Perleberg
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Perleberg
Perleberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Perleberg hervorgehoben
53.06666666666711.86666666666731
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Höhe: 31 m ü. NN
Fläche: 137,81 km²
Einwohner:

12.332 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19348
Vorwahl: 03876
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 296
Stadtgliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Großer Markt
19348 Perleberg
Webpräsenz: www.stadt-perleberg.de
Bürgermeister: Fred Fischer (parteilos)
Lage der Kreisstadt Perleberg im Landkreis Prignitz
Lenzerwische Lenzen (Elbe) Lanz Cumlosen Groß Pankow (Prignitz) Pritzwalk Gumtow Plattenburg Legde/Quitzöbel Rühstädt Bad Wilsnack Breese Weisen Wittenberge Perleberg Karstädt Gülitz-Reetz Pirow Berge Putlitz Kümmernitztal Gerdshagen Halenbeck-Rohlsdorf Meyenburg Marienfließ Triglitz Landkreis Ostprignitz-Ruppin Putlitz Mecklenburg-Vorpommern Sachsen-Anhalt Sachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Perleberg ist die Kreisstadt des Landkreises Prignitz im Land Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stepenitz in Perleberg

Perleberg liegt in der Prignitz am Flüsschen Stepenitz, welches hinter Perleberg in das Elbe-Urstromtal fließt. Die Altstadt von Perleberg liegt auf einer aus Sandablagerungen gebildeten Insel zwischen zwei Stepenitzarmen.

Im Nordosten der Stadt befinden sich drei Erhebungen: der Golmer Berg (83 m), welcher durch den Kiesabbau abgetragen wurde, der Weinberg (83 m) und der Weiße Berg (80,7 m) bei Spiegelhagen.

Südlich grenzt die Stadt an die Perleberger Heide, einem etwa sieben Kilometer breiten und 56 Kilometer langen, parallel der Elbe führenden Streifen, welcher eine dünenreiche und wenig fruchtbare Talsandebene bildet, die vor allem mit Kiefernwäldern bewachsen ist.[2]

Benachbarte Städte sind Wittenberge und Pritzwalk.

Stadtgliederung

Zur Stadt gehören die Stadtteile Dergenthin, Groß Linde, Lübzow, Rosenhagen, Gramzow, Spiegelhagen, Groß Buchholz, Wüsten-Buchholz, Düpow, Schönfeld, Quitzow und Sükow.

Geschichte

Die Geschichte der Stadt Perleberg ist eng mit der Geschichte der Prignitz verbunden.

Wie entsprechende Funde belegen, gab es bereits vor 3000 Jahren eine Besiedlung der Stepenitzinsel. Später wurde auf Grund von Keramikfunden eine slawische Besiedlung nachgewiesen. Im Zuge der deutschen Besiedlung nach der Eroberung der ostelbischen Gebiete der späteren Mark Brandenburg wurde Perleberg unter Obhut der Familie Gans gegründet und erhielt 1239 das Salzwedeler Stadtrecht verliehen. Nach dem Tod des Stadtherren Johannes Gans ging Perleberg an die Markgrafen von Brandenburg, wurde Immediatstadt und entwickelte sich nach dem Eintritt in die Hanse 1358 zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum in der Region. Die Stepenitz war damals noch schiffbar, 1337 sicherten sich die Bürger zum Beispiel das Treidelrecht und konnten so vor allem Getreide transportieren. So verband die Stepenitz die Stadt über die Elbe mit allen bedeutenden Hanseplätzen.

Seit dem 14. Jahrhundert galt Perleberg als „Vorort und Hauptstadt“ der Prignitz und vertrat die Prignitzer Städte auf den brandenburgischen Landtagen. Häufig war Perleberg selbst in die zahlreichen Fehden zwischen Rittern, Fürsten und Städten verwickelt, übernahm aber auch die Rolle des Vermittlers; 1420 wurde zum Beispiel in Perleberg eine Fehde zwischen den Städten Hamburg und Lübeck und dem Herzogtum Sachsen-Lauenburg beigelegt. Die Urkunde über den „Perleberger Frieden“ befindet sich noch heute im Archiv der Hansestadt Lübeck.[3]

Im 15. Jahrhundert war Perleberg eine der reichsten Städte der Mark Brandenburg.

Roland auf dem Marktplatz

1498 wurde erstmals ein Perleberger Roland erwähnt, der ursprünglich aus Holz war. 1546 wurde Perleberg Sitz des Landgerichts der Prignitz und die hölzerne Rolandsfigur auf dem Marktplatz durch ein Roland-Standbild aus Sandstein ersetzt.

Stadtansicht aus dem Jahr 1652

Der Dreißigjährige Krieg fügte Perleberg erheblichen Schaden zu. 1636 schleppten verwundete Soldaten die Pest in die Stadt. Im November 1638 wurde die Stadt von kaiserlichen Truppen heimgesucht und schrecklich verwüstet, es wurde gemordet, gefoltert, vergewaltigt, die Stadt völlig ausgeplündert. Von vormals 3.500 Einwohnern überlebten nur 300 die Schreckenstage, von 300 Wohnhäusern waren nur noch 127 bewohnbar. Perleberg erholte sich nur sehr langsam von dieser Zeit, blieb aber weiter wichtigster Ort in der Prignitz. Wie auch in anderen Städten Brandenburgs dauerte es fast 200 Jahre, bis der Bevölkerungsstand wieder das Vorkriegsniveau erreichte.

Wenige Jahre nach der Beendigung des Dreißigjährigen Krieges wurde der Postkurs von Cölln a. d. Spree (Berlin) nach Hamburg eingerichtet, an der Perleberg etwa auf halber Strecke lag.

Ab 1724 war in Perleberg eine preußische Reitergarnison stationiert[4], ab 1772 lag eine ständige Garnison in Perleberg.[5] Fortan bestimmte das militärische Leben auch die weitere Entwicklung der Stadt.

Zwischen 1730 und 1770 wuchs die Bevölkerungszahl in Perleberg um 30 Prozent, sie war hinter Wittstock die zweitgrößte Stadt der Prignitz. 1777 erfolgte die Gründung einer Ritterschaftsdirektion in Perleberg.

1817 wurde die Prignitz verwaltungstechnisch geteilt und Perleberg Kreisstadt der Westprignitz.

Ab 1828 wurde die Berlin-Hamburger Chaussee ausgebaut, die über Kyritz-Kletzke-Perleberg-Karstädt (Prignitz) nach Ludwigslust führte (heute die B 5). Die Reisezeit auf dieser Strecke wurde damit um mehr als die Hälfte verkürzt, anliegende Gasthäuser und Poststationen wurden wichtige Umschlagplätze für Waren und Nachrichten.

In Perleberg entstanden einige Unternehmen. Der Perleberger C. L. Beutel, Erfinder der Perleberger Glanzwichse, begann im Jahr 1835 mit der fabrikmäßigen Produktion dieses Erzeugnisses, das er besonders gut unter dem ansässigen Militär verkaufen konnte, das aber auch in Mecklenburg und Sachsen bekannt wurde. Außerdem stellten die Gebrüder Kürsten Perleberger Mostrich her. Allerdings konnte Perlebergs Entwicklung im Zuge der Industrialisierung mit anderen Städten, wie zum Beispiel dem Nachbarn Wittenberge, nicht mithalten.

1843/1848 wurde die Chaussee Perleberg-Wittenberge bzw. Perleberg-Pritzwalk gebaut (heute ein Teil der B 189).

Haus Prinz Heinrich aus dem Jahr 1902

Im Jahr 1905 wurde in Perleberg das „Städtische Krankenhaus“ eröffnet, außerdem ein Museum (heute Museum Perleberg) gegründet, um die im Königsgrab von Seddin gefundenen Schätze zu zeigen. Heute werden davon nur noch Kopien aufbewahrt.

1904–1909 erfolgte der Neubau der kaiserlichen Kasernen in Perleberg und nach dem ersten Weltkrieg wurde Perleberg Reichswehrgarnison. In den Jahren 1903 - 1905 erhielt Perleberg, parallel zum Kasernenbau, moderne und hygienische Trinkwasserversorgungs- und Kanalisationsanlagen.[6]

Von 1945 bis 1992 war Perleberg Standort der Sowjetarmee. Ebenfalls waren Truppen der Grenztruppen der DDR in Perleberg stationiert, hier befand sich deren Unteroffiziersschule „Egon Schultz“.

1952 wurde Perleberg nach der Auflösung des Landes Brandenburg und der Neubildung von Bezirken in der DDR Kreisstadt im gleichnamigen Kreis Perleberg, der künftig als einziger ehemals brandenburgische Region dem Bezirk Schwerin zugeordnet wurde.

Stadtansicht 1954

1964 wurde der Perleberger Tierpark angelegt.

Bis 1991 war Perleberg Standort der 21. Garde-Motorisierten-Schützen-Division der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland.

Mit der Bildung der Länder nach der Wende wurde der Kreis Perleberg im Rahmen einer Volksabstimmung wieder dem Land Brandenburg (und nicht Mecklenburg-Vorpommern) zugeordnet und 1993 wurde Perleberg Kreisstadt des neu gebildeten Landkreises Prignitz.

Im Juni 1993 führte die Stepenitz ungewöhnliches Hochwasser, das auch Teile der Perleberger Altstadt überflutete.

Am 12. März 1997 endete mit dem Abzug des zuletzt hier stationierten Sanitätsbataillons der Bundeswehr für die Garnisonsstadt Perleberg eine 300jährige Militärtradition.

Im Dezember 1999 wurden der Neubau und die teilweisen Rekonstruktion der Kreisverwaltung in Perleberg beendet, am 6. Februar 2003 ein Neubau des „Kreiskrankenhauses Prignitz“ fertiggestellt.

Einwohnerentwicklung

Datum Einwohnerzahl
Oktober 1946 13.701
August 1950 13.710
Januar 1971 13.573
Dezember 1981 14.727
Dezember 1986 14.248
1991 14.566
2000 13.907
30. Juni 2004 13.337
31. Dezember 2006 13.029
31. Dezember 2008 12.474

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Kommunalwahl 2008
Wahlbeteiligung: 45,1 %
 %
40
30
20
10
0
39,7%
26,7%
22,7%
8,7%
2,2%
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2003
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+3,2%
+5,0%
-9,9%
-0,5%
+2,2%
Anmerkungen:
a 2003: PDS

Die Stadtverordnetenversammlung von Perleberg besteht aus 22 Stadtverordneten sowie dem jeweiligen Bürgermeister bei folgender Sitzverteilung:

(Stand: Kommunalwahl 2008)

Bürgermeister

Nach dem Tod des bisherigen Bürgermeisters Manfred Herzberg wurde im Rahmen einer Stichwahl am 11. Februar 2007 mit 69,4 Prozent der abgegebenen Stimmen der parteilose Kandidat Fred Fischer (unterstützt von der PDS.Die Linke) vor seinem ebenfalls parteilosen Mitbewerber Hans Rothbauer (unterstützt von der SPD und CDU), der 30,6 Prozent der abgegeben Stimmen erhielt, gewählt. Fred Fischer trat am 11. Februar sein neues Amt an.

Wappen

Das Wappen wurde am 29. Juli 1993 genehmigt.

Blasonierung: „In Blau ein achtstrahliger goldener Stern, der in der Mitte von einer silbernen Kugel (Perle), umkränzt von 24 kleinen goldenen Perlen, belegt ist und von acht silbernen Perlen bewinkelt wird.“[7]

Flagge

Die Flagge der Stadt ist Blau - Weiß (1:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt.

Städtepartnerschaften

Perleberg unterhält städtepartnerschaftliche Beziehungen mit Kaarst in Nordrhein-Westfalen, Pinneberg und Norderstedt in Schleswig-Holstein, des Weiteren mit dem polnischen Szczawnica.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Häuser und Turm der Jacobikirche in der Altstadt
Bäckerstraße

Museen

  • Museum Perleberg: Mönchort 7–11 mit historischem Brunnen[8]
  • Oldtimer- und Technikmuseum: Wilsnacker Straße 12
  • Dokuzentrum (DDR-Geschichtsmuseum): Feldstraße 98 a
  • Museumsgalerie Perleberg „Moderne Grafik des 20. Jahrhunderts“: Puschkinstraße 14 (bei der Stadtinfo im Wallgebäude), Schwerpunkt Picasso, Dali, Miro, Grosz und Zeitgenossen, Privatmuseum Familie Hanno Reck

Bauwerke

  • Alter Marktplatz mit Roland (16. Jahrhundert)
  • Rathaus (erstmals 1347 erwähnt, 1837/39 umgebaut)
  • St. Jacobikirche; eine dreischiffige gotische Hallenkirche von 1294, welche mehrfach baulich verändert wurde. 1851 bis 1854 wurde unter Leitung von Friedrich August Stüler die Innenausstattung der Kirche neu gestaltet. Der Kirchturm hatte bis zu einem Brand im Jahr 1916 eine imposante Spitze, die nach ihrer Zerstörung nur durch ein einfaches Satteldach ersetzt wurde. Im Rahmen des Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ erfolgten in den Jahren 1997–1998 umfangreiche Sanierungsarbeiten.[9]
  • Wallgebäude (1310 wurde der Wall erstmals urkundlich erwähnt, damals ein Befestigungswerk aus Wall und wasserführendem Graben)
  • gründerzeitliche Wohn- und Geschäftshäuser unter anderem Großer Markt 4 (1525 errichtet), Bäckerstraße 1, Schuhmarkt 1 (16. Jahrhundert), Mönchort 7 (19. Jahrhundert); BIG (älteste von fünf mittelalterlichen Wassermühlen, 14. Jahrhundert)
  • Judenhof aus dem Mittelalter
  • Wasserturm (Jugendstil, 1906/07)

siehe auch: Liste der Baudenkmale in Perleberg

Geschichtsdenkmale

Parks

  • Hagen/Eichenpromenade (ökologisch hochwertiger, artenreicher Lebensraum und als Flächen- bzw. Gartendenkmal in der Kreisdenkmalliste aufgeführt)
  • Tierpark
  • Stadtpark
  • Goethepark

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Perleberg-Festival für Folk, Lied und Weltmusik (immer im September)
  • Kneipennacht (immer am 30. April)
  • Bücherfest (immer am ersten Sonntag im Juli)
  • Lotte-Lehmann-Woche (immer in der letzten Schulferienwoche Land Brandenburg)
  • Perleberg Tag des Bürgervereins (immer am ersten Freitag im Juli)
  • Perleberger Museumsnacht (immer am 30.10.)
  • Lichterfest der Stadt und des Culturm e. V. im Hörturm (immer am Samstag vor dem 1. Advent)

Kulinarische Spezialitäten

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Zwei Züge des „PrignitzExpress“ im Bahnhof Perleberg

Durch Perleberg verlaufen die Bundesstraßen 5 und 189, über die in 35 Kilometern Entfernung auch Anschluss an die Bundesautobahn 24 besteht.

Die Stadt besitzt seit 1881 einen Eisenbahnanschluss über die Bahnstrecke Wittenberge–Strasburg, deren Abschnitt Wittenberge–Perleberg 1881 von der Wittenberge-Perleberger Eisenbahn beziehungsweise der Abschnitt Perleberg–Wittstock 1885 von der Prignitzer Eisenbahngesellschaft eröffnet wurde. Des Weiteren war der Bahnhof Mittelpunkt des normal- und schmalspurigen Netzes der Prignitzer Kreiskleinbahnen. Im Regionalverkehr wird der Bahnhof Perleberg 2008 durch die Regional-Express-Linie RE 6 (WittenbergeBerlin-Spandau) bedient, Teilstrecken der Prignitzer Kreiskleinbahnen werden zudem noch als Museumsbahn betrieben.

Ansässige Unternehmen

Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert. In Perleberg sind kleine und mittlere Unternehmen ansässig.

  • Perleberger Bau GmbH & Co.KG etwa 140 Mitarbeiter
  • Günther Schmidt + Sohn GmbH Kieswerk Gross Buchholz (bis 60 Mitarbeiter)
  • Lasertechnik Edelstahl und Blechverarbeitungs GmbH in Quitzow etwa 54 Mitarbeiter
  • Feuerverzinkerei Waldhelm Perleberg-Düpow GmbH, 30 Beschäftigte
  • Waldhelm Pulverbeschichtung Perleberg-Düpow GmbH, 15 Beschäftigte
  • Steinke KG (seit 1879) 14 Mitarbeiter
  • Thiede & Brauer GmbH, 13 Mitarbeiter
  • Höpcke Naturstein GmbH (seit 1886)
  • Prignitzer Fleischzentrale GmbH Perleberg/Quitzow
  • Klöpferholz GmbH & Co. KG
  • Kreiskrankenhaus Prignitz gemeinnützige GmbH
  • Der Rundfunk Berlin-Brandenburg betreibt ein Regionalstudio in Perleberg, das ein Regionalprogramm für die Prignitz sendet.
  • Gerüstbau Dr. Ritter (seit 1985)

Bildung

Gottfried-Arnold-Gymnasium

Die Organisation des Schul- und Bildungswesen unterliegt den Vorgaben des Landes Brandenburg.

Es gibt in Perleberg (Schuljahr 2007/08) folgende, ausschließlich staatliche Schulen:

  • Grundschulen (Klassenstufe 1–6): Rolandschule-Grundschule, Grundschule „Geschwister Scholl“
  • Oberschule (Klassenstufen 7–10): Friedrich-Gedike-Oberschule Perleberg
  • Gymnasium (Klassenstufe 7–13): Gottfried-Arnold-Gymnasium
  • Förderschule: Allgemeine Förderschule
  • Volkshochschule: Kreisvolkshochschule Prignitz

Des Weiteren ist in Perleberg die Kreismusikschule Prignitz zu finden.

Perleberg ist Sitz des staatlichen Schulamtes der Kreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Gottfried Arnold (Theologe) (* 5. September 1660 in Annaberg im Erzgebirge, † 30. Mai 1714 in Perleberg), Pfarrer in Perleberg, Verfasser der „Unparteyischen Kirchen- und Ketzer-Historie“ (1699/1700).
  • Benjamin Bathurst (* 14. März 1784 in London), Britischer Diplomat, der am 25. November 1809 auf bis heute ungeklärte Weise in Perleberg verschwand.
  • August Heinrich Höpfner (*24. März 1830 in Potsdam, † 12. März 1901 in Perleberg), Oberlehrer in Perleberg und Stadt-Poet.
  • Hermann Henneberg (* 31. August 1904 in Magdeburg, † 1. April 1984 in Perleberg), Sportmediziner und Namenspatron einer Laufgruppe.
  • Eva-Maria Hagen (* 19. Oktober 1934 in Költschen) kam nach dem 2. Weltkrieg mit ihrer Familie nach Perleberg und ging hier einige Jahre zur Schule.
  • Angela Merkel (* 17. Juli 1954 in Hamburg), Bundeskanzlerin, ist kurz nach ihrer Geburt mit ihrer Familie in das Dorf Quitzow (heute Stadtteil von Perleberg) gezogen, ihr Vater trat dort eine Stelle als Pfarrer an.

Einzelnachweise

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. Landschaftssteckbrief Perleberger Heide auf der Website des Bundesamtes für Naturschutz
  3. Frieden von Perleberg
  4. Website der Stadt
  5. Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz, Band 3
  6. Jürgen W. Schmidt: Zur Geschichte von Kanalisation und Abwasseraufbereitung in Perleberg in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz, Bd. 7, Perleberg 2007, S. 131-144
  7. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  8. Kerstin Geßner: Eine Stadt wächst hoch hinaus: Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen im westlichen Quartier Perlebergs, Kr. Prignitz. Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz, Bd. 11, 2011, 111-122.
  9. [1]

Weblinks

 Commons: Perleberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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