Atractoscion nobilis
 

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Weißer Seebarsch

Weißer Seebarsch (Atractoscion nobilis)

Systematik
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Echte Barsche (Percoidei)
Familie: Umberfische (Sciaenidae)
Gattung: [[Atractoscion Gill 1862]]
Art: Weißer Seebarsch
Wissenschaftlicher Name
Atractoscion nobilis
(Ayres, 1860)

Der Name Weißer Seebarsch (White Seabass) ist mehrdeutig, aber an der Westküste Nordamerikas ist damit meist Atractoscion nobilis gemeint, ein Umberfisch, der noch mehr als der verwandte Weichfisch, Cynoscion regalis (von der Ostküste) sich zum in Schulen umherschweifenden Fischjäger gewandelt hat. Der Name bedeutet „vornehmer Spindel-Schatten“ (ἄτρακτος Spindel, Pfeil; σκιϖν einer, der Schatten wirft).

Sein großes Maul ist endständig, aber immer noch recht schwach bezahnt – denkt man etwa an Hecht oder Zander. Das kann er sich aber leisten, da er vorwiegend recht zarte Sardinen und Heringe verfolgt; daneben frisst er auch Tintenfische und Krebse (pelagisch und benthisch). Die Schlundzähne sind nicht quetschend, eher reißend, und die unteren Pharyngealia gar nicht (?) verwachsen. Der Rumpf ist ziemlich kompress (seitlich zusammengedrückt), die hintere Hälfte des Bauches sogar gekielt. Man beachte immerhin die „normale“, für einen Umber aber außergewöhnliche Form der Schwanzflosse. An der Basis der Brustflosse sitzt ein rundlicher Hautlappen. Atractoscion hat keine Bartel, kleine Schuppen und nur 24 Wirbel, was bei seiner gestreckten Gestalt verwundern mag (der Zander hat doppelt, ein Hecht dreimal so viele). Die Färbung ist wieder hell silbern ("weiß") mit blauem, kupfernem oder purpurnem Schimmer. D1 XI, D2 I/20-22, A II/7-8 (diese Stacheln sehr klein)

In seiner Evolution spielte sicher die lautliche Koordination des Schwarms eine Rolle. Zwei andere, kleinere Arten kommen im Indischen Ozean und um Australien vor. Er kann fast 1,7 m lang, über 40 kg schwer und an die 20 Jahre alt werden.

Tagsüber hält er sich in Grundnähe (Sand, Tangwälder) ruhig auf, zu jagen beginnt er mit der Dämmerung (wie die meisten Umber). Er kommt nicht an die Küste, entfernt sich aber auch nicht weit von ihr (oder vom Grund in bis 200 m Tiefe). Er kommt zwischen Mexiko (Niederkalifornien) und (vereinzelt bis) Alaska vor.

Als wertvoller Nutz- und gesuchter „Sport"fisch ist er jetzt überfischt und gefährdet, wobei „El Niño“ eine Hauptschuld am oft „zu geringen“ Aufkommen gegeben wird – denn Eier und Larven (pelagisch) werden angeblich genug produziert. Wahrscheinlich spielt hier aber auch diffuse Umweltverschmutzung eine Rolle.

Lit.

M. Vojcovich and R.J. Reed (1983): The white seabass, Atractoscion nobilis, population in California-Mexican waters. State of the fisheries. - CalCOFi Rep. 24.

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