57. Infanterie-Division
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57. Infanterie-Division

Emblem der 57.Infanterie-Division
Aktiv 26. August 1939[1]–1944 (Kapitulation) [1]
Land Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Truppengattung Infanterie
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Gliederung
Garnison Landshut
Zweiter Weltkrieg Krieg gegen die Sowjetunion 1941–1945
Schlacht von Stalingrad
Kommandeure
Liste der Kommandeure

Die 57. Infanteriedivision war ein Großverband der Wehrmacht und kämpfte vornehmlich in der Sowjetunion.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 26. August 1939 erfolgte die Aufstellung der 57. Infanterie-Division als Division der "2. Welle" in Landshut. Die drei in Bayern stationierten Infanterie-Divisionen stellten mit Reservisten die drei Infanterie-Regimenter, das Artillerie-Regiment und alle selbständigen Bataillone und Abteilungen auf. So entstanden mit jeweils drei Bataillonen die Infanterie-Regimenter 179, 199 sowie 217, deren Standorte waren München, Freising und Eichstätt.

Polen

Polenfeldzug 4. September 1939 bis 30. Oktober 1939

Frankreich

Westfeldzug 10. Mai 1940 bis 26. April 1941

Russland

Russlandfeldzug vom 22. Juni 1941 bis zu ihrer Vernichtung durch die sowjetische Großoffensive mit dem Decknamen Operation Bagration während der Kesselschlacht bei Minsk Anfang Juli 1944.

Gliederung

Stand 26. August 1939

  • Infanterie-Regiment 179, I.-III. Bataillon
  • Infanterie-Regiment 199 (21. September 1939 "List"), I.-III. Bataillon
  • Infanterie-Regiment 217, I.-III. Bataillon
  • Artillerie-Regiment 157, I.-IV. Abteilung
  • Divisionseinheit 157
  • Feld-Ersatz-Bataillon 157
  • Panzer-Jäger-Abteilung 157
  • Aufklärungs-Abteilung 157
  • Pionier-Bataillon 157
  • Nachrichten-Abteilung 157
  • Divisions-Nachschubs-Truppe 157, Infanterie-Divisions-Nachschubführer 157
  • Im Februar 1942 Tausch der Infanterie-Regimenter mit der 62. Infanterie-Division. Die 57. Infanterie-Division bekommt das Infanterie-Regiment 164 und gibt das Infanterie-Regiment 179 ab.
  • Am 18. August 1943 wird das Grenadier-Regiment 676 der Division unterstellt und am 1. November 1943 eingegliedert und das Grenadier-Regiment 164 aufgelöst.
  • Nach dem Ausbruch aus dem Kessel von Tscherkassy aufgefrischt. Das Grenadier-Regiment 676 wird am 20. April 1944 umbenannt in Grenadier-Regiment 164.

Stand 20. April 1944

  • Grenadier-Regiment 164, I. und II Bataillon
  • Grenadier-Regiment 199 "List", I. und II Bataillon
  • Grenadier-Regiment 217, I. und II Bataillon
  • Artillerie-Regiment 157, I.-IV. Abteilung
  • Divisionseinheit 157
  • Feld-Ersatz-Bataillon 157
  • Panzer-Jäger-Abteilung 157
  • Aufklärungs-Abteilung 157
  • Pionier-Bataillon 157
  • Nachrichten-Abteilung 157
  • Divisions-Nachschubs-Truppe 157, Infanterie-Divisions-Nachschubführer 157
  • Divisions-Füsilier-Bataillon (A.A.) 57
  • Im Juni 1944 wird die Division bei Mogilew vernichtet, Reste in die Divisions-Gruppe 57 der Korps-Abteilung G

Ersatz

Die nachfolgenden Einheiten der Division Nr. 157 stellten den Ersatz für die 57. Infanterie-Division

  • Infanterie-Ersatz-Regiment 157
  • Infanterie-Ersatz-Bataillon 199

Kommandeure

  • Generalleutnant Oskar Blümm (1. September 1939 bis 25. September 1941)
  • Generalmajor Anton Dostler (26.September 1941 bis 9. April 1942)
  • Generalleutnant Oskar Blümm (10. April 1942 bis 9. Oktober 1942)
  • Generalleutnant Friedrich Siebert (10. Oktober 1942 bis 19.Februar 1943)
  • Generalmajor Otto Fretter-Pico (20. Februar 1943 bis 1. September 1943)
  • Generalleutnant Vincenz Müller (1. September 1943 bis 19. September 1943)
  • Generalmajor Adolf Trowitz (19. September 1943 bis 7. Juli 1944)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b "57. Infanterie-Division im Lexikon der Wehrmacht.de" Abgerufen 12. Oktober 2008

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