5. Gebirgs-Division
5. Gebirgs-Division

Truppenkennzeichen und Wappen[1]
Aktiv 25. Oktober 1940[1]–8. Mai 1945 (Kapitulation) [1]
Land Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Truppengattung Gebirgsjäger
Typ Gebirgsdivision
Grobgliederung Gliederung
Aufstellungsort Salzburg / Zell am See
Spitzname Gamsbock-Division oder Sumpfjäger-Division[2]
Zweiter Weltkrieg Balkanfeldzug

Luftlandeschlacht um Kreta
Krieg gegen die Sowjetunion

Leningrader Blockade

Italien 1944

Schlacht um Monte Cassino
Kommandeure
Liste Kommandeure
Insignien
Truppenkennzeichen und Wappen: Die Gämse
Angehörige der Division über Kreta

Die 5. Gebirgs-Division war ein Großverband der Gebirgstruppe der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Division wurde am 25. Oktober 1940 im Raum SalzburgZell am See aufgestellt, gebildet aus Teilen der 1. Gebirgs-Division (Gebirgsjägerregiment 100 und Gebirgsartillerie), der inzwischen motorisierten 10. Infanteriedivision und anderen frei gewordenen Truppenteilen.[1]

Unter Julius Ringel nahm sie 1941 am Krieg gegen Griechenland teil, durchstieß die Metaxas-Linie und drang über Saloniki und die Thermopylen bis nach Athen vor. Im Mai nahmen Teile der Division am Luftlandeunternehmen gegen Kreta teil, bei dem die Insel erobert wurde. Weitere Teile der Division wurden später nach Kreta verlegt und übernahmen Sicherungsaufgaben. Nach drei Monaten Erholung im Raum Salzburg wurde die Division an die sowjetische Front verlegt und nahm dort an Angriffs- und Stellungskämpfen an der Newa, am Wolchow und am Ladogasee teil.[1]

Nach verlustreichen Abwehrkämpfen wurde die Truppe im November 1943 nach Oberitalien transportiert und nahm unter anderem an der schweren Abwehrschlacht um Monte Cassino teil. Es folgten Stellungskämpfe in der Lombardei und dann Sicherungsaufgaben in den Westalpen, am Monte Viso und am Kleinen St. Bernhard. Im Mai 1945 kapitulierten die Reste im Raum Turin.[1]

Gliederung

  • Gebirgsjäger-Regiment 85
  • Gebirgsjäger-Regiment 100
  • Gebirgs-Artillerie-Regiment 95
  • Gebirgs-Panzerjäger-Abteilung 95
  • Gebirgs-Aufklärungs-Abteilung 95
  • Gebirgs-Pionier-Bataillon 95
  • Gebirgs-Nachrichten-Abteilung 95
  • Gebirgs-Sanitäts-Abteilung 95
  • Gebirgs-Feldersatz-Bataillon 95
  • Gebirgs-Nachschubtruppen 95

Kommandeure

  • Generalleutnant Julius Ringel Bis 10. Februar 1944
  • Generalleutnant Max-Günther Schrank 10. Februar 1944 - 18. Januar 1945
  • Generalmajor Hans Steets 18. Januar 1945 - 8. Mai 1945

Weblinks

Literatur

  • Julius Ringel, Hurra, die Gams!, Stocker-Verlag, 9. Auflage, 1994, ISBN 3702000704

Einzelnachweise

  1. a b c d e f "Lexikon der Wehrmacht: 5. Gebirgs-Division"
  2. Wendel, Marcus (2004) "axishistory.com: 5. Gebirgs-Division (engl.)". 2. September 2008.

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