Asselborn (Bergisch Gladbach)

Asselborn ist der Wohnplatz 42 von Bergisch Gladbach und gehört zum Statistik-Bezirk 4 der Stadt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Asselborn ist ein mittelalterlicher Siedlungsname, der für 1294 in der Form de Astelburne nachgewiesen ist. Die Bedeutung des Namens lässt sich nur vermuten. Wahrscheinlich wies die Bezeichnung auf eine Quelle (born = Quelle) bei einem Haselstrauch hin (mundartlich „Hassel“ oder „Assel“ = Hasel). Andererseits könnte sich der Name aus dem mittelhochdeutschen „astach“ (= Gipfel, Äste und Zweige gefällter Bäume) herleiten, woraus sich ein Bezug zu Rodungstätigkeiten ergäbe. Die Bezeichnung Asselborn trägt auch ein mittelalterliches Rittergut nahe der heutigen Straße, das erstmals mit Giselbert de Astelburne genannt wurde und im Urkataster als Asenborns Hof verzeichnet ist. Die Herkenrather Ordnung der Kirchenbänken von 1630 nennt das Gut als Asselborner Hoff. Noch heute wird der Wohnplatz Asselborn in der Bevölkerung als Bestandteil von Herkenrath empfunden.[1]

Bevölkerung

Nach der Einwohnerdatei hatte Asselborn am 31. Dezember 2009 als kleinster Wohnplatz von Bergisch Gladbach insgesamt 904 Einwohner (darunter 8 Ausländer). Die Altersgruppe unter 18 Jahre war mit 192 Einwohnern stärker als die Altersgruppe über 65 Jahre mit 165 Einwohnern.

Bergbau

Mittelalterliche Spuren von Bergbau sind noch auf dem ehemaligen Gelände der früheren Grube Washington, im Volksmund auch Silberkaule genannt, zu finden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts waren dort viele Bergleute aus der Umgebung beschäftigt. In der Nähe des Büchelterhofs gab es die Grube Wilhelminenzeche.

Einzelnachweise

  1. Andree Schulte Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-9804448-0-5, S. 183 f.

Literatur


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