Panzergrenadierbrigade 40

Panzergrenadierbrigade 40
Panzergrenadierbrigade 40
PzGrenBrig40.gif
Verbandsabzeichen
Aktiv 1. Juli 1991–30. Sep. 2002
Land Flag of Germany.svg Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Teilstreitkraft Bundeswehr Logo Heer with lettering.svg Heer
letzter Sitz des Stabes Hagenow
Kommandeur
letzter Kommandeur BrigGen Volker Wieker

Die Panzergrenadierbrigade 40 war eine Brigade des deutschen Heeres, die bis zu ihrer Auflösung 2002 der 14. Panzergrenadierdivision unterstellt war. Stationierungsraum war der Großraum Schwerin.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1990 geht die Brigade aus Teilen der 8. motorisierten Schützendivision der Nationalen Volksarmee hervor und wird zunächst als Heimatschutzbrigade 40 bezeichnet. Zur Bildung werden im Einzelnen das Motorisierte Schützenregiment 27 (Stern Buchholz), das Motorisierte Schützenregiment 29 (Hagenow), je 1 Aufklärungs- und Pionierbataillon (Hagenow), Logistiktruppen (Karow), eine Raketenabteilung (Goldberg) und ein Artillerieregiment aus Rostock herangezogen. Die Brigade untersteht zunächst der Division / Wehrbereichskommando VIII. 1995 wird dieser Verband in Wehrbereichskommando VIII / 14. Panzergrenadierdivision umbenannt und die Brigade erhält den Namen Panzergrenadierbrigade 40. 1997 wird der übergeordnete Verband zur 14. Panzergrenadierdivision.

Zur Brigade gehören 1997 das Panzerbataillon 403, das Panzerbataillon 404, die Panzerjägerkompanie 400 (alle in Stern Bucholz), das Panzergrenadierbataillon 401, das Panzergrenadierbataillon 402, die Panzerpionierkompanie 400 (alle in Hagenow), sowie das Panzerartilleriebataillon 405 in Dabel. Die Brigade wurde zum 30. September 2002 aufgelöst und einige nicht aufgelöste Truppenteile der Panzergrenadierbrigade 41 überstellt.

Verbandsabzeichen

Das Verbandsabzeichen der Brigade zeigte einen gekrönten Stierkopf wie im Wappen Mecklenburg-Vorpommerns, dem "Heimatland" der Brigade. Der Kopf war in dieser Darstellung immer Teil des mecklenburgischen Stammwappen gewesen. Der Wappenschild war dreigeteilt: Von oben nach unten folgten die Farben Ultramarinblau, Gelb und Zinnoberrot. Hinsichtlich der Auswahl und Reihenfolge der Farben handelte es sich um dieselbe Kombination wie in der Flagge Mecklenburgs sowie der Flagge Mecklenburg-Vorpommerns, die ebenfalls wiederum den Stier zeigt.

Damit griff die Brigade nicht die heraldischen Symbole der ihr ursprünglich übergeordneten Division auf, wie dies für die Brigaden der Bundesrepublik vor 1990 üblich war. Auch war ihr Wappenschild von einer silbernen Kordel mit eingeflochtenem schwarzen Wappen umrandet. Auch diese Umrandung war bis 1990 nicht üblich für eine bundesdeutsche Brigade, sondern war vor allem den Divisionen vorbehalten. Ein Grund mag die Aufstellung als Heimatschutzbrigade sein, die sich in ihrer heraldischen Darstellung nicht an der Wappensystematik des Feldheeres orientierte. Vielmehr standen territoriale Aspekte im Vordergrund, so dass die Brigade auf das Wappen ihrer "Heimat" zurückgriff.

Kommandeure

Die Heimatschutz- später Panzergrenadierbrigade 40 wurde kommandiert von (Dienstgrad bei Kommandoübernahme):

Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung
3 Oberst Volker Wieker September 1999 30. September 2002
2 BrigGen Wolfgang Sauer 1. April 1995 August 1999
1 Oberst Reinhard Reichhelm 1. Juli 1991 31. März 1995

Weblinks


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