Aushra Augustinavichiute
Aušra Augustinavičiūtė.

Aušra Augustinavičiūtė (Pseudonym: Augusta; * 4. April 1927 in Kaunas, Litauen; † 19. August 2005) war eine litauische Psychologin und Ökonomin, Autorin diverser wissenschaftlicher Werke sowie Gründerin der Sozionik.

Aušra Augustinavičiūtė wurde 1928 als Tochter eines Verlegers in der Nähe von Kaunas in Litauen geboren.

Ausbildung

1953 promovierte sie an der ökonomischen Fakultät der Universität Vilnius zur Ökonomin und arbeitete als Finanzministerin in der damaligen Sowjetrepublik und später als Lehrerin für Politische Ökonomie an verschieden Bildungseinrichtungen in Vilnius.

Ihre Herkunft aus dem Bildungsbürgertum ermöglichte ihr vor dem Zweiten Weltkrieg das Studium von Publikationen aus dem (später) "kapitalistischen" Ausland. Ihre dem sowjetischen System wenig genehmen Arbeiten wurden somit auch nicht in ihrer Schaffenszeit, sondern erst in den 1990er Jahren veröffentlicht.

Begründung der Sozionik

In den 1970er Jahren entwickelte Aušra Augustinavičiūtė, die sich ihre Psychologiekenntnisse autodidaktisch angeeignet hatte, ein Modell, das Menschen in Klassen einordnet und mit Hilfe dieser Klassifizierung die Beziehung von verschiedenen Personen untereinander voraussagen sollte.

Das war die Geburtsstunde der Sozionik - eines psychologischen Modells, das dem MBTI ähnlich ist, aber unabhängig davon entwickelt wurde. Sie selber beschreibt sich in dem Modell als ENTp (intuitiv-logisch extrovertiert).


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