48er Revolution

Als Revolutionen von 1848/49 werden die Umstürze oder Umsturzversuche in mehreren Ländern Mitteleuropas bezeichnet, die infolge der französischen Februarrevolution von 1848 unternommen wurden. Diese Völkerfrühling-Prozesse hielten teils bis ins Jahr 1849 an. Die Revolutionen oder auch Reformen gelten insbesondere aus deutscher Sicht als gescheitert, viele Aktivisten wanderten danach freiwillig oder unfreiwillig insbesondere in die USA aus, wo sie als Forty-Eighters bekannt wurden.

Überblick

zu den österreichischen Provinzen und Kronländern außerhalb des Deutschen Bundes siehe z.B. Slowakischer Aufstand und die Unterkapitel bei 'Deutsche Revolution 1848/49': Ungarn bzw. bei 'Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich' das Unterkapitel Ungarn und Kroatien, ansonsten im folgenden einen Teil der unter österreichischer Hoheit stehenden italienischen Provinzen

Literatur

  • Manfred Botzenhart: 1848/49. Europa im Umbruch. Paderborn 1998.
  • Dieter Dowe, Heinz-Gerhard Haupt, Dieter Langewiesche (Hrsg.): Europa 1848. Revolution und Reform. Bonn 1998.
  • Wolfgang Hardtwig (Hrsg.): Revolution in Deutschland und Europa 1848/49. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998.
  • Dieter Langewiesche (Hrsg.): Die Revolutionen von 1848 in der europäischen Geschichte. Ergebnisse und Nachwirkungen. München 2000.
  • Wolfgang J. Mommsen: 1848. Die ungewollte Revolution. Die revolutionären Bewegungen in Europa 1830–1849. Frankfurt am Main 1998.
  • Eric Hobsbawm: Europäische Revolutionen. 1789 bis 1848. Kindler, Zürich 1962; erneut 1978, ISBN 3-463-13715-1.
  • Eric Hobsbawm: Nationen und Nationalismus. Mythos und Realität seit 1780. Campus-Verlag, Frankfurt/New York 1991, ISBN 3-593-34524-2.

Weblinks


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