Association Sportive de Béziers Hérault
AS Béziers
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Voller Name Association Sportive
de Béziers Hérault
Gegründet 1911
Stadion Stade de la Méditerranée
Plätze 18.555
Präsident Olivier Nicollin
Trainer Olivier Saisset
Homepage www.asbh.net
Liga Pro D2
2007/08 6. Platz
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Heim
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Auswärts

Die Association Sportive de Béziers Hérault ist ein Rugby-Union-Verein aus der französischen Stadt Béziers im Département Hérault. Er spielt in der zweithöchsten französischen Liga Pro D2. Die Heimspiele werden im Stade de la Méditerranée ausgetragen. Der Verein gewann bisher elf Mal den französischen Meistertitel, ist aber 2005 aus der Top 14 abgestiegen. Eine gewisse Bedeutung hatte früher auch die Fußball-Abteilung, die heute aber nicht mehr existiert.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gegründet wurde der Verein im Jahr 1911, als der Sporting Club Biterrois und der Midi Athletic Club fusionierten und daraus die Association Sportive Biterroise (ASB) entstand. Schon nach wenigen Jahren war Rugby die mit Abstand wichtigste Abteilung. 1919 gingen auch Midi Sportif und Jeunesse Sportive Biterroise im Verein auf. Der erste bedeutende Erfolgsmeldung war 1950 das Erreichen des Pokalendspiels, doch erst in den 1960er Jahren stieg Béziers zu den führenden Mannschaften des Landes auf.

1960 erreichte Béziers erstmals das Finale der französischen Meisterschaft und errang 1961 erstmals den Meistertitel. Weitere Finalteilnahmen folgten 1962 und 1964. Dazu kam 1964 auch der Gewinn der prestigeträchtigen Challenge Yves du Manoir. In den 1970er Jahren war keine Mannschaft annähernd so stark wie die ASB (sechs Meistertitel, zweimal Challenge Yves du Manoir). Die Dominanz der ASB war so überragend, dass allgemein von Grand Béziers die Rede war.

Die Siegesserie hielt auch in der ersten Hälfte der 1980er Jahre an, mit vier weiteren Meistertiteln. Nach dem Gewinn der insgesamt elften Meisterschaft im Jahr 1984 rutschte Béziers jedoch ins Mittelfeld ab und konnte seither nie mehr an die Erfolge anknüpfen. 1994 stieg Béziers in die zweite Liga ab, schaffte aber im darauf folgenden Jahr den sofortigen Wiederaufstieg. Das gleiche geschah wieder 1999 bzw. 2000. Seit 2005 spielt Béziers erneut in der zweiten Liga.

Erfolge

  • Meister: 1961, 1971, 1972, 1974, 1975, 1977, 1978, 1980, 1981, 1983, 1984
  • Meisterschaftsfinalist: 1960, 1962, 1964, 1976
  • Sieger Challenge Yves du Manoir: 1964, 1972, 1977
  • Finalist Challenge Yves du Manoir: 1961, 1973, 1978, 1980, 1981
  • Sieger Coupe de France: 1986
  • Finalist Coupe de France: 1950
  • Meister Pro D2: 2000

Meisterschaftsfinalspiele von AS Béziers

Datum Meister 2. Finalist Ergebnis Ort Zuschauer
22. Mai 1960 FC Lourdes AS Béziers 14:11 Stadium Municipal, Toulouse 37.200
28. Mai 1961 AS Béziers US Dax 6:3 Stade Gerland, Lyon 35.000
27. Mai 1962 SU Agen AS Béziers 14:11 Stadium Municipal, Toulouse 37.705
24. Mai 1964 Section Paloise AS Béziers 14:0 Stadium Municipal, Toulouse 27.797
16. Mai 1971 AS Béziers RC Toulon 15:9 n.V. Parc Lescure, Bordeaux 27.737
21. Mai 1972 AS Béziers CA Brive 9:0 Stade Gerland, Lyon 31.161
12. Mai 1974 AS Béziers RC Narbonne 16:14 Parc des Princes, Paris 40.609
18. Mai 1975 AS Béziers CA Brive 13:12 Parc des Princes, Paris 39.991
23. Mai 1976 SU Agen AS Béziers 13:10 n.V. Parc des Princes, Paris 40.300
29. Mai 1977 AS Béziers USA Perpignan 12:4 Parc des Princes, Paris 41.821
28. Mai 1978 AS Béziers AS Montferrandaise 31:9 Parc des Princes, Paris 42.004
25. Mai 1980 AS Béziers Stade Toulousain 10:6 Parc des Princes, Paris 43.350
23. Mai 1981 AS Béziers Stade Bagnérais 22:13 Parc des Princes, Paris 44.106
28. Mai 1983 AS Béziers RC Nice 14:6 Parc des Princes, Paris 43.100
26. Mai 1984 [1] AS Béziers SU Agen 21:21 n.V. Parc des Princes, Paris 44.076
  1. Béziers gewann mit 3:1 Torschüssen.

Bekannte Spieler

  • Didier Camberabero (Frankreich)
  • Alain Carminati (Frankreich)
  • Pierre Danos (Frankreich)
  • Richard Dourthe (Frankreich)
  • Irakli Machkhaneli (Georgien)
  • Costică Mersoiu (Rumänien)
  • Pierre Moureu (Frankreich)
  • Yannick Nyanga (Frankreich)
  • Michel Palmié (Frankreich)
  • Gonzalo Quesada (Argentinien)
  • Lucien Rogé (Frankreich)
  • Jean Sébédio (Frankreich)
  • Dimitri Szarzewski (Frankreich)
  • Armand Vaquerin (Frankreich)

Fußballabteilung

Die Fußball-Abteilung entstand im Oktober 1911 zunächst als eigenständiger Verein mit dem Namen Stade Béziers Sport. 1918 wurde nach einer Fusion daraus Stade Olympien Biterrois. Nachdem sich 1935 vier weitere Klubs anschlossen, erfolgte eine Umbenennung in Entente Sportive Biterroise. Der Verein löste sich 1939 auf und die Fußballer bildeten fortan eine Abteilung der ASB (damals noch AS Biterroise). Die Ligamannschaft spielte im Stade des Sauclières. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die Fußball-Abteilung aufgelöst. Den runden Ball spielen in Béziers nur noch der FC und die Cheminots, und das auch nur in der sechstklassigen Division d’honneur (Stand: Oktober 2006).

Ligazugehörigkeit und Erfolge

Profistatus hatten die Fußballer 1933/34, 1945-1969, 1970-1972 und 1973-1987 besessen. Erstklassig (Division 1, seit 2002 Ligue 1) spielten sie nur 1957/58, darüber hinaus aber 40 Jahre in der Division 2. Einziger bedeutender Erfolg war das Erreichen des Viertelfinals der Coupe de France im Jahr 1962.

Bekannte Spieler in der Vergangenheit

Literatur

  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3

Weblinks


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