500 beste Songs aller Zeiten

Die 500 besten Songs aller Zeiten (The 500 Greatest Songs of All Time) ist eine im Jahr 2004 von der amerikanischen Pop-Zeitschrift Rolling Stone veröffentlichte Liste mit den aus ihrer Sicht 500 besten Songs aller Zeiten. Die Liste hat bis heute einen großen Einfluss auf den Verkauf einzelner Singles. Plattenläden und Künstler weisen auf den Platz in der Liste hin.

Wie auch schon bei der bereits 2003 veröffentlichten Liste der „500 besten Alben aller Zeiten“ gab es auch auf die Veröffentlichung dieser Liste hin heftige Kontroversen. Fans von nicht berücksichtigten Gruppen beschwerten sich – vor allem die Freunde von Hip-Hop und neuerer Popmusik. Besonders auffällig erschien den Enttäuschten, dass Songtitel bzw. Bandname der ersten zwei Plätze namentlich einen direkten Bezug zum Titel der Zeitschrift aufweisen.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Die gesamte Liste wurde von Musikern, Produzenten und Kritikern, die eine Jury von insgesamt 172 Personen bildeten, gewählt. Jeder konnte 50 Stimmen abgeben, welche Songs (nach seiner Meinung) die wichtigsten der gesamten Musikgeschichte waren. Mit abgestimmt haben unter anderen Ozzy Osbourne, Art Garfunkel, Elvis Costello, Joni Mitchell, Berry Gordon. Dabei erschien vielen Unzufriedenen besonders auffällig, dass einige Mitglieder, die bekannt waren, sich selber hätten wählen können.

Die Liste (die ersten 50 Songs)

  1. Like a Rolling Stone, Bob Dylan
  2. Satisfaction, The Rolling Stones
  3. Imagine, John Lennon
  4. What’s Going On, Marvin Gaye
  5. Respect, Aretha Franklin
  6. Good Vibrations, The Beach Boys
  7. Johnny B. Goode, Chuck Berry
  8. Hey Jude, The Beatles
  9. Smells Like Teen Spirit, Nirvana
  10. What'd I Say, Ray Charles
  11. My Generation, The Who
  12. A Change Is Gonna Come, Sam Cooke
  13. Yesterday, The Beatles
  14. Blowin' in the Wind, Bob Dylan
  15. London Calling, The Clash
  16. I Want to Hold Your Hand, The Beatles
  17. Purple Haze, Jimi Hendrix
  18. Maybellene, Chuck Berry
  19. Hound Dog, Elvis Presley
  20. Let It Be, The Beatles
  21. Born to Run, Bruce Springsteen
  22. Be My Baby, The Ronettes
  23. In My Life, The Beatles
  24. People Get Ready, The Impressions
  25. God Only Knows, The Beach Boys
  26. A Day in the Life, The Beatles
  27. Layla, Derek and the Dominos
  28. (Sittin on) the Dock of the Bay, Otis Redding
  29. Help!, The Beatles
  30. I Walk the Line, Johnny Cash
  31. Stairway To Heaven, Led Zeppelin
  32. Sympathy for the Devil, The Rolling Stones
  33. River Deep - Mountain High, Ike and Tina Turner
  34. You’ve Lost That Lovin’ Feelin’, The Righteous Brothers
  35. Light My Fire, The Doors
  36. One, U2
  37. No Woman, No Cry, Bob Marley and the Wailers
  38. Gimme Shelter, The Rolling Stones
  39. That'll Be the Day, Buddy Holly and the Crickets
  40. Dancing in the Street, Martha and the Vandellas
  41. The Weight, The Band
  42. Waterloo Sunset, The Kinks
  43. Tutti Frutti, Little Richard
  44. Georgia on My Mind, Ray Charles
  45. Heartbreak Hotel, Elvis Presley
  46. Heroes, David Bowie
  47. Bridge Over Troubled Water, Simon and Garfunkel
  48. All Along the Watchtower, Jimi Hendrix
  49. Hotel California, The Eagles
  50. The Tracks of My Tears, Smokey Robinson and the Miracles

Die am häufigsten vertretenen Interpreten

  1. The Beatles mit 23 Songs
  2. Rolling Stones mit 14 Songs
  3. Bob Dylan mit 12 Songs
  4. Elvis Presley mit 11 Songs
  5. The Beach Boys und Jimi Hendrix mit je 7 Songs
  6. Chuck Berry, James Brown, Led Zeppelin, Prince, Sly & The Family Stone und U2 mit je 6 Songs
  7. The Clash, The Drifters, Elton John, Little Richard, Ray Charles und The Who mit je 5 Songs

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