Aurino
Pietro Aurino
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Daten
Geburtsname Pietro Aurino
Kampfname(n) {{{ringname}}}
Gewichtsklasse Cruisergewicht
Nationalität Italienisch
Geburtstag 16. November 1976
Geburtsort Torre Annunziata
Todestag
Todesort
Stil Rechtsauslage
Größe 1,80 m
Reichweite
Kampfstatistik
Kämpfe 40
Siege 37
K.-o.-Siege 16
Niederlagen 3
Unentschieden
Keine Wertung

Pietro Aurino (* 16. November 1976 in Torre Annunziata) ist ein italienischer Profi-Boxer.

Amateur

Seinen ersten internationalen Erfolg feierte Aurino 1992, als er die in Roseto degli Abruzzi ausgetragene Europameisterschaft der Alterklasse der Kadetten (U-17) im Halbmittelgewicht gewann. 1994 gelang ihm er als Halbschwergewichtler der Sieg bei den Juniorenweltmeisterschaften in Istanbul.

Im Jahr 1995 nahm er an der Amateurweltmeisterschaft in Berlin teil, unterlag dort jedoch in der zweiten Turnierrunde gegen den späteren Sieger Antonio Tarver. Er gewann dann aber im selben Jahr die Militärweltmeisterschaft in Rom, dort schlug er im Finale den Deutschen Thomas Ulrich. 1996 wurde er dann in Vejle Europameister und qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Atlanta. Dort hatte er Lospech und traf schon im Achtelfinale auf den späteren Olympiasieger Wassili Schirow aus Kasachstan, gegen den er nach Punkten verlor.

Profi

1997 wechselte Aurino in das Profilager. Im November 1998 gewann er den italienischen Meistertitel im Cruisergewicht. Am 8. April 2000 kämpfte er gegen WBO-Titelträger Johnny Nelson erstmals um einen Weltmeistertitel, verlor aber durch technischen KO in der siebten Runde. Auch sein zweiter Anlauf auf einen Weltmeistertitel war erfolglos: am 11. November 2001 unterlag er gegen den WBC-Titelträger Juan Carlos Gómez ebenfalls vorzeitig. Im Jahr 2002 gewann er dann die EU-Meisterschaft sowie den Europameistertitel.

Am 16. Dezember 2006 trat er im Kampf um den EU-Titel im Cruisergewicht gegen Marco Huck an. Der von Beginn an von beiden Seiten hitzig und sehr unsauber geführte Kampf endete in der zweiten Runde kontrovers: Nach zwei absichtlichen Kopfstößen Aurinos revanchierte sich Huck mit einem Knietritt. Da anschließend allerdings nur Aurino für seine Unsportlichkeit mit einem Punktabzug bestraft wurde, verließ Aurino verärgert kurzzeitig den Ring und disqualifizierte sich damit nach Regeln der EBU selber.

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