Augsburg Airways
Augsburg Airways
Das Logo der Augsburg Airways
Eine Embraer 195 der Augsburg Airways
IATA-Code: IQ
ICAO-Code: AUB
Rufzeichen: LUFTHANSA
mit LH-Flugnummer AUGSBURG AIR
mit IQ-Flugnummer
Gründung: 1980 als Interot Airways
Sitz: Hallbergmoos, DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen: Flughafen München
Unternehmensform: GmbH
Leitung: Bernadette Rampl (CEO), Bärbel Greif (CFO)
Mitarbeiterzahl: 459
Fluggastaufkommen: 1.120.000 (2009)
Allianz: Lufthansa Regional
Vielfliegerprogramm: Miles & More
Flottenstärke: 17
Ziele: National und kontinental

Augsburg Airways ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Hallbergmoos und Basis auf dem Flughafen München. Sie führt unter der Marke Lufthansa Regional Flüge im Auftrag der Lufthansa durch.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ehemaliges Logo der Augsburg Airways

Augsburg Airways wurde 1980 als Firmenflugdienst der Papierfabrik Haindl unter dem Namen Interot Airways gegründet, um firmeninterne Flugverbindungen zwischen Augsburg nach Düsseldorf anbieten zu können.

1986 erfolgte der Start als Linienfluggesellschaft und die Aufnahme des öffentlichen Linienverkehrs zwischen Augsburg und Düsseldorf mit einer Beech King Air 200. In der Folgezeit wurden weitere Flugverbindungen von Augsburg aus eingerichtet: 1990 wurde neben Düsseldorf auch Berlin-Tempelhof, Köln/Bonn und Hamburg angeflogen, 1992 kamen Dresden und Leipzig hinzu, 1994 folgte eine erste ausländische Linienverbindung nach Florenz.

1995 trat Interot Airways der IATA bei. Der Flughafen Augsburg erhielt dadurch den 3-Letter-Code AGB und ist unter dem Metropolitan-Code MUC für München gelistet.

Anfang 1996 wurde Interot Airways in Augsburg Airways umfirmiert. Zudem wurde eine Kooperation mit der Lufthansa im Rahmen der damaligen Regionalflug-Dachmarke Team Lufthansa aufgenommen. Später führte Augsburg Airways dies als Franchisenehmer der neuen Marke Lufthansa Regional fort und bietet seither ihre Flugnummer auch unter Flugnummern der Lufthansa an. Neben Augsburg wurden seither auch Flüge von und nach München angeboten. Im Jahr 1997 wurde eine Verbindung zum Flughafen Frankfurt am Main aufgenommen. In der Folgezeit wurde der Expansionskurs mit der Aufnahme von Charterflügen vorangetrieben.

Mitte Mai 2001 verkaufte die Familie Haindl den Papierkonzern an den finnischen Mitbewerber UPM-Kymmene, behielt jedoch die Fluggesellschaft. 2002 geriet das Unternehmen in eine wirtschaftliche Krise, die zu Einschnitten führte. Das Personal wurde um ein Viertel verringert, vier der 16 Maschinen verleast, Flugverbindungen stillgelegt und der Geschäftsführer ausgewechselt.[1] In der Folge erholte sich das Unternehmen.

Im Jahr 2002 stellte Augsburg Airways ihren Flugbetrieb an den Flughäfen Augsburg und Bayreuth ein.

Am 1. Dezember 2004 wurde statt der Familie Haindl die Cirrus Group Hauptgesellschafter. Diese wiederum ist seit 2008 im Besitz der Aton GmbH.

Seit Herbst 2009 erhielt Augsburg Airways sukzessive mehrere neue, von der Lufthansa bestellte, Embraer 190 und 195 zur Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Die Maschinen tragen mehrheitlich das Corporate Design von Lufthansa Regional, zwei Maschinen sind komplett weiß und tragen nur die Aufschrift "Augsburg Airways". Diese wurden von Augsburg Airways selbst beschafft und werden hauptsächlich für Charterflüge eingesetzt.

Flugziele

Augsburg Airways fliegt im Verbund Lufthansa Regional für Lufthansa zu innerdeutschen und europäischen Destinationen, darunter Paris, Warschau und Bremen. Zudem werden auch Charterflüge unter eigenem Namen angeboten.

Flotte

Eine Embraer 190 der Augsburg Airways

Mit Stand Oktober 2011 besteht die Flotte der Augsburg Airways aus 17 Flugzeugen[2] mit einem Durchschnittsalter von 6,6 Jahren[3]:

Flugzeugtyp aktiv bestellt Anmerkungen Sitzplätze[4]
Bombardier Dash 8Q-400 10 72
Embraer 190 02 100
Embraer 195 05 116
Gesamt 17 -

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. „Augsburger Allgemeine“ vom 3. Dezember 2004: Familie Haindl verkauft Augsburg Airways
  2. ch-aviation.ch - Flotte der Augsburg Airways (englisch) abgerufen am 23. Oktober 2011
  3. airfleets.net - Flottenalter der Augsburg Airways (englisch) abgerufen am 23. Oktober 2011
  4. augsburgair.de - Flotte abgerufen am 16. Mai 2011

Weblinks

 Commons: Augsburg Airways – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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