4C/ID-Modell

Das Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell (aus dem Englischen von Four Component Instructional Design, kurz: 4C/ID) ist ein Instruktionsdesign-Modell, das vornehmlich für das Trainieren von komplexen kognitiven Fertigkeiten entwickelt wurde.

Die treibende Kraft hinter dem Modell ist der kognitive Psychologe Jeroen van Merriënboer, der seit Anfang der 1980er Jahre vor allem an der Universität Twente an der Weiterentwicklung des Modells arbeitet. Es basiert auf der von J. Sweller stammenden Cognitive Load Theory. Dieser Theorie zufolge wird die Menge an verbleibenden freien Arbeitsgedächtnisressourcen durch das Ausmaß drei verschiedener „Loads“, dem „intrinsic load“, dem „germane load“ und dem „extraneous load“ bestimmt. Auf Grund dieser Annahmen lassen sich für das 4C/ID-Modell bestimmte Aufgabentypen und Lernmethoden ableiten.

Die vier Komponenten

  1. Lernaufgabe (learning task)
  2. Unterstützende Information (supportive information)
  3. Prozedurale Information (procedural information)
  4. Übung von Teilaufgaben (part-task-practise)

Literatur

  • Jeroen van Merriënboer: Training Complex Cognitive Skills. A Four-Component Instructional Design Model for Technical Training. Educational Technology Pubns, 1997, ISBN 0877782989
  • Jeroen van Merriënboer, Paul A. Kirschner: Ten Steps to Complex Learning - A Systematic Approach to Four-Component Instructional Design. Lawrence Associates Publishers, 2007, ISBN 0-8058-5792-3

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