Atlantis (Suche)

Als Lokalisierungshypothese zu Atlantis bezeichnet man eine begründete Vermutung für den Ort an dem Atlantis gelegen haben soll. Ausgehend von der Annahme, dass es sich um eine real existente Stadt gehandelt hat, wird an Hand der von Platon gegebenen Beschreibung versucht, den ursprünglichen Standort zu ermitteln. Erste Hypothesen wurden bereits in der Antike erstellt. In zunehmendem Maße werden solche Hypothesen seit der Renaissance aufgestellt, nachdem das Atlantis-Motiv im Zuge der Entdeckung Amerikas wieder verstärkt aufgegriffen und diskutiert wurde. Die akademische Fachwelt beteiligt sich heutzutage an diesen Versuchen in der Regel nicht oder nur abwehrend, da sie Atlantis mehrheitlich für eine literarische Erfindung Platons hält. Neben wenigen Wissenschaftlern sind es deshalb überwiegend interessierte Laien und Hobby-Forscher, die den derzeitigen Stand der Wissenschaft in Frage stellen und nach Platons Atlantis suchen.

Illustration aus Rudbecks „Atland eller Manheim“: Rudbeck enthüllt seinen „Vorgängern“ Hesiod, Platon, Aristoteles, Apollodor, Tacitus, Odysseus, Ptolemäus, Plutarch und Orpheus die „Wahrheit“ über Atlantis.

Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Standort und Merkmalen von Atlantis

Platon hat in seinen um 360 v. Chr verfassten Dialogen „Timaios“ und „Kritias" die Stadt genau beschrieben und liefert somit viele Anhaltspunkte für eine Lokalisierung. Es sei ein Inselreich gewesen, größer als Libyen (Λιβύη) und Asien (Ασία) zusammen (Tim. 24e)und soll wie Athen schon 1000 Jahre vor der Gründung Ägyptens existiert haben. Die Hauptinsel lag außerhalb der „Säulen des Herakles“ im Atlantìs thálassa, wie schon Herodot den Atlantik nennt (Hdt. I 202,4). Die „Insel des Atlas“ war laut Platon reich an Rohstoffen aller Art, insbesondere an Gold, Silber und „Oreichalkos“, einem erstmals bei Platon genannten „feurig schimmernden Metall“ (Kritias 114e). Weiter erwähnt Platon verschiedene Bäume, Pflanzen, Früchte und Tiere, darunter auch das „größte und gefräßigste Tier von allen“, den Elefanten (Kritias 115a). Die weiten Ebenen der großen Inseln seien äußerst fruchtbar gewesen, exakt parzelliert und durch künstliche Kanäle mit ausreichend Wasser versorgt. Durch Ausnutzung des Regens im Winter und des Wassers aus den Kanälen im Sommer seien zwei Ernten jährlich möglich gewesen (Kritias 118c-e). Die Mitte der Hauptinsel bildete eine 3000 mal 2000 Stadien große Ebene, wobei ein „Stadion“ etwa 180 Metern entspricht. Diese Ebene war von breiten, schiffbaren Kanälen durchzogen, sowohl ringförmig wie radial ausstrahlend, woraus eine Vielzahl kleiner Binneninseln resultierte. Im Kern lag eine zentrale Insel mit einer Breite von fünf Stadien, die von einem künstlichen Wassergürtel von einem Stadion Breite umgeben war. Darauf folgen der Beschreibung nach zwei Paare von Land- und Wassergürteln mit zwei und drei Stadien Breite (Kritias 115d-116a). Bisher konnte noch kein Ort gefunden werden, der allen Kriterien entspricht. Somit wird in nahezu allen Hypothesen, das eine oder andere von Platon angegebene Merkmal ignoriert oder uminterpretiert, um so eine stimmige Argumentationskette zu erhalten.

Hypothesen

Griechischer Raum

Hypothesengruppe Minoische Kultur

Minoisches Fresko aus Akrotiri auf Santorin.

Kurz nachdem Arthur Evans um die Jahrhundertwende die minoischen Ruinen auf Kreta ausgrub, wurde eine Theorie aufgestellt, nach der das minoische Kreta das von Platon beschriebene Atlantis sei.[1] Auch hierfür mussten die Angaben Platons zur Ort, Zeit und Größe uminterpretiert werden.

Schon 1951 identifizierte der österreichische Sprachwissenschaftler und Historiker Wilhelm Brandenstein die minoische Kultur mit Platons Atlantis. Als der griechische Archäologe Spyridon Marinatos in den 1960ern die verschütteten Überreste einer minoischen Siedlung auf Thera (Santorin) freilegte, bekam die Atlantis-Kreta-Theorie einen neuen Aufschwung. Der Vulkanausbruch auf Thera habe um 1600 v. Chr. eine Flutwelle ausgelöst, die die minoischen Zentren auf Kreta vernichtete.

Spätere Autoren wie zum Beispiel John V. Luce übernahmen diese Theorie und komplettierten sie. Einige seit Mitte der 1990er erfolgte naturwissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass der Ausbruch des Thera-Vulkans offenbar nicht genau mit dem Untergang der Minoer zusammenfällt. Während der Ausbruch nach neuesten dendrochronologischen Untersuchungen in das Jahr 1628 v.Chr. datiert wird, existierte die minoische Kultur nach stilistischen Vergleichen von Kultur-und Exportgütern aber etwa bis ins 15. Jahrhundert vor Christus. Daher ist die wichtige Parallele zwischen Atlantis und Santorin/Kreta fragwürdig geworden, da der Niedergang der minoischen Kultur eines längeren Zeitraumes als angenommen bedurfte.

Troja-Hypothese von Zangger

In den 1990ern erregte eine neue Atlantis-Hypothese des Geoarchäologen Eberhard Zangger große öffentliche Aufmerksamkeit. Zangger erkennt in Atlantis eine verzerrte Beschreibung des bronzezeitlichen Troja. Entsprechend sei der von Platon beschriebene Untergang von Atlantis eine verzerrte Beschreibung der Zerstörung Trojas; dies wiederum setzt freilich voraus, dass es diese Zerstörung – wie sie in der Ilias und der Odyssee überliefert ist – wirklich gab. Zangger sieht diese Zerstörung Trojas im Kontext überregionaler politischer Umwälzungen am Ende der Bronzezeit (ca. 1200 v. Chr.).

Schwarzmeer-Hypothese von Schoppe

Die US-amerikanischen Geologen William Ryan und Walter Pitman konnten Mitte der Neunziger die Flutung des Schwarzmeerbeckens um 5600 v. Chr. nachweisen. Diese möglicherweise sturmflutartige Überschwemmung der vormaligen Küstengebiete am Schwarzen Meer ist ihrer Theorie nach Ursprung der Sintflutmythen im vorderen Orient. Ergänzend zu dieser Theorie stellten Siegfried und Christian Schoppe eine Verbindung zu Platons Atlantis her. Es sei demnach eine (noch nachzuweisende) jungsteinzeitliche Kultur an der früheren nord- und nordwestlichen Küste des Schwarzen Meeres, deren Überreste beziehungsweise Ableger in der Vinca-Kultur gesehen werden könnten. Zugleich sei diese Region identisch mit dem Ursprungsgebiet der Indogermanen (wobei die Autoren ausdrücklich von Indoeuropäern schreiben).

Restliches Europa

Olof Rudbeck

Als einer der ersten rückte Olof Rudbeck der Ältere von der Idee ab, dass Atlantis im oder jenseits des Atlantik zu finden sein müsse. Rudbeck lokalisierte Atlantis in Schweden. Sein Werk wurde in ganz Europa gelesen und diskutiert, geriet aber bald nach seinem Tod in Vergessenheit. Olof Rudbeck wandte für seine Atlantisforschung zahlreiche neuartige wissenschaftliche Methoden an, darunter die experimentelle Archäologie.

Titelseite von Olof Rudbecks Atland eller Manheim, Atlantica sive Manheim, vera Japheti posterorum sedes et patria (1675–1698).

Nordische Hypothesengruppe

James Churchward, der in seinen Büchern von Begegnungen mit alten indischen Priestern berichtet, die ihm die wahre Vorgeschichte der Menschheit berichtet haben sollen, legte die Fundamente für eine rassistische Auslegung der Atlantis-Legende, als er beispielsweise schrieb, „die vorherrschende Rasse im Lande Mu war eine weiße Rasse“, die so lange „glücklich lebte, wie die Rassenreinheit gewährt habe“. Diese wurde unter anderem von Alfred Rosenberg, einem der „Chefideologen“ des Nationalsozialismus, aufgegriffen und erweitert. Atlantis wurde als Urheimat der Arier gedeutet, die mit Thule gleichzusetzen sei und ohne Zweifel im Norden gelegen haben müsse.

In den 1950er Jahren wurde es von dem norddeutschen Pastor Jürgen Spanuth erneut aufgegriffen. In seinem Buch „Das enträtselte Atlantis“ (1953) lokalisiert er den untergegangen Kontinent in der Nordsee; eine versunkene Insel östlich von Helgoland deutete Spanuth dabei als Hauptstadt von Atlantis. Für Spanuth war die Kultur der Atlantier mit der Nordischen Bronzezeit und der Seevölkerwanderung zu identifizieren. Da dies aber nicht mit Platons Zeitangabe von 9000 Jahren übereinstimmt, behauptet Spanuth, die Ägypter hätten statt „echter“ Jahre (Erdumläufe um die Sonne) vielmehr Mondjahre (Mondumläufe um die Erde) gemeint. In der Tat rechneten die Ägypter in sehr früher Zeit in Mondjahren, allerdings bestand für sie ein Mondjahr aus 13 Mondumläufen, womit es nur unwesentlich kürzer als ein Sonnenjahr war.

Als eine der wenigen Atlantis-Theorien wurde Spanuths Version bereits damals von Wissenschaftlern intensiv geprüft und verworfen [2].

Hypothesengruppe Spanien

Die Erwähnung der Säulen des Herakles, d. h. der Straße von Gibraltar, und der Region von Gadeira durch Platon führte zu einer ganzen Reihe von Hypothesen, die Atlantis in Spanien vermuten. Teilweise verknüpfen sie ihre Hypothesen mit den Überlieferungen von Tartessos.

Vertreter dieser Hypothesengruppe sind u. a.: Leo Frobenius und Ivar Lissner

Hypothesengruppe Straße von Sizilien

Die Vertreter der Hypothesengruppe Straße von Sizilien sind der Auffassung, dass sich der Begriff Säulen des Herakles tausende von Jahren vor der Zeit Solons und Platons gebildet habe. Damals sei der Wasserstand im Mittelmeer so niedrig gewesen, dass es zwischen Sizilien und Tunesien nur eine schmale Wasserstraße gab, die Straße von Sizilien. Die Vertreter dieser Hypothesengruppe glauben, dass der Atlantis-Bericht mit den „Säulen des Herakles“ diesen Kanal meine. Sergio Frau glaubt, dass erst Eratosthenes um 250 v.Chr. die Säulen des Herakles von dort nach Gibraltar umlokalisiert habe.


Atlantik und Amerika

Athanasius Kircher

Fantasiekarte von Atlantis aus: Athanasius Kircher, Mundus Subterraneus, (1665), (die Karte stellt Süden oben dar, was die Anordnung von Spanien und Afrika links erklärt)

Im 17. Jahrhundert forschte Athanasius Kircher, ein Universalgelehrter und einer der Vorläufer der ägyptologischen Wissenschaft, über Vulkanismus, Meere und die Entstehung und das Untergehen von Land. Seine Forschungsergebnisse fasste er in dem Werk „Mundus Subterraneus“ zusammen. Als ein Beispiel nahm er das von Platon beschriebene Atlantis im Atlantik an.

Maya-Theorie von Le Plongeon

Am Anfang der Entwicklung irrationaler Atlantis-Hypothesen steht der Hobby-Archäologe Augustus Le Plongeon, der mit populären Schriften wie „Archaeological Communication on Yucatán“ (1879) oder „Queen Moo and the Egyptian Sphinx“ (1900) die spekulative und irrationale Form der Atlantis-Forschung begründete, die es bis heute gibt. Le Plongeon vermengt Atlantis mit eigenen Phantasiegeschichten vom Lande Mu, die er aus Maya-Inschriften gedeutet haben will. Vor 11500 Jahren seien Maya-Kolonisten nach Indien, Ägypten und ins Zweistromland aufgebrochen, um dort Kultur und Religion zu verbreiten. Ein Drittel der Maya-Sprache, so behauptet Le Plongeon weiter, sei reines Griechisch, der Rest identisch mit dem Assyrischen. Auch Palästina habe Kultur und Sprache von den Maya bekommen, und so habe selbst Jesus von Nazaret Maya gesprochen. Beinahe alle diese Ideen sind frei erfunden, dennoch beriefen sich zahlreiche spätere Autoren auf Le Plongeon als handle es sich um feststehende Tatsachen.

Ignatius Donnelly

Wie Athanasius Kircher vermutete der US-amerikanische Politiker und Hobby-Historiker Ignatius Donnelly Atlantis im Atlantik. Sein Buch „Atlantis, the Antediluvian World“ (1882) wurde ein Bestseller. Donnelly verbindet Platons Bericht und die biblische Sintflutgeschichte, und beschreibt Atlantis als untergegangenen Kontinent im Nordatlantik, der – wie von Platon beschrieben – innerhalb eines Tages und einer Nacht absank. Während zu Donnellys Zeit noch kontrovers über die Entstehung der Ozeane diskutiert wurde, und sich Donnelly zumindest teilweise auf die Theorien des österreichischen Geologen Eduard Suess berufen konnte, gilt die plötzliche Absenkung eines Kontinents heute – nach Alfred Wegeners Theorie der Plattentektonik – jedoch als widerlegt. Ebenso wie Le Plongeon sieht Donnelly in den Atlantern die Kulturbringer der Alten und Neuen Welt. Auch diese Theorie hat die moderne Wissenschaft widerlegt, in dem sie eigenständige Kulturentwicklungen in allen Erdteilen nachwies. Doch wie Le Plongeon wird auch Donnelly von zahlreichen heutigen Atlantis-Autoren in diesen Punkten zitiert. Donnellys Theorie wurde in den 1920er Jahren von Lewis Spence aufgegriffen und erweitert. Laut Spence gab es in Atlantis eine Sonnenreligion wie in Ägypten, und zum Kreis der Götter gehörte Atlan, der mit dem aztekischen Gott Quetzalcoatl gleichzusetzen sei. Die Donnelly'sche Version der antiken „Superzivilisation“ fand derweil begeisterte Aufnahme in esoterischen und theosophischen Kreisen. Auch Rudolf Steiner, Helena Petrovna Blavatsky und andere der Theosophie nahestehende Autoren und Vortragende griffen das Motiv auf.

Bimini

1968 und 1969 wurden knapp vor der Insel Bimini (Bahamas) in 5 Meter Meerestiefe rätselhafte Steinblöcke entdeckt. Es sind nahezu rechteckige Formationen in einer sehr geraden Linie aneinandergereiht, abschließend eine Kurve. Die Presse sprach bald von der „Straße von Bimini“. Die Steinquader wären demnach von Menschen verarbeitet worden und Teil der verlorenen Stadt Atlantis. Umfangreiche Untersuchungen kamen zu keinem Ergebnis. Es konnte nicht erklärt werden, ob diese Formation überhaupt menschlich sei und zu welchen Zweck sie erbaut worden waren. Es fanden sich keine weiteren Spuren einer Stadt oder Festung. Zudem liegt das Ganze auf einem veränderlichen Korallenriff und kann höchstens einige hundert Jahre alt sein, also lange nach Platon entstanden.

Restliche Welt

Hypothesengruppe Libyen

Wegen seiner westlichen Lage und wegen des Atlasgebirges haben sich im Laufe der Zeit immer wieder Hypothesen gebildet, dass Atlantis in Nordafrika, das in der Antike Libyen hieß, gelegen haben könnte. Ein Vertreter dieser Hypothesengruppe ist Paul Borchardt.

Der deutsche Physiker Ulrich Hofmann ist der Ansicht, dass sich Atlantis in Algerien im Schott el Hodna, einer großen Steppen- und Wüstenlandschaft, befunden haben muss. Er belegt seine Ansicht damit, dass er auf einem Satellitenbild in dieser Region Ringstrukturen entdeckte.


Internationale Konferenzen

Griechische Wissenschaftler initiieren seit 2005 internationale Konferenzen zur Atlantis-Thematik. Die erste tagte im Juli 2005 auf der griechischen Insel Milos. Knapp 50 mehr oder weniger neue Theorien zur Lage von Atlantis wurden dort von hauptsächlich Hobby-Forschern einem Publikum vorgetragen, dem auch anerkannte Archäologen wie Christos Doumas angehörten. Keine der dort vorgebrachten Theorien vermochte zu überzeugen und einer Überprüfung stand halten. Am Ende stellte ein Teil der Konferenzteilnehmer durch Zuruf eine Liste von Kriterien auf, die ein möglicher Atlantis-Fundort erfüllen müsse, um auch wirklich „Atlantis“ genannt werden zu dürfen. Die zweite Konferenz fand im November 2008 in Athen statt. Die dritte ist bereits für Juni 2010 angekündigt.

Quellen

  1. James Baikie: The Sea Kings of Crete, London 1910
  2. Richard Weyl (Hrsg.): Atlantis enträtselt? Wissenschaftler nehmen Stellung zu Jürgen Spanuths Atlantis-Hypothese, Mühlau, Kiel 1953.

Literatur

Überblicke / Allgemeines
  • Edwin S. Ramage (Hrsg.): Atlantis. Mythos, Rätsel, Wirklichkeit? Umschau, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-524-69010-6.
  • Zdenek Kukal: Atlantis in the Light of Modern Research. Academia, Prag 1984.
Atlantik und Karibik
  • Charles Berlitz: Das Atlantis-Rätsel. Droemer Knaur, München 1995, ISBN 3-426-77156-X.
  • Andrew Collins: Neue Beweise für Atlantis. Scherz, Augsburg 2002, ISBN 3-502-15138-5.
  • Martin Freksa: Das verlorene Atlantis. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-86150-301-8.
  • David McMullin: Atlantis. The Missing Continent. 1992, ISBN 081146850X.
  • Otto H. Muck: Alles über Atlantis. Alte Thesen, neue Forschungen. Droemer Knaur, München 1995, ISBN 3-426-03548-0.
  • D. H. Tarling: Has Atlantis Disappeared Again?. In: Nature Nr. 275, 1978, S. 271–272.
Thera und die Minoer
  • K. T. Frost: The lost continent. In: The Times vom 9. Januar 1909.
  • K. T. Frost: The Critias and Minoan Crete. In: JHS. 33, 1913, S. 189–206.
  • John V. Luce: Atlantis. Legende und Wirklichkeit. Lübbe, Bergisch Gladbach 1980.
  • James Mavor: Reise nach Atlantis. Heyne, München 1980, ISBN 3-453-01212-7.
  • Angelos G. Galanopoulos, Edward Bacon: Die Wahrheit über Atlantis. Heyne, München 1980, ISBN 3-453-00654-2.
  • Charles R. Pellegrino: Unearthing Atlantis. Avon Books, New York 2001, ISBN 0-380-81044-1.
  • Rodney Castleden: Atlantis destroyed. Routledge, London 1998, ISBN 0-415-24759-4.
Östliches Mittelmeer, Schwarzes Meer
  • Peter James: The Sunken Kingdom. The Atlantis Mystery Solved. Cape Books, London 1995, ISBN 0-224-03810-9.
  • Robert Sarmast: Discovery of Atlantis. The Startling Case for the Island of Cyprus. Origin Press, San Rafael, CA 2003, ISBN 1-579-83012-9.
  • Siegfried und Christian Schoppe: Atlantis und die Sintflut, BoD, Norderstedt 2004, ISBN 3833413913.
  • Matthias Schulz: Das Puzzle des Philosophen. In: Der Spiegel. 53/1998, S. 156–167.
  • Eberhard Zangger: Atlantis – Eine Legende wird entziffert. Droemer Knaur, München 1992, ISBN 3426265915.
Westliches Mittelmeer, Spanien
  • Axel Hausmann: Atlantis. Die versunkene Wiege der Kulturen. BoD, Norderstedt 2000, ISBN 3-8311-0249-X.
  • Ulrich Hofmann: Platons Insel Atlantis. BoD, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-1412-X.
  • Karl A. Frank: Atlantis war anders. Verlag für Sammler, Graz 1978, ISBN 3-853650-36-8.
  • Rainer Kühne: A location for Atlantis. In: Antiquity. 78, 2004. (online)
  • Ivar Lissner: Rätselhafte Kulturen. Walter, Olten 1973.
  • Adolf Schulten: Tartessos. Ein Beitrag zur ältesten Geschichte des Westens. Cram, 1953.
  • G. Grognet: Compendio della isole Atlantide della quale de le Isole di Malta, Gozo e Comino sono certissimi resti. Malta 1854.
Nordeuropa
  • Gerhard Gadow: Der Atlantis-Streit. Zur meistdiskutierten Saga des Altertums. Fischer, Frankfurt am Main 1973, ISBN 3-596-26210-0.
  • Albert Herrmann: Unsere Ahnen und Atlantis. Nordische Seeherrschaft von Skandinavien bis nach Nordafrika. Klinkhardt & Biermann, Berlin 1934.
  • Günther Kehnscherper: Auf der Suche nach Atlantis. Moewig, Rastatt 2000, ISBN 3-8118-3412-5 (formal falsche ISBN).
  • Jürgen Spanuth: Das enträtselte Atlantis. UDV, Stuttgart 1953.
  • Arn Strohmeyer: Roter Fels und brauner Mythos. Eine deutsche Reise nach Atlantis. Fischer, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-89406-192-8.
  • Arn Strohmeyer: Atlantis ist nicht Troja. Über den Umgang mit einem Mythos. Donat, Bremen 1996.
  • Franz Wegener: Das Atlantidische Weltbild. Nationalsozialismus und Neue Rechte auf der Suche nach der versunkenen Atlantis. Kulturförderverein Ruhrgebiet, Gladbeck 2001, ISBN 3-931300-04-8.
  • Karl Georg Zschaetsch: Atlantis. Die Urheimat der Arier. Arier, Berlin 1937.


Weblinks


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