Paulas Geheimnis
Filmdaten
Deutscher Titel Paulas Geheimnis
Originaltitel -
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2006
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Gernot Krää
Drehbuch Gernot Krää
Produktion Lars Büchel,
Ingo Fliess,
Bernd T. Hoefflin
Musik Max Berghaus,
Dirk Reichardt,
Stefan Hansen
Kamera Eva Fleig
Schnitt Sören Görth
Besetzung
  • Thelma Heintzelmann: Paula Steinhof
  • Vincent Paul de Wall: Tobi Pröllinger
  • Claudia Michelsen: Susanne Steinhof (Paulas Mutter)
  • Christian Leonard: Wolf Steinhof (Paulas Vater)
  • Constanze Spranger: Jenny Pröllinger
  • Albert Berisa: Radu
  • Jülide Girisken: Ioana
  • Karina Krawczyk: Silvia Pröllinger (Tobis Mutter)
  • Jürgen Vogel: Klaus Pröllinger (Tobis Vater)
  • Martin Kiefer: Black Warrior
  • Miriam Fiordeponti: Elsa
  • Marek Harloff: Lehrer Blank
  • Leslie Malton: Frau Meyer
  • Imke Büchel: Frau Jensen
  • Simon-Paul Wagner: Sascha
  • Hagen von der Lieth: Rimsky

Paulas Geheimnis ist ein Kinderfilm von Gernot Krää, der am 13. September 2007 in die deutschen Kinos kam. Der Film wurde von FILMAUTOREN AG / element e in Zusammenarbeit mit dem ZDF produziert.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Paula ist elf Jahre alt und Tochter wohlhabender Eltern. Ihre Eltern sind beruflich sehr engagiert und haben dadurch wenig Zeit für ihre Tochter. Paula flüchtet sich in Tagträume von einem Märchenprinzen. Alle ihre Geheimnisse vertraut sie ihrem Tagebuch an. In der Schule ist sie Klassenbeste.

Paulas Klassenkamerad Tobi lebt mit seinen Eltern in einfachen Verhältnissen. Seine Versetzung ist gefährdet und er muss eine Nachprüfung ablegen. Wenn er diese nicht besteht, dann muss er das Gymnasium verlassen. Tobi verehrt Paula.

In der U-Bahn wird Paulas Tagebuch neben anderen Dingen von Mitgliedern einer Kinderbande entwendet. Von ihren Eltern erwartet Paula keine Hilfe. Tobi beobachtet die Tat, kann aber nicht eingreifen. Da bietet sich Tobi als Helfer an, wenn Paula ihm bei der Nachprüfung hilft. Tobi versteht allerdings nicht, was an einem Tagebuch so wertvoll sein soll.

Tobi sieht bei einer Autofahrt mit seinen Eltern zufällig die Taschendiebe, er springt aus dem Auto und kann die Diebe verfolgen. Er bemerkt einen Transporter mit einem ungewöhnlichen Aufkleber.

Das erste Problem besteht darin, dass Paula in ein Feriencamp auf der Insel Sylt soll. Tobi kann seine Eltern überzeugen, dass er daheim auf die Nachprüfung lernen muss. Seine Schwester Jenny schickt Tobi anstelle von Paula in das Feriencamp. Leider muss aber Paula nun bei Tobi wohnen, was ihr nicht so leicht fällt.

Paula und Tobi finden die Unterkunft der Diebesbande. Sie fangen das Mädchen Ioana und den Jungen Radu. Die Kinder erzählen ihnen, dass sie erpresst werden. Radu kann Paulas kostbares Tagebuch aus dem Haus schmuggeln. Für Paula wäre jetzt die Geschichte zu Ende, aber Tobi möchte den beiden Kindern helfen.

Durch Paulas Hilfe können sie die Adresse von Ioanas Schwester in England herausfinden. Tobi und Paula können Ioana und Radu befreien. Auf der Fahrt zum Hafen werden sie verfolgt. Durch einen Kleidertausch können sie die Verfolger verwirren und Tobi trifft mit seiner Steinschleuder einen Verfolger am Knie. Kurz danach trifft die Polizei ein. Ioana und Radu sind auf der Fähre in Sicherheit.

Tobi schafft die Nachprüfung. Beide kehren wieder in den Kreis ihrer Familie zurück.

Kritiken

Welt Online schreibt: Das hat Tempo, Ernsthaftigkeit, Spannung. Der Film hat mit Thelma Heintzelmann und Paul Vincent de Wall zwei hervorragende Kinderdarsteller, denen man mehr zutraut, als sie zeigen dürfen. Das hat alles, was ein guter Kinderfilm haben sollte. Nur den Margarinemärchenprinzen, den hätte Krää lassen sollen, wo er hingehört. In Paulas Tagebuch.

Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden schreibt: Dies ist wirklich ein Film für Kinder und Jugendliche. Er nimmt seine Zielgruppe ernst, unterhält bestens und ist für Mädchen wie Jungs interessant.

Das Lexikon des Internationalen Films urteilt: „Rundum gelungener Kinder- und Jugendkrimi in bester Pünktchen und Anton-Tradition.[1]

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zeitschrift film-dienst und Katholische Filmkommission für Deutschland (Hrsg.), Horst Peter Koll und Hans Messias (Red.): Lexikon des Internationalen Films – Filmjahr 2007. Schüren Verlag, Marburg 2008. ISBN 978-3-89472-624-9

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