Aufziehgewebe

Als Teneka bezeichnet man das Aufziehgewebe für Landkarten, Pläne, Urkunden und alle Papierbögen, die gegen Zerreißen geschützt oder vor weiterem Verfall bewahrt werden sollen.

Es wird flächig auf der Rückseite des zu schützenden Dokumentes aufgeklebt und erhöht damit die Stabilität, etwa für häufig gebrauchte Karten. Das Militär war im zweiten Weltkrieg einer der größten Abnehmer, da die meisten Lagepläne und Skizzen mit Teneka verklebt wurden, um das Lagern und die Handhabung zu vereinfachen. Heute ist dieses meist aus leimgetränkter Baumwolle bestehende Gewebematerial nicht mehr so gebräuchlich, es findet aber immer noch in Museen und Archiven Anwendung. In der Zeit von 1900 bis 1950 fehlte Teneka aber in keinem Büro und war damit der Vorläufer der heutigen Lamination.

Teneka wurde von der Firma Schacht & Westeich GmbH in Hamburg in verschiedenen Qualitäten, Breiten und Farben hergestellt.

Literaturnachweis

  • Johannes Erich Heyde: Technik des wissenschaftlichen Arbeitens, Junker und Dünnhaupt, Berlin 1931.

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