Atlético Español
Necaxa
Vereinslogo
Voller Name Necaxa Fútbol Club
Gegründet 21. August 1923
Stadion Estadio Victoria,
Aguascalientes
Plätze 20.000
Präsident Javier Pérez Teuffer
Trainer Raúl Arias
Liga Primera División, Mexiko
Clausura 2006 nicht für Play-Offs qualifiziert
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Heim
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Auswärts

Necaxa Fútbol Club, oder kurz Necaxa, ist ein mexikanischer Fußballverein aus Aguascalientes. Im Jahr 2000 nahm der seinerzeit noch in Mexiko-Stadt beheimatete Verein an der ersten FIFA-Klub-Weltmeisterschaft in Brasilien teil. Bei diesem Turnier belegte Necaxa hinter den beiden gastgebenden Clubs Corinthians São Paulo und Vasco da Gama einen respektablen dritten Platz, profitierte dabei aber auch von den relativ unmotivierten Auftritten der beiden europäischen Top-Teams Real Madrid und Manchester United.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im 1923 hatte W.H. Frasser, Ingenieur und Manager der Elektrizitätswerke „Luz y Fuerza“, gleich zwei Fußballmannschaften ins Leben gerufen, die zunächst beide als eine Art Betriebssportgruppe fungierten: Luz y Fuerza (Licht und Kraft), die Mannschaft der besagten Elektrizitätswerke und Tranvias (Straßenbahnen), die Mannschaft der öffentlichen Verkehrsbetriebe. Diese beiden Teams wirkten in der Saison 1922/23 in der Primera Fuerza mit, der seinerzeitigen Meisterschaft auf Amateurbasis in Mexiko.

Nach nur einer Spielzeit, die Tranvias mit dem 5. Platz und Luz y Fuerza mit dem 7. Platz (von insgesamt 8 Mannschaften) nicht wirklich erfolgreich beendet hatten, fusionierten die beiden Mannschaften am 21. August 1923 zum Necaxa Fútbol Club. Der Name Necaxa wurde von einem Stausee übernommen, der sich in unmittelbarer Nähe zu Mexiko-Stadt befindet. Der neue Verein ersetzte seine beiden Vorgängervereine mit sofortiger Wirkung in der Primera Fuerza und wirkte in derselben ohne Unterbrechung bis zu deren letzter Saison 1942/43 mit.

Als 1943/44 die Profiliga eingeführt wurde, verzichtete Necaxa auf eine Teilnahme, weil der Verein den Profifußball zu jener Zeit strikt ablehnte. Weil er dadurch jedoch den Anschluss zu verlieren drohte, stieg er 1950 doch in die Primera División ein, wobei er zu diesem Zeitpunkt vom gleichzeitigen Rückzug der Vereine Asturias, España und Moctezuma profitierte und an deren Stelle – bei gleichzeitiger Reduzierung der Liga von 14 auf 12 Mannschaften – ins Fußballoberhaus aufgenommen wurde.

1971 wurde Necaxa von spanischen Geschäftsleuten erworben, die dem Verein ein neues Image verpassen wollten und ihn - in Erinnerung an den 15-fachen mexikanischen Meister Real Club España, der ebenfalls in Mexiko-Stadt beheimatet ist, sich jedoch bereits 1950 aus dem Profifußball zurückgezogen hat - in Atletico Español umbenannten. 1982 erfolgte die Rückbenennung in Necaxa.

Der Verein hatte zwei erfolgreiche Epochen, in denen er seine insgesamt sieben Meistertitel gewann: vier davon resultieren aus den 1930er Jahren und die anderen drei aus den 1990er Jahren. Der Star der 1930er Jahre war die Mannschaft an sich, die auch unter der Bezeichnung Once hermanos (Die elf Brüder) bekannt wurde. Der Star der 1990er Jahre war Alex Aguinaga. Trotz seiner sporadischen sportlichen Erfolge stand Necaxa, das bis 2003 in Mexiko-Stadt beheimatet war, immer im Schatten seiner Hauptstadtkonkurrenten (América, Atlante, Cruz Azul und UNAM Pumas), die allesamt eine höhere Popularität genossen. Daher zog der Verein vor der Saison 2003/04 nach Aguascalientes in der Hoffnung, sich dort ein neues Umfeld zu erschließen. In der Stadt, die vorher noch nie Erstligafußball sehen durfte, wurde diese Entscheidung mit Freude aufgenommen.

Erfolge

Amateur-Ära

  • Meisterschaft: 1932/33, 1934/35, 1936/37, 1937/38
  • Pokal: 1925/26, 1932/33, 1935/36

Profi-Ära

  • Meisterschaft: 1994/95, 1995/96, Invierno 1998
  • Pokal: 1959/60, 1965/66, 1994/95
  • Campeón de Campeones: 1965/66, 1994/95
  • Copa de campeones de la CONCACAF: 1975, 1999
  • Copa Gigantes de CONCACAF: 1995
  • Teilnahme an der FIFA-Vereinsweltmeisterschaft: 2000

Weblinks


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