Aviva Verlag

Der AvivA Verlag wurde 1997 von der Literaturwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin Britta Jürgs gegründet und hat seinen Sitz in Berlin-Moabit. Schwerpunkte des Verlagsprogramms liegen bei Romanen der 20er-Jahre und Werken zu Frauen in Kunst und Kulturgeschichte. Der Verlag ist Mitglied der Kurt-Wolff-Stiftung zur Förderung unabhängiger Verlage. [1]
Die AvivA-Verlegerin Britta Jürgs wurde vom Branchennetzwerk BücherFrauen für ihren „Einsatz und Enthusiasmus (…) Frauen die Präsenz zu verschaffen, die deren Werk und Wirken zustehen“ [2] zur „BücherFrau des Jahres 2011“ gewählt.

Inhaltsverzeichnis

Programm

In der Reihe Wiederentdeckte Schriftstellerinnen veröffentlicht der Verlag in Erst- und Neuauflagen Werke aus den 20er- und 30er-Jahren von deutschsprachigen jüdischen Autorinnen wie Victoria Wolff, Lili Grün, Alice Berend, Ruth Landshoff-Yorck, Alice Rühle-Gerstel oder Vicki Baum. Die Künstlerinnen-Reihe widmet sich in Porträts, Biografien und Anthologien Frauen aus der Kunst- und Kulturgeschichte. Werke von Gegenwartsautorinnen wie Esther Dischereit oder Silvia Tennenbaum und Reiseanthologien ergänzen das Programm.

Titel (Auswahl)

  • In den Tiefen der Hölle, von Ruth Landshoff-Yorck
  • Alles ist Jazz, von Lili Grün
  • Die Edelkomparsin von Sanary, von Hilde Stieler
  • Das weiße Abendkleid, von Victoria Wolff
  • Der Herr Direktor, von Alice Berend
  • Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit, von Alice Rühle-Gerstel
  • Pariser Platz 13 – Eine Komödie aus dem Schönheitssalon und andere Texte über Kosmetik, Alter und Mode von Vicki Baum
  • An den Hohen Feiertagen gab es ein Flüstern und Rascheln im Haus, von Esther Dischereit
  • Palucca – Die Biografie, von Susanne Beyer
  • So viel Energie – Künstlerinnen in der dritten Lebensphase, von Hanna Gagel
  • Frauengesellschaft(en) in Deutschland – von der privaten Feier bis zum Berufsverband, von Eva Hehemann
  • Durch den Sand – Schriftstellerinnen in der Wüste, Hg. Florence Hervé
  • Frauen in Berlin – ein Reisebuch, von Dagmar Trüpschuch
  • Zelda Fitzgerald – ›So leben, dass ich frei atmen kann‹, von Katrin Boese
  • Abendkleid und Filzstiefel – Die Jazzpianistin und Diseuse Peggy Stone, von Regine Beyer
  • Rachel, die Frau des Rabbis, von Silvia Tennenbaum

Einzelnachweise

  1. http://www.kurt-wolff-stiftung.de/zustifter1.htm
  2. http://www.buchmarkt.de/content/47398-britta-juergs-ist-buecherfrau-des-jahres-2011-.htm

Weblinks


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