Ottstedt a. Berge

Ottstedt a. Berge
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Ottstedt a. Berge führt kein Wappen
Ottstedt a. Berge
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ottstedt a. Berge hervorgehoben
51.01722222222211.213611111111240Koordinaten: 51° 1′ N, 11° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Grammetal
Höhe: 240 m ü. NN
Fläche: 5,1 km²
Einwohner: 261 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99428
Vorwahl: 036203
Kfz-Kennzeichen: AP
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 073
Adresse der Gemeindeverwaltung: Am Plan 1
99428 Ottstedt a. Berge
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hans-Werner Fleischhauer
Lage der Gemeinde Ottstedt a. Berge im Landkreis Weimarer Land
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Ottstedt a. Berge ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Grammetal in Thüringen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt ca. 10 km nordöstlich der Landeshauptstadt Erfurt und 10 km nordwestlich von Weimar am südwestlichen Hang des Ettersberges, auf dem das KZ Buchenwald stand. Der Hang ist von zahlreichen Pferdekoppeln bestanden und wurde in den letzten Jahren touristisch erschlossen.

Nachbargemeinden sind Hopfgarten, Niederzimmern, Ollendorf, Berlstedt und die Stadt Weimar.

Geschichte

Das Gemeindegebiet von Ottstedt a. Berge war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung als „Odestat“ stammt aus dem Jahr 876, fand im Ingelsheimer Protokoll statt und erfolgte im Zusammenhang mit dem Zehntstreit zwischen dem Erzbischof von Mainz und dem Kloster Fulda. Bis 1815 verlief mitten durch Ottstedt die Grenze zwischen der kurmainzischen Stadt Erfurt und dem herzoglichen Sachsen-Weimar, wodurch der Ort zweigeteilt war. Bei einem Dorfbrand wurden 1820 33 Wohnhäuser und die meisten Scheunen zerstört, die Kirche blieb allerdings unversehrt.

In den Jahren nach der Wiedervereinigung wurde das Dorf saniert. Die Maßnahmen erfassten u. a. die Renovierung mehrerer Gehöfte und Anwesen im Unter- und Oberdorf, Straßen- und Kanalbau, die Neugestaltung des Dorfplatzes und des Denkmals. Auch die barocke Ottstedter Kirche war von den Baumaßnahmen betroffen.

Politik

Der Gemeinderat besteht aus 6 Mitgliedern einschließlich des Bürgermeisters, die bei der Kommunalwahl am 27. Juni 2004 bestimmt wurden. Zwei Sitze hat die FFW Ottstedt a.B. inne, weitere zwei der Dorfklub Ottstedt a.B und die restlichen beiden Sitze verteilen sich auf eine Bürgerliste.

Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden

Weblinks


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