RheinEnergie Köln

RheinEnergie Köln
Köln 99ers
Logo der Köln 99ers
Gründungsjahr 1999
Vereinsfarben Rot/Weiß
Liga BBL Herren

NBBL U 19
2.DBBL Damen
RBBL Rollstuhl-BBL
2. Rollstuhl-BBL

Mitglieder SG Köln 99ers: 694
(Stand: 31. Dez. 2008)
Spielstätte EnergyDome (3.200 Plätze)
LanxessArena (18.000 Plätze)
Anschrift Girlitzweg 30
50829 Köln
Internetseite www.koeln99ers.de

Die Köln 99ers sind seit der Spielzeit 2001/2002 ein erfolgreicher Verein der Basketball-Bundesliga. Gleich in der ersten Spielzeit erreichten die 99ers das Play-Off-Finale, 2004, 2005 und 2007 gewann der Verein den BBL-Pokal und wurde 2006 Deutscher Meister. Die Spiele werden im EnergyDome ausgetragen und in der Vergangenheit bei besonderen Gegnern auch in der KölnArena. In der Saison 2007/2008 wurden keine Spiele mehr in der KölnArena ausgetragen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ehemaliges Logo der Mannschaft als RheinEnergie Köln

Die Trägervereine Köln BasCats und DJK Köln-Nord gründeten 1999 die Spielgemeinschaft Cologne 99ers. Die erste Herrenmannschaft erhielt im Juni 2001 als Regionalligameister eine Wildcard und kam somit ohne sportliche Qualifikation in die Basketball-Bundesliga. Die Mannschaft wurde aus dem Amateurbereich ausgegliedert und durch die American Sports GmbH geführt. Erklärtes Ziel war es, die Tradition und die Erfolge des BSC Saturn Köln fortzuführen (Deutscher Meister 1981, 82, 87 und 88; Pokalsieger 1980, 81 und 83).

Die Mannschaft firmierte in der ersten Saison unter dem Namen RheinEnergy Cologne, wurde ein Jahr später an den Namen des Hauptsponsors RheinEnergie angepasst und in RheinEnergie Cologne geändert. Ab der Saison 2003/2004 wurde die Mannschaft in RheinEnergie Köln unbenannt. Im Sommer 2007 verlängerte die RheinEnergie AG den Vertrag als Hauptsponsor nicht, infolge dessen wurde der Verein im Juli 2007 in Köln 99ers umbenannt.

Nachdem auch der Gesellschafter der GmbH im Januar 2008 seine finanzielle Förderung einstellen musste, stellte der Verein einen Insolvenzantrag [1]. Während die drei wichtigsten Spieler Immanuel McElroy, Aleksander Nadjfeji und Toby Bailey den Verein verließen, konnte der Spielbetrieb jedoch aufrechterhalten werden. Im Februar 2008 wurden mit dem Hamburger Kaufmann Jürgen Wollny und dem Kölner Bauunternehmer Anton Bausinger zwei neue Sponsoren gefunden [2]. Die Lizenz wurde im März 2008 auf die neu gegründete Köln 99ers Basketball GmbH & Co KG übertragen [3].

Erfolge

Bereits in der ersten Saison 2001/02 wurden die 99ers unter Trainer Svetislav Pesic deutscher Vizemeister (hinter ALBA Berlin).

In der Saison 2002/03 wurde der Verein Vize-Pokalsieger (gegen ALBA Berlin).

In der Saison 2003/04 gewann der Verein mit dem BBL-Pokal den ersten nationalen Titel (80:71 gegen Opel Skyliners Frankfurt). Ein Jahr später (Saison 2004/05) wurde dieser Titel erneut gewonnen (85:75 gegen Telekom Baskets Bonn). Außerdem erreichte die Mannschaft als einziges deutsches Team 2003/04 und 2004/05 das Achtelfinale des ULEB Cups. Nach der Euroleague ist dieser Wettbewerb der bedeutendste auf europäischer Ebene.

Durch das frühe Ausscheiden in den Play-Off-Spielen der Saison 2004/05 konnten die 99ers in der folgenden Saison nur im FIBA EuroCup, dem dritten europäischen Wettbewerb teilnehmen, in dem nur jeweils zwei US-amerikanische Spieler spielberechtigt waren. Der Verein nahm auf diese Beschränkung keine Rücksicht, sondern verpflichtete vier US-Amerikaner; mit der Konsequenz, das jeweils zwei von ihnen pausieren mussten, was den jungen deutschen Spielern zusätzliche Einsatzzeiten und die Chance auf internationale Erfahrungen verschaffte. Trotzdem wurden die 99ers die erste Runde als Gruppenerster (Gruppengegner: BC Zadar, CB Gran Canaria und Passe-Partout Basket Groot Leuven) und die zweite Runde als Gruppenzweiter (Gruppengegner: Maroussi Honda Athen, Pallacanestro Cantu und Dynamo Moskau Region). Erst im Viertelfinale scheitertern die 99ers im Modus Best of three knapp gegen den BC Kiew. Nach Abschluss der Hauptrunde konnten die 99ers in der Saison 2005/06 als Tabellendritter erneut in die Play-Offs einziehen. Dem 3:0-Erfolg (in der Serie Best of five) im Viertelfinale gegen Ludwigsburg folgte ein 3:2-Erfolg gegen den amtierenden Meister Bamberg. Im Finale um die deutsche Meisterschaft konnte sich die Mannschaft mit 3:1 gegen ALBA Berlin durchsetzen.

In der Saison 2006/07 konnten sich die 99ers im Pokal-Wettbewerb nach Siegen in Karlsruhe (65:79) und gegen ALBA Berlin (74:69) für das Top-Four-Turnier in Hamburg qualifizieren. Dort schlug man im Halbfinale EnBW Ludwigsburg mit 85:74 und im Finale die Artland Dragons aus Quakenbrück mit 60:58. Die Hauptrunde beendeten die 99ers als Fünfter und qualifizierten sich damit für die Play-Offs. Im Viertelfinale wurden die Eisbären Bremerhaven knapp mit 3:2 (nach Spielen) besiegt, mit dem gleichen Ergebnis unterlag der Verein im Halbfinale gegen die Artland Dragons.

Zusammenfassung der Erfolge

  • Vizemeister 2001/02
  • Vize-Pokalsieger 2002/03
  • Teilnahme am ULEB-Cup-Achtelfinale 2003/04
  • Deutscher Pokalsieger 2003/04
  • Teilnahme am ULEB-Cup-Achtelfinale 2004/05
  • Deutscher Pokalsieger 2004/05
  • Teilnahme am FIBA-EuroCup-Viertelfinale 2005/06
  • Deutscher Meister 2005/06
  • Teilnahme an der Euroleague regular season 2006/07
  • Deutscher Pokalsieger 2006/07

Trainer und Spieler der Saison 2008/2009

  • Headcoach: Zoran Kukic
  • Assistent: Phillipp Köchling
Spieler
Nationalität Nummer Name Geb.datum Größe Position Vertrag bis
USA 5 Michael-Hakim Jordan * 24.06.77 1,83 G 2009
Slowenien 8 Jasmin Catovic * 18.11.83 1,99 G, F 2009
USA 9 Julian Terrell * 16.04.84 2,06 C 2009
Montenegro) 10 Stevan Milosevic * 03.10.85 2,11 C 2009
Australien 11 Zarryon Fereti * 15.05.84 1,91 G 2009
Deutschland 13 Manuel Krumbach * 12.07.90 2,03 F 2009
Deutschland 15 Florian Nesgen * 22.10.89 1,96 G 2009
Deutschland 16 Joel Mondo * 09.08.88 1,83 G 2009
Deutschland 17 Philipp Schwethelm * 01.05.89 2,00 G 2009
Deutschland 18 Tibor Pleiß * 02.11.89 2,15 C 2009
USA 21 Robert Turner * 21.09.82 2,06 F 2009
USA 24 Jeremy Hunt * 18.08.83 1,96 G 2009
Serbien 33 Stefan Nikolic * 13.08.87 1,92 G 2009
Deutschland 35 Raed Mostafa * 05.04.84 2,03 G, F 2010
Deutschland 44 Björn Schoo * 13.06.81 2,13 C 2009
Bosnien-Herzegowina) 51 Edin Bavcic * 06.05.84 2,10 F 2009

Zugänge: Edin Bavcic (Kepez Belediyesi Antalya), Björn Schoo (Kaiserslautern Braves), Jeremy Hunt (Kaiserslautern Braves), Danilo Smigic (Pardubice/CZE), Manuel Krumbach (Köln 99ers NBBL), Joel Mondo (Köln 99ers NBBL), Robert Turner (Harlem Globetrotters), Zarryon Fereti (St. Bonaventure, NCAA), Raed Mostafa (Horsens IC, DK), Julian Terrell (FC Porto), Jasmin Catovic (Hopsi Polzela, SLO), Stefan Nikolic (Enisey Krasnoyarsk, RUS), Jamon Gordon (Artland Dragons), Guido Grünheid (Groningen, NL), Michael-Hakim Jordan (Brose Baskets), Stevan Milosevic (Roter Stern Belgrad)

Abgänge: Sasa Obradovic (Trainer; BC Kiew), Derek Raivio (TBB Trier), Milko Bjelica (Lietuvos Rytas Vilnius, LIT), Roy Booker (Nykk, HUN), Nedzad Sinanovic (Real Madrid CF, SPA), Misan Nikagbatse (Basket Napoli/ITA), Nikita Jakimov (Ziel unbekannt), Brian Green (Entente Orleans/FRA), Marko Kešelj (Roter Stern Belgrad), Yassin Idbihi (CSP Limoges, FR), Danilo Smigic (Ziel unbekannt), Guido Grünheid (Egaleo Athen), Jamon Gordon, Drasko Prodanovic

Quellen

  1. Köln 99ers stellen Insolvenzantrag
  2. Die Köln 99ers - ein Rückblick und Ausblick
  3. Website BBL

Weblinks


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