Auch Nicolò Amati

Nicola Amati, auch Nicolò Amati (* 3. September 1596 in Cremona; † 12. August 1684 ebenda) war ein italienischer Geigenbauer.

Als wichtigstes Mitglied der Amati-Geigenbauerdynastie führte Nicola Amati die Entwicklungen seines Vaters Andrea Amati bis zur Vollkommenheit weiter, indem er die Maße des Korpus, den Lack, die Verhältnisse der Holzstärke der einzelnen Teile sowie die Form der F-Löcher und der Schnecke verfeinerte. Der Gipfel seiner Kunst ist das sogenannte Große Amati-Modell; Diese Violinen zählen mit ihren gelungenen Proportionen bis heute zu den begehrtesten Instrumenten und werden bezüglich ihres Klanges (ihnen wird ein sanfter, süßer Ton nachgesagt) als ideale „Mozart-Geigen“ bezeichnet.

In seiner Werkstatt in Cremona bildete er zudem auch noch zahlreiche Schüler zu prominenten Geigenbauern aus, darunter Andrea Guarneri (Großvater von Giuseppe Guarneri del Gesù), Giovanni Battista Ruggeri, Pietro Giacomo Ruggeri, Francesco Ruggeri, Paolo Grancino und nicht belegt, aber mit Wahrscheinlichkeit auch Antonio Stradivari. In einer Amati Violine wurde ein Signet von Jakob Stainer entdeckt, deshalb kann man zumindest von einem zeitweiligen Aufenthalt Stainers in der Amatiwerkstatt schließen.


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