Augustinerinnenkloster Rüthen

Das Augustinerinnenkloster St. Margaretha in Rüthen entstand um das Jahr 1480. Es bestand bis 1734. Von 1749 bis 1772 waren dort Ursulinen angesiedelt. Im Ort wird das Gebäude daher heute als Ursulinenkloster bezeichnet.

Die Augustinerinnen betrieben neben dem Gebet Textilherstellung und widmeten sich der Erziehung der Mädchen in Rüthen. Im Jahr 1733 wurde eine Fusion mit dem Kloster Odacker geplant, aber nicht vollzogen. Nach einem Brand einige Zeit Jahre später wurde die Niederlassung aufgegeben. Im Jahr 1749 siedelten sich an dieser Stelle Ursulinen, die ursprünglich aus Dorsten kamen, an. Diese ließen auch das noch heute bestehende Barockgebäude errichten. Allerdings konnte sich die Gemeinschaft nicht halten und die Schwestern kehrten bereits 1772 nach Dorsten zurück.

Das Gebäude wird heute von der örtlichen Volksbank genutzt.

Literatur

  • Géza Jászai (Hrsg.): Monastisches Westfalen. Klöster und Stifte 800–1800. Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster 1982, ISBN 3-88789-054-X, S. 424 (Ausstellungskatalog, Münster, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, 26. September 1982 – 21. November 1982).

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