Attera Totus Sanctus
Dark Funeral
Dark Funeral Live 2007
Dark Funeral Live 2007
Gründung 1993
Genre Black Metal
Website http://www.darkfuneral.se
Gründungsmitglieder
Gesang, E-Bass Themgoroth (bis 1996)
E-Gitarre Lord Ahriman
E-Gitarre David „Blackmoon“ Parland (bis 1996)
Schlagzeug Draugen (bis 1994)
Aktuelle Besetzung
Gesang, E-Bass Masse „Emperor Magus Caligula“ Broberg (seit 1996)
E-Gitarre Micke „Lord Ahriman“ Svanberg
E-Gitarre Chaq Mol (seit 2003)
Schlagzeug Dominator (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre Henrik „Typhos“ Ekeroth (1996–1998)
E-Gitarre Matti „Dominion“ Mäkelä (1998–2002)
Schlagzeug Equimanthorn (1994–1996)
Schlagzeug Tomas „Alzazmon“ Asklund (1996–1998)
Schlagzeug Robert „Gaahnfaust“ Lundin (1998–2000)
Schlagzeug Matte Modin (2000-2007)

Dark Funeral ist eine schwedische Black-Metal-Band.

Inhaltsverzeichnis

Bandgeschichte

Die Geschichte von Dark Funeral begann, als „Lord Ahriman“ und David „Blackmoon“ Parland im Jahre 1993 eine Band namens „War Machine“ gründen und diese wenig später in „Dark Funeral“ umbenannten. „Themgoroth“ und „Draugen“ gesellten sich zu dem Duo und nahmen innerhalb eines Jahres eine selbstbetitelte Mini-CD in Dan Swanös Unisound-Studio auf. Nach der Aufnahme dieser Demo verließ Draugen die Band, sein Platz am Schlagzeug wurde von „Equimathorn“ übernommen.

Nachdem die Band mit dem Ergebnis der Aufnahmen des ersten Full-Length-Albums „The Secrets Of The Black Arts“ im Unisound-Studio nicht zufrieden war, wandten sich die Schweden an Peter Tägtgren von Hypocrisy und sein „Abyss“-Studio, um die Platte erneut einzuspielen. Das Album erschien 1996 über „No Fashion Records“ und gilt heute als Kultalbum der schwedischen Black-Metal-Szene. Zum Titelsong wurde auch ein Video gedreht.

Die darauffolgende Zeit war von schweren Line-Up-Problemen geprägt, da zuerst Themgoroth und Equimathorn und schließlich sogar das Gründungsmitglied Blackmoon der Band den Rücken kehrten. Letzterer gründete im Jahr darauf die Band War. Dennoch fanden sich für alle vakanten Posten neue Mitglieder. Henrik „Typhos“ Ekeroth, Tomas „Alzazmon“ Asklund sowie Masse „Emperor Magus Caligula“ Broberg, der ehemalige Sänger von Hypocrisy, traten der Band bei. In der Folgezeit wurde Emperor Magus Caligula neben Lord Ahriman zur wichtigsten Figur in der Geschichte der Band, da er viel Intensität und Aggressivität in die Musik brachte. Auch die Auftritte der Band wurden zusehends exzessiver und blasphemischer, was sich in morbiden Accessoires wie aufgespießten Schweinsköpfen, Blut und Feuerspuck-Darbietungen äußerte.

Mit dem zweiten Full-Length-Album „Vobiscum Satanas“ von 1998 wurden Dark Funeral neben Marduk zu Schwedens wichtigster und einflussreichster Black-Metal-Band. Nach der „Ineffable Kings Of Darkness“-Tour, während der Matti „Dominion“ Mäkelä als Sessionbassist die Band mit seinem Können unterstützte, verließen Typhos und Alzazmon die Band. An ihre Stelle traten der schon erwähnte Dominion und Robert „Gaahnfaust“ Lundin.

Masse „Emperor Magus Caligula“ Broberg auf dem Metalmania Festival, 2005

Es folgten Tourneen in Lateinamerika und Europa. Bald darauf nahm die Band das Mini-Album „Teach Children To Worship Satan“ auf, welches neben dem neuen Lied „An Apprentice of Satan“ Coverversionen bekannter Thrash- und Black-Metal-Bands wie Slayer und Mayhem enthielt. Zu „An Apprentice of Satan“ wurde ein Musikvideo gedreht. „Teach Children To Worship Satan“ erschien Ende des Jahres 2000.

Zusammen mit Immortal, Cannibal Corpse und Deicide bestritten Dark Funeral im selben Jahr die „No Mercy Festival“-Tour. Nachdem Gaahnfaust die Bands verlassen hatte, wurde Matte Modin neuer Schlagzeuger der Band.

2001 nahm die Band schließlich ihren dritten Longplayer „Diabolis Interium“ auf. Die Touren zu diesem Album führten die Band unter anderem nach Japan, Taiwan und Singapur.

Im Jahre 2003 tourte die Band durch Südamerika und schnitt dort Material für ein Livealbum mit, welches 2004 über Regain Records veröffentlicht wurde. Es trug den Titel „De Profundis Clamavi Ad Te Domine“ und wurde in der Besetzung Lord Ahriman, Emperor Magus Caligula, Dominion und Matte Modin aufgenommen.

Das aktuelle Album „Attera Totus Sanctus“ erschien im August 2005. Zuvor nahm die Band erneut an einer „No Mercy“-Tour teil, diesmal mit Nile, Six Feet Under und Dying Fetus.

Am 16. November 2007 ist ihre erste Live-DVD „Attera Orbis Terrarum 1“ erschienen.

Stil

Musikalisches Hauptmerkmal ist das durchgängig sehr hohe Tempo der Lieder. Dark Funeral verzichten auf Keyboards.

Die Texte von Dark Funeral zeugten vor allem zu Blackmoons Zeiten von Hingabe, Verehrung und Mystifizierung Satans und anderer Dämonen. Mit dem Einstieg von „Emperor Magus Caligula“ alias Masse Broberg widerfuhr den Texten eine Änderung weg von der Verehrung der Hölle hin zur Verneinung des Christentums. Die Texte wurden nun blasphemischer und aggressiver, Jesus Christus zum Feindbild erklärt.

Diskografie

[1]

Studioalben

  • 1996: The Secrets Of The Black Arts
  • 1998: Vobiscum Satanas
  • 2001: Diabolis Interium
  • 2005: Attera Totus Sanctus

Live-Alben

  • 2004: De Profundis Clamavi Ad Te Domine

EPs

  • 1994: Dark Funeral
  • 2000: Teach Children To Worship Satan
  • 2000: In The Sign…

DVDs

  • 2007: Attera Orbis Terrarum 1
  • 2008: Attera Orbis Terrarum 2

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c swedishcharts.com: Dark Funeral in der schwedischen Hitparade

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