58. Infanterie-Division
58. Infanterie-Division

Truppenkennzeichen
Aktiv 26. August 1939[1]–April 1945 (Kapitulation) [1]
Land Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Truppengattung Infanterie
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Gliederung
Stärke Soll: 14.000
Garnison Liegnitz
Zweiter Weltkrieg Polenfeldzug

Westfeldzug
Krieg gegen die Sowjetunion 1941-1945

Leningrader Blockade
Kesselschlacht von Demjansk
Schlacht um Ostpreußen
Kommandeure
Liste der Kommandeure

Die 58. Infanterie-Division war ein Großverband der deutschen Wehrmacht und wurde am 26. August 1939 in Lüneburg gebildet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erster Einsatz der Division war der Westfeldzug vom 10. Mai 1940 bis zum 25. Juni 1940. Danach diente sie bis zum 20. April 1941 als Besatzungstruppe in Belgien.

Ab dem 21. April wurde die Truppe in Ostpreußen versammelt, um dann ab dem 22. Juni 1941 am Krieg gegen die Sowjetunion teilzunehmen. Die 58. Infanterie-Division drang bis nach Leningrad vor und war dort in Stellungskämpfe verwickelt. Es folgten Kämpfe am Wolchow, an der Landbrücke Demjansk, bei Krassny Bor, bei Mga, bei Newel, Strugi Krassnyje und an der Narwa. Nach der Sommerschlacht 1944 im Düna-Raum, der Verteidigung im Brückenkopf Memel und den Angriffs- und Abwehrschlachten im Samland gelangten die Reste der 58. Infanterie-Division über die Frische Nehrung in die Weichselniederung, wo bei Stutthof ein Auffangplatz eingerichtet war. Von dort erfolgte die Überfahrt zur Halbinsel Hela. Die letzten Soldaten der Division unter Oberst Eggemann gingen in russische Gefangenschaft.

Gliederung

1939

  • Infanterie-Regiment 154
  • Infanterie-Regiment 209
  • Infanterie-Regiment 220
  • Artillerie-Regiment 158
  • Feldersatz-Bataillon 158
  • Pionier-Bataillon 158
  • Panzerabwehr-Abteilung 158
  • Aufklärungs-Abteilung 158
  • Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 158
  • Infanterie-Divisions-Nachschubführer 158[1]

1944

  • Grenadier-Regiment 154
  • Grenadier-Regiment 209
  • Divisions-Füsilier-Bataillon 58
  • Artillerie-Regiment 158
  • Pionier-Bataillon 158
  • Panzerjäger-Abteilung 158
  • Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 158
  • Divisions-Versorgungs-Regiment 158[1]

Kommandeure

  • Generalleutnant Iwan Heunert 1. September 1939 - 4. September 1940
  • Generalleutnant Dr. Friedrich Altrichter 4. September 1940 - 2. April 1941
  • Generalleutnant Karl von Graffen 2. April 1941 - 1. Mai 1943
  • General der Artillerie Wilhelm Berlin 1. Mai 1943 - 7. Juni 1943
  • Generalleutnant Curt Siewert 7. Juni 1943 - 13. April 1945
  • Oberst Fritz Klasing 13. April 1945 - Mai 1945[2]

Literatur

  • von Zydowitz, Kurt, Die Geschichte der 58. Infanterie-Division 1939 - 1945, Potzdun 1952.

Einzelnachweise

  1. a b c d "58. Infanterie-Division im Lexikon der Wehrmacht.de" Abgerufen 12. Oktober 2008
  2. Wendel, Marcus (2004). „axishistory.com: 58. Infanterie-Division (engl.)“ Abgerufen 12. Oktober 2008.

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