August Lüttich
August Lüttich

August Lüttich (* 21. Juli 1873 in Halle an der Saale; † unbekannt) war ein deutscher Politiker (SPD).

Nach dem Besuch der Volksschule in Halle erlernte Lüttich, der Sohn eines Kürfers, das Holzbildhauerhandwerk. Bis zur Jahrhundertwende arbeitete er in diesem Beruf in verschiedenen Städten des In- und Auslandes. Von 1900 bis 1905 schrieb er als Redakteur für die Leipziger Volkszeitung. 1905 wurde Lüttich Arbeitersekretär in Leipzig, wo er im selben Jahr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) wurde. Von Januar 1919 bis Juni 1920 saß er zudem als Abgeordneter für den Wahlkreis 29 (Sachsen 2) in der Weimarer Nationalversammlung.

Lüttich war des Weiteren Verfasser mehrerer gewerkschaftlicher und sozialpolitischer Schriften und Mitarbeiter weiterer politischer, gewerkschaftlicher und kommunaler Zeitungen.

Schriften

  • Das Leipziger Gewerkschaftskartell und die Entwicklung und wirtschaftlichen Kämpfe der Leipziger Gewerkschaften, Leipzig 1901.
  • Führer durch das sächsische Einkommensteuergesetz, Leipzig 1910.

Literatur

  • Martin Schumacher, Katharina Lübbe, Wilhelm Heinz Schröder: M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung, 1933–1945. Eine biographische Dokumentation. 3. Auflage. Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5183-1. 

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