Axel Keller
Axel Keller

Axel Keller im Juli 2008

Spielerinformationen
Geburtstag 25. März 1977
Geburtsort Karl-Marx-StadtDDR
Größe 190 cm
Position Torwart
Vereine in der Jugend
1984–1996 Chemnitzer FC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1996–1998
1998–2000
2000–2001
2001–2002
2002–2004
2004–2006
2004–2006
2006–2008
2008–2011
2011–
Altchemnitzer BSC
FC Carl Zeiss Jena
TSV 1860 München II
1. FC Schweinfurt 05
Eintracht Trier
Hansa Rostock
Hansa Rostock II
FC Erzgebirge Aue
Dynamo Dresden
Heidenauer SV
0
57 (0)
25 (0)
0 (0)
45 (0)
0 (0)
6 (0)
36 (0)
96 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2010/11

Axel Keller (* 25. März 1977 in Karl-Marx-Stadt) ist ein deutscher Fußballtorwart.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Axel Keller begann beim FC Karl-Marx-Stadt (ab 1990 Chemnitzer FC) mit dem Fußballspielen. Über den Altchemnitzer BSC kam er 1998 zum Zweitligisten FC Carl Zeiss Jena, für den er bis 2002 insgesamt 57 Zweit- und Regionalliga-Spiele absolvierte. Nachdem Keller für ein Jahr beim TSV 1860 München II unter Vertrag stand, wechselte er zur Saison 2001/02 zum Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05.

Nach dem Abstieg der Unterfranken holte ihn Trainer Paul Linz im Sommer 2002 zum Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Trier, wo Keller nach lediglich 12 Einsätzen in der Spielzeit 2002/03 ab der Saison 2003/04 Stammtorwart wurde. Im Sommer 2004 suchte Trainer Juri Schlünz vom Bundesligisten Hansa Rostock einen Nachfolger für den zum 1. FC Nürnberg abgewanderten zweiten Torhüter Daniel Klewer und fand ihn in Axel Keller. Im Konkurrenzkampf auf der Torwartposition kam Keller jedoch nicht an Stammkeeper Mathias Schober vorbei und absolvierte kein einziges Erst- bzw. Zweitliga-Spiel für die Ostseestädter.

Zur Saison 2006/07 wechselte Axel Keller – praktisch im Tausch mit Jörg Hahnel – von Rostock zum Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. Dort wurde er nach einem Feldverweis für den bisherigen Stammtorwart Tomasz Bobel am 12. Spieltag im Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena zum Stammtorhüter und bestätigte seinen Platz im weiteren Saisonverlauf durch überzeugende Leistungen. In der Saison 2007/08 kehrte Bobel vorerst ins Tor der Erzgebirger zurück, ehe er ab Oktober 2007 wegen einer Schulterverletzung pausieren musste und Keller bis Ende März 2008 wieder zum Stammkeeper wurde. Da er bei der Geburt seiner Tochter dabei sein wollte, anstatt ein Spiel zu bestreiten, kam es zu einem vereinsinternen Streit, an dessen Ende Bobel nach kurierter Schulterverletzung Keller wieder Stammtorhüter ablöste.

Zur Saison 2008/09 wechselte Axel Keller zu Dynamo Dresden in die neu geschaffene eingleisige Dritte Liga. Nach zweieinhalb Jahren als Stammkeeper der Elbestädter verlor Keller in der Rückrunde der Saison 2010/11 seinen Platz an Benjamin Kirsten. Daraufhin gab der Verein bekannt, dass Kellers zum Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert werden soll. Nachdem er mit Dynamo noch den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern konnte, wechselte Keller im Juli 2011 in die sächsische Landesliga zum Heidenauer SV.[1]

Privates

Keller lebt mit seiner Lebensgefährtin Ulrike und der gemeinsamen Tochter zusammen.

Weblinks

 Commons: Axel Keller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Heidenauer SV verpflichtet Axel Keller. Abgerufen am 17. Juni 2011.

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