Avinash K. Dixit

Avinash Kamalakar Dixit (* 6. August 1944 in Bombay, heute Mumbai) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der Universität Princeton.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Avinash Dixit besuchte die Universität Bombay und schloss diese in den Fächer Mathematik und Physik 1963 mit einem Bachelor of Science ab. Daran schloss er ein Studium der Mathematik an der Universität Cambridge an welches er mit dem Bachelor of Arts abschloss. Seinen Ph.D. erhielt Dixit weitere drei Jahre später für Wirtschaftswissenschaften am Massachusetts Institute of Technology wo er drei Jahre als Research Assistant gearbeitet hatte. Später, 1972, 1977 und 1994, war er an diesem Institut als Gastprofessor tätig. Nach dem erhalte des Ph. D. ging er als außerordentlicher Professor an die University of California, Berkeley und lehrte von 1970 bis 1974 am Balliol College der Universität Oxford. Parallel dazu hielt Dixit 1972 Vorlesungen als Gastprofessor am Massachusetts Institute of Technology. Nachdem er die Universität Oxford verlassen hatte wurde er Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Warwick. 1980 wurde er Mitglied der Econometric Society deren Präsident er 2001 war. 1981 wurde Avinash Dixit Professor für Wirtschaft und Internationale Beziehungen an der Universität Princeton. Ebenfalls 1981 wurde er Mitherausgeber des Bell Journal of Economics was er bis 1983 blieb. 1990 bis 1994 war er erneut Mitherausgeber einer Zeitschrift, diesmal der Econometric Society Monograph Series. 1996 wurde ihm von der Norwegischen Handelshochschule der Ehrendoktortitel verliehen. Nachdem Dixit 2001 Präsident der Econometric Society war, folgte im Jahr darauf die Stellung als Vizepräsident der American Economic Association (AEA). 2007 wurde er zum Präsidenten der AEA gewählt[1]. Am 19. Juli 2007 erhielt er von der Universität Warwick einen Ehrendoktor für Rechtswissenschaften (Honorary Doctor of Laws)[2]

Wissenschaftliche Arbeit

Zusammen mit Barry Nalebuff übertrug Dixit das Modell der Spieltheorie von der Mathematik auf die Wirtschaftswissenschaften, die Politik und auch auf den Alltag[3].Das Buch dazu[4] wurde bisher in zehn Sprachen übersetzt, darunter Deutsch, Chinesisch, Japanisch und Hebräisch[5]. Dixit forschte ebenfalls zu prinzipal-agent-theoretischen Problemen der Diamantenindustrie.

Werke

  • Optimization in Economic Theory, Oxford 1976, ISBN 978-0198772101
  • The Theory of Equilibrium Growth, Oxford 1976, ISBN 978-0198770817
  • Theory of International Trade : A Dual, General Equilibrium Approach, zusammen mit Victor D. Norman, 1980, ISBN 0-521-29969-1
  • The Art of Smooth Pasting, 1993, ISBN 978-0415269377
  • Spieltheorie für Einsteiger : strategisches Know-how für Gewinner, zusammen mit Barry J. Nalebuff, Stuttgart 1997, ISBN 3-7910-1239-8
    • englisches Original Thinking Strategically: The Competitive Edge in Business, Politics, and Everyday Life, 1991
  • Games of Strategy, zusammen mit Susan Skeath, 1999, ISBN 978-0393974218

Weblinks

Fußnoten

  1. Website der American Economic Association
  2. http://www2.warwick.ac.uk/fac/soc/economics/news/?newsItem=094d43af14ac0cba0114ac92750004c0
  3. http://www.karrierefuehrer.de/web-channel/finanzdienstleistungen/spieltheorie.html
  4. Titel: Thinking Strategically: The Competitive Edge in Business, Politics, and Everyday Life
  5. CURRICULUM VITAE: AVINASH K. DIXIT. Stand Juli 2007 auf der Website der Princeton University

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