfinger. Sobald der Dolch durch Betätigung eines Knopfes am Handgelenk ausgefahren wird, nimmt er so den Platz des entfernten Ringfingers ein.

Die Produzentin des Spiels, Jade Raymond, gab bekannt, dass der Spieler neue Fähigkeiten und Verbesserungen für Altaïrs Waffenauswahl freischalten kann. Die Spieler können die Waffen per Richtungstaste auf dem Gamecontroller auswählen, was einen schnellen Wechsel während des Kampfes ermöglicht.

Historische Korrektheit

Die Entwickler betonen die historische Genauigkeit in Assassin’s Creed, stellen allerdings den Felsendom in Jerusalem mit seiner heutigen goldenen Kuppel dar. Die Orte im Spiel sollen charakteristische Modelle der Handlungsorte zu jener Zeit darstellen. Jedes von Altaïrs Zielen ist (ebenfalls historisch belegt) eine Führungsperson, die um das Jahr 1191 entweder starb oder verschwand (wenn auch nicht zwangsläufig durch Mord). Die Assassinen werden in diesem Spiel jedoch als atheistische Organisation dargestellt, die den Frieden im heiligen Land zum Ziel hat und sich nur von einigen Grundsätzen leiten lässt, was historisch nicht zutrifft, da die Assassinen eine ismailitische Vereinigung waren, die unter Anderem auch wegen der Konfession der Opfer mordeten.

Entwicklung

Am 28. September 2006 bestätigte die Entwicklerin Jade Raymond, dass Altaïr „ein mittelalterlicher Killer mit einer mysteriösen Vergangenheit sei“ und kein Zeitreisender.[10]

Am 13. Dezember 2006 äußerte sich Kristen Bell, die dem Spiel ihre Stimme und ihr Erscheinungsbild leihen wird, in einem Interview mit IGN über die Handlung. Entsprechend dem Interview mit Jade Raymond konzentriert sich die Rahmenhandlung auf einen Gedächnisspeicher und ein Unternehmen, das nach den Nachfahren eines Assassinen sucht.[11]

„It’s actually really interesting to me. It’s sort of based on the research that’s sort of happening now, about the fact that your genes might be able to hold memory. And you could argue semantics and say it’s instinct, but how does a baby bird know to eat a worm, as opposed to a cockroach, if its parents don’t show it? And it’s about this science company trying to, Matrix-style, go into people’s brains and find out an ancestor who used to be an assassin, and sort of locate who that person is.“

Kristen Bell

E3 2007

Am 10. Juli 2007 erschien Jade Raymond auf der E3 während der Microsoft Pressekonferenz, um das Spiel und die bis dahin in den Trailern nicht zu sehende Stadt Jerusalem zu präsentieren.

Zu den Features, die hierbei vorgeführt wurden, gehörten sowohl die verbesserten Mechanismen innerhalb einer Menschenmenge, das Verfolgungssystem als auch die weiteren Aspekte der freien Bewegung. Auf dieser Präsentation war zum ersten Mal die Stimme der Hauptperson Altaïr zu hören.

Assassin’s Creed war am Tag darauf erneut Vorzeigeobjekt während eines 20-minütigen Interviews mit Jade Raymond. Das Video zeigte eine erweiterte Version der E3-Demo und beinhaltete die Verfolgungsszene nach dem Attentat auf den Sklavenhändler Talal. Diverse Aspekte des Spiels wurden diskutiert, unter anderem Missionen, das Physiksystem sowie weitere Details zum so genannten Leap of Faith (Sprung des Glaubens), einem spektakulären Sprung aus großer Höhe in einen herumstehenden Heuwagen, um etwa einer Verfolgung zu entkommen.

Illegale Kopien vor Veröffentlichung

Auf einschlägigen Internetseiten tauchte ungefähr einen Monat vor der offiziellen Veröffentlichung des Titels eine illegal kopierte Version auf. Da das Spiel noch unfertig war, gibt es in dieser Version Bugs, Grafikfehler und es kann zu Abstürzen kommen. Der Hersteller warnte daraufhin vor einer Benutzung der illegalen Version und drohte rechtliche Schritte an.[12]

Adaption für andere Medien

Gameloft, Ubisofts Partnerunternehmen bei der Entwicklung für Mobilgeräte, brachte eine offizielle Version des Spiels für Mobiltelefone und den Nintendo DS heraus.

Der Verlag Pocket Books hatte angekündigt, Assassin’s Creed als Roman-Trilogie zu veröffentlichen, deren Inhalt vor Beginn der Spielhandlung liegen sollte. Der Titel des ersten Buches hieße Assassin’s Creed Book One: The Invisible Imam und hätte im Oktober 2007 im Handel erscheinen sollen.[13] Der Autor des Buches, Steven Barnes, erläuterte in seinem Blog, dass der Verlag die Romanreihe abgebrochen habe. Grund hierfür seien Unstimmigkeiten mit Mitgliedern der indischen Ismaeli-Gruppe, Nachkommen der echten Assassinen, die mangelnden Respekt für ihre Vorfahren befürchteten.[14]

Trivia

Die englische Stimme Altaïrs wird vom Schauspieler Philip Shahbaz, Lucy Stillman von Kristen Bell und Bauer von Josie Lawrence gesprochen.[15]

Es wurde bereits in einem UbiDays-Interview erwähnt, dass Altaïr weniger religiös, jedoch eher spirituell und der Sohn einer christlichen Mutter und eines muslimischen Vaters ist.

Altaïr (im Arabischen gleichbedeutend mit fliegend oder der Fliegende) ist der hellste Stern im Sternbild Adler, was zu dem weißen Adler im Xbox 360- und PS3-Trailer (welcher darin über die Stadt Akkon fliegt und sich auf einem Glockenturm niederlässt, auf dem Altaïr selbst steht) und der durch seine Kleidung bedingte Erscheinung passt.

Der berühmte Satz um das Gameplay in Assassin’s Creed zu beschreiben: „Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt.“ wird allgemein dem Gründer der Haschischin, Hassan-i Sabbah, zugeordnet.

Der Soundtrack des Spiels wurde vom mehrfach ausgezeichneten Komponisten Jesper Kyd, der bereits durch musikalische Untermalung anderer Videospiele (u.a. Hitman-Reihe, Tom Clancy’s Splinter Cell Chaos Theory) einen hohen Bekanntheitsgrad in der Szene erreichte, komponiert.[16]

Ubisoft kündigte das Erscheinen einer Limited-Edition an, die neben einem Strategy-Guide, einer Bonus-DVD auch eine Actionfigur des Protagonisten enthält.[17] Das Paket soll zunächst lediglich für die Konsolenfassung erhältlich sein.[18]

Das Lied aus dem Ubidays 2007-Trailer heißt Lonely Soul und stammt vom englischen Musiker James Lavelle (U.N.K.L.E.).

Das Lied aus der Fernsehwerbung heißt Teardrop und stammt von Massive Attack.

Das Spiel basiert auf der Scimitar Engine, eine Eigenentwicklung von Ubisoft. Sie wird auf allen drei Plattformen eingesetzt.

Rezeption

Bewertungen

Bewertungen
Publikation Bewertung Quelle
4Players.de
85/100
[19]
critify.de *
86/100
[20]
Eurogamer
7 von 10
360 Live
9.0 von 10
[21]
Famitsu
37 von 40
GamePro
91 von 100
Games Aktuell
89 % (Xbox); 87 % (PS3)
GameSpot
9.0 von 10
IGN
7.7 von 10
GameStar
84 von 100
PC Games
83 von 100
[22]
Anmerkung:
*Durchschnittsbewertung mehrerer Tests.

Auszeichnungen

Folgende Auszeichnungen wurden auf der E3 2006 verliehen:

MTV Game Awards
  • 1. Preis für die beste Spielfigur
Game Critics Awards
  • Bestes Action-Adventure 2006[23]
IGN
  • Gewonnen: Bestes Actionspiel, PS3 Game of the Show, Bestes PS3 ActionSpiel, Beste PS3 Grafik
  • Zweiter: Bestes Konsolenspiel, Best PS3 Artistic Design, PS3 Award for Technological Excellence
  • Nominierungen: Game of the Show, Best Graphics Technology
GameSpy
  • Gewonnen: Best PS3 Game of the Show
GameSpot
  • Gewonnen: Best PS3 Game of the Show
  • Zweiter: Game of the Show, Bester Trailer, Beste Grafik, Bestes Action-Adventure
Gametrailers
  • Gewonnen: Best of Show
  • Zweitplatziert: Bester Trailer, Most Innovative, Bestes Action-Adventure
1UP
  • Gewonnen: Bestes PS3 Spiel
  • Zweiter: Best Visuals, Game of the Show

Folgende Auszeichnungen wurden auf der E3 2007 verliehen:

IGN
  • Gewonnen: Bestes Actionspiel, Bestes Xbox 360 Action Spiel
Gametrailers
  • Gewonnen: Bestes Action-Adventure
Gamespy
  • Gewonnen: Best „It's Finally Playable“

Folgende weitere Auszeichnungen hat das Spiel erhalten:

ViTiVi
  • Gewonnen: Bester Launchtrailer
  • Gewonnen: Bestes Entwicklertagebuch

Kritik

Das Spiel wird für seine ansprechende Grafik, ungewöhnliches Setting, gute Musik und die interessante Handlung gelobt. Auch die Steuerung wird als angenehm beschrieben. Weiterhin positiv wird die Größe der Welt gesehen, die zum Entdecken einlade, wobei hier auch die Kritik ansetzt, denn: Es gibt nichts zu entdecken. Anders als in Spielen wie GTA, wo Nebenhandlungen und Verstecke zu finden sind, dient die große Umgebung in Assassin’s Creed keinem Zweck. Nur eine Art Reitspiel zum leichteren Erlangen von Informationen ist möglich, das jedoch die Spiel-Atmosphäre nachhaltig stören soll.

Auch der Spielverlauf an sich wird kritisiert. So seien die Morde nichts weiter als eine immer gleich ablaufende Ansammlung von zum Teil unglaubwürdigen Mini-Spielen. Auch sei es oft möglich, sich einfach in den Kampf zu stürzen – etwas sehr Uncharakteristisches für einen Assassinen – und trotzdem seinen Auftrag erfolgreich auszuführen.[24]

Verkäufe

Bis zum 14. Dezember 2007 wurden weltweit 2,5 Millionen Exemplare der Konsolen-Version verkauft. Ubisoft erwartet, in den Jahren 2007/08 etwa fünf Millionen Einheiten abzusetzen.[25]

Fortsetzung

Die Fortsetzung Assassin’s Creed 2 befindet sich bereits in der Entwicklung und soll im Italien des 15. Jahrhunderts während der Zeit von Leonardo Da Vinci spielen. In einem Interview am 27. März 2008 mit dem Online-Games-Magazin Gamedaily beantwortete jedoch der Geschäftsführer Yves Guillemot die Frage nach einer Fortsetzung des Titels unter Jade Raymonds Führung, dass sie zurzeit an einem anderen Projekt arbeite.[26]

Einzelnachweise

  1. Ubisoft: Nachrichtenmeldung vom 25. Oktober 2007
  2. Ubisoft
  3. Ubisoft: no demo for Assassin's Creed, Joystiq.com
  4. Sie will nur spielen Berliner Zeitung vom 16./17. Februar 2008
  5. Duking It Out for a Houseful of Smiles, NYTimes.com
  6. Assassin's Creed Preview, GameStar.de
  7. Angespielt: So steuert sich Assassin's Creed, PCGames.de
  8. Assassin's Creed − Endlich! Wir haben es gespielt!, GameStar.de auf Archive.org
  9. Assassin's Creed: Was taugt die PC-Version?, PCGames.de
  10. Eyes-on Assassin’s Creed − Ubi’s next „killer game.“ Controls and potential multiplayer included., IGN.com
  11. IGN Exclusive Interview: Kristen Bell
  12. Assassin’s Creed − Ubisoft geht gegen Raubkopierer vor, 5. März 2008
  13. GameStar.de: Nachrichtenmeldung vom 13. März 2007
  14. Dar Kush: Why Even Care?: Steven Barnes über die Zukunft der Assassin’s-Creed-Romane (Erster Absatz)
  15. Philip Shahbaz auf IMDB.com
  16. Jesper Kyd komponiert Soundtrack zu Assassin's Creed, PCGames.de
  17. Europäische Limited Edition ab November im Handel
  18. Assassin's Creed − Limited Edition angekündigt, GameStar.de
  19. Test auf 4Players.de
  20. Durchschnittswertung aller deutschen Tests auf critify.de
  21. Test auf 360-Live.de
  22. Test auf PCGames.de
  23. Game Critics Awards 2006 Winners
  24. Wired.com: Review: Why Assassin’s Creed Fails (englisch; 23.11.2007)
  25. GameStar.de: 2,5 Millionen-Marke durchbrochen (14. Dezember 2007)
  26. gamedaily.com, 10.Fragen an Ubisoft CEO Yves Guillemot [27. März 2008]

Weblinks

Inoffizielle Webseiten


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